Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 22.05.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt

Motor­hau­be und Kof­fer­raum­deckel zer­kratzt

BAM­BERG. Im Bun­des­po­li­zei­ge­län­de in der Zoll­ner­stra­ße wur­den zwi­schen Mitt­woch­abend, 23.00 Uhr, und Don­ners­tag­früh, 04.00 Uhr, die Motor­hau­be und der Kof­fer­raum­deckel eines dort gepark­ten sil­ber­far­be­nen VW Polo zer­kratzt. Der unbe­kann­te Täter rich­te­te an dem Fahr­zeu­ge Sach­scha­den von etwa 100 Euro an.

Täter­hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 ent­ge­gen.

Ver­kehrs­un­fäl­le

BAM­BERG. An der Ein­mün­dung Ber­li­ner Ring / Star­ken­feld­stra­ße stürz­te am Don­ners­tag­vor­mit­tag gegen 11.20 Uhr ein 54-jäh­ri­ger Rad­fah­rer, weil er offen­sicht­lich den Bord­stein berühr­te. Er wur­de von Zeu­gen bis zum Ein­tref­fen des Ret­tungs­dien­stes erst­ver­sorgt, bevor er leicht ver­letzt ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wur­de.

27-Jäh­ri­ger filmt Poli­zei­ein­satz

BAM­BERG. Am Don­ners­tag­abend, kurz nach 22.00 Uhr, kam ein 27-jäh­ri­ger Mann am Grü­nen Markt sei­nem Freund zur Hil­fe, weil die­ser von der Poli­zei in Sicher­heits­ge­wahr­sam genom­men wer­den muss­te. Dem Mann wur­de ein Platz­ver­weis erteilt, dem er zunächst auch nach­kam. Kur­ze Zeit spä­ter kam der 27-Jäh­ri­ge aller­dings wie­der zurück und film­te das poli­zei­li­che Vor­ge­hen mit sei­nem Han­dy. Auch die­ser Mann wur­de von der Poli­zei in Gewahr­sam genom­men. Zudem muss er sich wegen der Film­auf­nah­me straf­recht­lich ver­ant­wor­ten. Das Han­dy wur­de von der Poli­zei sicher­ge­stellt.

32-jäh­ri­ger Betrun­ke­ner lei­stet Wider­stand und hat­te kei­nen Füh­rer­schein

BAM­BERG. Frei­tag­früh, kurz vor 01.00 Uhr, wur­de in der Cobur­ger Stra­ße eine Poli­zei­strei­fe auf einen Auto­fah­rer auf­merk­sam, der dort mit über­höh­ter Geschwin­dig­keit aus der Klein­gar­ten­sied­lung aus­fuhr. Bei der Kon­trol­le war der 32-jäh­ri­ge Auto­fah­rer sofort pro­vo­kant und aus­fal­lend, wes­halb er gefes­selt wer­den muss­te. Dar­auf­hin soll­te bei dem offen­sicht­lich betrun­ke­nen Mann eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt wer­den, gegen die er sich vehe­ment ver­such­te zu weh­ren. Hier­bei belei­dig­te er die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten und auch den Arzt mit übel­sten Aus­drücken. Zudem stell­te sich her­aus, dass dem Auto­fah­rer bereits vor eini­gen Jah­ren der Füh­rer­schein ent­zo­gen wur­de. Die Poli­zei konn­te aller­dings einen aus­län­di­schen Füh­rer­schein auf­fin­den und sicher­stel­len. Neben Trun­ken­heit im Ver­kehr, Wider­stand gegen Voll­streckungs­be­am­te und Belei­di­gung muss sich der Mann auch wegen Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis straf­recht­lich ver­ant­wor­ten.

25-Jäh­ri­ger belei­digt Poli­zei­be­am­te

BAM­BERG. Am Don­ners­tag­abend kurz nach 22.00 Uhr wur­de die Poli­zei in der Austra­ße auf eine grö­ße­re Men­schen­an­samm­lung in der Austra­ße auf­merk­sam. Ein 25-jäh­ri­ger Mann lief an dem Poli­zei­fahr­zeug vor­bei und belei­dig­te die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten laut­stark mit „Ihr Wich­ser“. Als die Beam­ten dar­auf­hin vom Fahr­zeug aus­stie­gen, flüch­te­te der Mann zunächst, konn­te aber nach kur­zer Ver­fol­gung am Gabel­mann wie­der gestellt wer­den. Dort zeig­te er kei­ner­lei Ein­sicht, wur­de zuneh­mend aggres­siv und war nicht mehr zu beru­hi­gen, wes­halb er gefes­selt in Gewahr­sam genom­men wer­den muss­te. Er muss sich wegen Belei­di­gung ver­ant­wor­ten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land

Moun­tain­bike samt Stahl­ket­ten­schloss ent­wen­det

NEU­SES. Ein mit einem Stahl­ket­ten­schloss ver­sperrt am Bahn­hof abge­stell­tes Moun­tain­bike, Mar­ke Bulls, ent­wen­de­te ein Unbe­kann­ter in der Zeit zwi­schen Mon­tag- und Diens­tag­mor­gen. Das weiß/​rote Fahr­rad hat einen Zeit­wert von etwa 500 Euro.

Wer kann Hin­wei­se auf den Ver­bleib des Rades geben? Mel­dun­gen erbit­tet die Land­kreis­po­li­zei, Tel. 0951/9129–310.

Motor­rad­fah­rer stürz­te nach Voll­brem­sung

EBRACH. Leich­te Ver­let­zun­gen zog sich am Don­ners­tag­mor­gen ein 52-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer zu. Auf der Staats­stra­ße bemerk­te der Hon­da-Fah­rer zu spät, dass ein vor ihm fah­ren­der Pkw abbrem­ste, um nach rechts in einen Feld­weg zu fah­ren. Durch eine Voll­brem­sung konn­te der Motor­rad­fah­rer zwar einen Zusam­men­stoß mit dem Auto ver­mei­den, jedoch stürz­te er. Am Zwei­rad ent­stand ein Scha­den von ca. 1.500 Euro.

Dach­rin­ne ange­fah­ren

SCHEß­LITZ. Einen Scha­den in Höhe von 350,- Euro hin­ter­ließ ein Unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer bereits in der Nacht vom 7. auf den 8. Mai an einem Haus in Bur­gel­lern. An dem im Mühl­bach befind­li­chen und unter Denk­mal­schutz ste­hen­den Gebäu­de wur­de die Dach­rin­ne von einem grö­ße­ren Fahr­zeug ange­fah­ren und beschä­digt. Ohne sich um den Scha­den zu küm­mern setz­te der Fahr­zeug­füh­rer sei­ne Fahrt fort. Wer hat etwas mit­be­kom­men? Hin­wei­se bit­te an die Land­kreis­po­li­zei unter 0951/9129–310.

Toyo­ta ange­fah­ren und geflüch­tet

SEI­GEN­DORF. Beim Rück­wärts­aus­fah­ren aus einer Hof­ein­fahrt in der Sei­gen­dor­fer Haupt­stra­ße tou­chier­te am Don­ners­tag­abend der Fah­rer eines Pkw, Santana/​Vitara, die lin­ke Front­sei­te eines Toyo­ta Yaris. Obwohl ein Fremd­scha­den von ca. 1.000 Euro ent­stand setz­te der Unfall­ver­ur­sa­cher sei­ne Fahrt fort, ohne die Poli­zei zu ver­stän­di­gen. Auf­merk­sa­me Zeu­gen beob­ach­te­ten jedoch die Unfall­flucht und konn­ten der ver­stän­dig­ten Poli­zei­strei­fe Hin­wei­se auf den Ver­ur­sa­cher geben.

Die Ermitt­lun­gen wegen Unfall­flucht wur­den sofort auf­ge­nom­men.

Rad­fah­rer auf und davon

HALL­STADT. Auf dem Rad­weg Hall­stadt in Rich­tung Bam­berg war am Mon­tag­abend, gegen 17.30 Uhr, ein E‑Bike-Fah­rer unter­wegs. Kurz vor der Unter­füh­rung der Auto­bahn A 70 miss­ach­te­te ein noch unbe­kann­ter Rad­fah­rer die Vor­fahrt des 56-Jäh­ri­gen, so dass die­ser stark abbrem­sen muss­te, um einen Zusam­men­stoß zu ver­hin­dern. Dabei stürz­te der Rad­ler über den Len­ker und zog sich Ver­let­zun­gen zu. An sei­nem Fahr­rad ent­stand ein Scha­den von ca. 400 Euro. Der unbe­kann­te Rad­fah­rer setz­te sei­ne Fahrt fort, ohne sich um den gestürz­ten Mann zu küm­mern.

Zeu­gen der Unfall­flucht wer­den gebe­ten, sich mit der Land­kreis­po­li­zei, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu set­zen.

Rausch­gift blieb nicht ver­bor­gen

HIRSCHAID. Als eine Poli­zei­strei­fe am Don­ners­tag, gegen 23.30 Uhr, einen 19-Jäh­ri­gen in der Maxi­mi­li­an­stra­ße kon­trol­lie­ren woll­te, zog die­ser aus sei­ner lin­ken Hosen­ta­sche ein Tüt­chen und warf die­ses auf das Car­port­dach eines Anwe­sens. Wie sich her­aus­stell­te, han­del­te es sich um Mari­hua­na. Das Rausch­mit­tel wur­de vom Dach geholt und sicher­ge­stellt. Anzei­ge wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz folgt.

Mari­hua­na wur­de beschlag­nahmt

PETT­STADT. Zwei 16-jäh­ri­ge Jugend­li­che gerie­ten am Don­ners­tag­mit­tag in der Main­berg­stra­ße in eine Kon­trol­le. Dabei räum­te der Schü­ler ein, Mari­hua­na zu besit­zen und hän­dig­te das mit­ge­führ­te Rausch­mit­tel der ein­ge­setz­ten Poli­zei­strei­fe aus. Ihn erwar­tet nun eine Anzei­ge.

Kon­trol­len am Wür­gau­er Berg

WÜR­GAU. Am Fei­er­tag führ­te die Poli­zei Bam­berg-Land erneut Kon­trol­len am Wür­gau­er Berg durch. Dabei wur­den drei orts­frem­de Motor­rad­fah­rer bean­stan­det, die sich nicht an die Durch­fahrts­kon­trol­le hiel­ten.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg

Im Bau­stel­len­be­reich auf­ge­fah­ren

Hall­stadt. Im Bau­stel­len­be­reich auf der A 70, kurz vor der AS Bam­berg, Fahrt­rich­tung Bay­reuth, muss­te am Mitt­woch­nach­mit­tag die 34jährige Fah­re­rin eines Sko­da ver­kehrs­be­dingt abbrem­sen. Der 59jährige Fah­rer eines Klein­trans­por­ters bemerk­te dies zu spät und fuhr dem Sko­da ins Heck. Der Scha­den an bei­den Fahr­zeu­gen sum­miert sich auf rund 6000 Euro.

Im Aus­fahrts­be­reich auf­ge­fah­ren

But­ten­heim. Beim Ein­fah­ren auf die Staats­stra­ße von der Aus­fahrt But­ten­heim der A 70, bemerk­te am Don­ners­tag­mit­tag der 30jährige Fah­rer eines Sub­a­ru zu spät das Abbrem­sen des vor ihm fah­ren­den Citro­en eines 63jährigen und fuhr dem Wohn­mo­bil ins Heck. Der Scha­den an den Fahr­zeu­gen wird auf rund 7000 Euro geschätzt.

Aale gestoh­len

Bisch­berg. Nahe der Bisch­ber­ger Main­spit­ze im Ober­main ent­wen­de­ten Unbe­kann­te aus einem Fisch­häl­ter­ka­sten, der in Ufer­nä­he aus­ge­bracht war, zwi­schen ver­gan­ge­nen Diens­tag und Mitt­woch meh­re­re Kilo Lebend­aal. Dazu flex­ten die Täter, ver­mut­lich von einem Boot aus, den ver­schlos­se­nen Kasten auf und ver­ur­sach­ten dadurch einen Scha­den von min. 100 €. Die Was­ser­schutz­po­li­zei Bam­berg bit­tet unter 0951/9192–590 um sach­dien­li­che Hin­wei­se, wer zwi­schen Diens­tag und Mitt­woch, um die Bisch­ber­ger Main­spit­ze her­um, ver­däch­ti­ge Per­so­nen, ver­mut­lich auf einem Boot, beob­ach­tet hat.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Stadt

Meh­re­re Fahr­zeu­ge mit Feu­er­lö­scher besprüht

Bay­reuth. Mit einem ent­wen­de­ten Feu­er­lö­scher besprüh­te ein bis­lang Unbe­kann­ter meh­re­re Fahr­zeu­ge in einer Bay­reu­ther Tief­ga­ra­ge.

In der Zeit von Mitt­woch­abend bis Don­ners­tag­mit­tag ent­nahm ein bis­lang unbe­kann­ter Täter in einer Tief­ga­ra­ge am Boden­se­ering einen Pul­ver­feu­er­lö­scher und ver­sprüh­te die­sen in der Tief­ga­ra­ge auf ins­ge­samt neun gepark­ten Fahr­zeu­gen. Inwie­weit an den Fahr­zeu­gen Schä­den ent­stan­den, oder das Lösch­pul­ver ein­fach abge­wa­schen wer­den kann, ist nicht bekannt. Die Poli­zei hat Ermitt­lun­gen wegen Sach­be­schä­di­gung auf­ge­nom­men und bit­tet um Hin­wei­se unter der Ruf­num­mer 0921/506‑2130.

Mofa­fah­rer unter Dro­gen­ein­fluss aus dem Ver­kehr gezo­gen

Bay­reuth. Ohne Helm, aber unter Dro­gen­ein­fluss war am gest­ri­gen Mor­gen ein 57-jäh­ri­ger Bay­reu­ther unter­wegs.

Gegen 10.50 Uhr kon­trol­lier­ten Poli­zi­sten der PI Bay­reuth-Stadt in der Bam­ber­ger Stra­ße einen Mofa­fah­rer, der ohne Helm unter­wegs war. Bei der dar­auf­fol­gen­den Kon­trol­le stell­ten die Beam­ten fest, dass der 57-jäh­ri­ge Fah­rer dro­gen­ty­pi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten zeig­te. Ein Urin­test bestä­tig­te die Ver­mu­tun­gen der Ord­nungs­hü­ter. Zudem fan­den die Beam­ten beim Mofa­fah­rer wei­te­re Betäu­bungs­mit­tel, die sie sicher­stell­ten.

Der 57-jäh­ri­ge muss sich nun straf­recht­lich wegen Besit­zes von Betäu­bungs­mit­teln und Fah­ren unter Dro­gen­ein­fluss ver­ant­wor­ten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Son­sti­ges

Eber­mann­stadt. Am Don­ners­tag­nach­mit­tag führ­ten Zwei­rad­spe­zia­li­sten der Ver­kehrs­po­li­zei Bam­berg Motor­rad­kon­trol­len auf der Kreis­stra­ße bei Burg Feu­er­stein durch. Dabei stell­ten sie bei vier Motor­rä­dern Fahr­zeug­män­gel bzw. tech­ni­sche Ver­än­de­run­gen fest, die so gra­vie­rend waren, dass gegen deren Fah­rer ein Buß­geld­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet wird. Ein 29-jäh­ri­ger Fah­rer aus dem mit­tel­frän­ki­schen Raum wur­de bean­stan­det, da der Vor­der­rei­fen sei­ner Kawa­sa­ki abge­fah­ren war. Ein 19-jäh­ri­ger Her­an­wach­sen­der aus dem Raum Forch­heim hat­te an sei­ner KTM Duke den Schall­dämp­fer­ein­satz an sei­ner Aus­puff­an­la­ge abge­sägt, um so einen bes­se­ren ‚Sound‘ zu erzie­len. Auch zwei wei­te­re Biker aus dem mit­tel­frän­ki­schen Raum im Alter von 22 und 24 Jah­ren hat­ten an ihrer Duca­ti bzw. Kawa­sa­ki Mani­pu­la­tio­nen an den End­schall­dämp­fern vor­ge­nom­men, um so das Geräusch­ver­hal­ten zu erhö­hen. Da dadurch die Betriebs­er­laub­nis der Motor­rä­der erlischt, wur­de bei allen drei Bikern die Wei­ter­fahrt unter­bun­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim

Unfäl­le

EGGOLS­HEIM. Eine 54jährige Peu­geot-Fah­re­rin kam gestern Mit­tag auf der Kreis­stra­ße zwi­schen Wei­gels­ho­fen und Eggols­heim allein betei­ligt nach rechts von der Fahr­bahn ab, über­schlug sich und lan­de­te im Stra­ßen­gra­ben. Grund hier­für dürf­te wohl die Alko­ho­li­sie­rung der Fah­re­rin von über 2 Pro­mil­le gewe­sen sein. Die Frau wur­de schwer ver­letzt aus ihrem Fahr­zeug gebor­gen und kam in ein nahe­ge­le­ge­nes Kran­ken­haus. An ihrem Pkw ent­stand Total­scha­den. Ihren Füh­rer­schein wird die Pro­mil­le-Fah­re­rin län­ge­re Zeit nicht mehr sehen.

HAL­LERN­DORF. Eben­falls am Alko­hol dürf­te wohl der zwei­te Unfall einer 36jährigen aus Hirschaid gele­gen haben, die gestern Abend mit ihrem Fahr­rad auf dem Rad­weg von Stie­bar­lim­bach nach Wil­lers­dorf unter­wegs war. Die Dame stürz­te mit nahe­zu 1,8 Pro­mil­le von ihrem Rad, nach­dem sie ihrer Bekann­ten, die dort ihr Fahr­rad schob, hin­ten ins Rad fuhr. Wäh­rend ihre Bekann­te unver­letzt blieb, muss­te die Rad­fah­re­rin mit schwe­ren Ver­let­zun­gen ins Kli­ni­kum Erlan­gen ver­bracht wer­den.

FORCH­HEIM. Alko­ho­li­siert stürz­te gestern Abend auch ein 57jähriger Forch­hei­mer in der Bay­reu­ther Stra­ße von sei­nem Fahr­rad. Grund hier­für war der geschei­ter­te Ver­such, mit 1,5 Pro­mil­le, von der Fahr­bahn auf den Geh­weg zu fah­ren. Auch er durf­te sich ins Kli­ni­kum bege­ben, erlitt aber im Gegen­satz zu den bei­den Damen nur leich­te Ver­let­zun­gen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach

Ver­such­ter Ein­bruch in Sport­heim

MAIN­LEUS, LKR. KULM­BACH. Am Abend des 14.05.2020 ver­such­ten zunächst Unbe­kann­te in ein Sport­heim in einem Main­leu­ser Orts­teil ein­zu­bre­chen. Inner­halb von 24 Stun­den gelang es der Kulm­ba­cher Poli­zei, die drei Ver­ur­sa­cher ding­fest zu machen. Sie erwar­tet jetzt ein Straf­ver­fah­ren.

In den Mor­gen­stun­den des ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de bei der Kulm­ba­cher Poli­zei gemel­det, dass zunächst unbe­kann­te Täter ver­sucht hat­ten, mit bra­chia­ler Gewalt in das Sport­heim ein­zu­drin­gen. Sie waren jedoch an den dor­ti­gen Sicher­heits­vor­rich­tun­gen geschei­tert. Sofort mach­ten sich die Ermitt­ler zum Tat­ort auf, nah­men die Situa­ti­on in Augen­schein und sicher­ten Spu­ren. Bereits bei der Auf­nah­me war ihnen klar, dass hier kei­ne „Pro­fis“ am Werk waren und die Täter eher im erwei­ter­ten Umfeld zu suchen sei­en. So hat­ten sich die­se mit her­um­lie­gen­den Gegen­stän­den „aus­ge­rü­stet“ und ver­sucht, mit bra­chia­ler Gewalt meh­re­re Türen zu über­win­den. Als sie von ihrem Vor­ha­ben ablas­sen muss­ten, zogen sie ohne Beu­te von Dan­nen, hin­ter­lie­ßen aber einen Scha­den von geschätz­ten 2500€.

Den ersten Tat­ver­däch­ti­gen des Tri­os, wel­ches wie sich letzt­lich her­aus­stell­te gemein­sam am Werk war, über­führ­ten die Beam­ten noch am glei­chen Tag. Er zeig­te sich nach der Kon­fron­ta­ti­on mit den vor­lie­gen­den Beweis­mit­teln gestän­dig. Über wei­te­re Recher­chen gelang es schließ­lich, sei­ne bei­den Mit­tä­ter eben­falls zu über­füh­ren.

Alle drei jun­gen Män­ner, wel­che aus dem west­li­chen Land­kreis Kulm­bach stam­men und zwi­schen 16 und 18 Jah­ren alt sind, müs­sen sich nun vor der Justiz ver­ant­wor­ten.

Zwei Auto­fah­rer unter Dro­gen­ein­fluss

KULM­BACH. Gleich zwei „Dro­gen­sün­der“ stopp­te die Kulm­ba­cher Poli­zei in der Nacht von Don­ners­tag auf Frei­tag. Sie erwar­tet nun ein emp­find­li­ches Buß­geld und ein Fahr­ver­bot. Einer der bei­den Fah­rer muss sich zudem wegen einer Straf­tat nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz ver­ant­wor­ten.

Gegen 22:15 Uhr stopp­te eine Kulm­ba­cher Strei­fen­be­sat­zung einen 22-jäh­ri­gen Mann aus Kulm­bach mit sei­nem Ford beim Park­platz am Schwe­den­steg. Der jun­ge Fah­rer ließ die Beam­ten bereits bei Beginn der Kon­trol­le arg­wöh­nisch wer­den, weil er ver­däch­tig nach Alko­hol roch. Tat­säch­lich ergab ein Atem­al­ko­hol­test am Kon­troll­ort einen Wert ober­halb der erlaub­ten 0,5‑Promille-Grenze. Den Ord­nungs­hü­tern fiel bei dem 22-jäh­ri­gen jedoch wei­ter­hin auf, dass er Auf­fäl­lig­kei­ten zeig­te, die nicht zwin­gend in sei­ner Alko­ho­li­sie­rung zu begrün­den waren. Bei der genaue­ren Über­prü­fung keim­te der Ver­dacht auf einen vor­an­ge­gan­ge­nen Dro­gen­kon­sum auf. Die­ser bestä­tig­te sich spä­te­stens in dem Moment, als die Poli­zi­sten in der Geld­bör­se des Ford-Fah­rers ein Tüt­chen Mari­hua­na auf­fan­den.

Die Fahrt des Man­nes war in jedem Fall been­det, er muss­te eine Blut­ent­nah­me über sich erge­hen las­sen und sei­nen Fahr­zeug­schlüs­sel an die Beam­ten über­ge­ben. Im Anschluss fan­den die Poli­zi­sten in der Woh­nung des jun­gen Kulm­ba­chers noch­mals eine gerin­ge Men­ge Rausch­gift, die sie eben­falls sicher­stell­ten. Er muss sich jetzt wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz vor der Justiz ver­ant­wor­ten.

Im wei­te­ren Ver­lauf der Nacht, gegen 01:20 Uhr, wur­de eine wei­te­re Strei­fen­be­sat­zung auf einen Audi aus dem Kulm­ba­cher Zulas­sungs­be­zirk auf­merk­sam, der mit merk­lich über­höh­ter Geschwin­dig­keit durch die Wolfs­keh­le stadt­aus­wärts fuhr. Am Steu­er saß ein 18-jäh­ri­ger aus dem öst­li­chen Kulm­ba­cher Land­kreis. Einen plau­si­blen Grund für sei­ne flot­te Fahr­wei­se konn­te er im Ver­lauf der anschlie­ßen­den Kon­trol­le nicht nen­nen, wohl aber ließ er erken­nen, dass auch er unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln ste­hen dürf­te. Ein Urin­test bestä­tig­te die­sen Ver­dacht rasch, auch er muss­te sein Fahr­zeug ste­hen las­sen und mit zur Blut­ent­nah­me kom­men. In Abhän­gig­keit des Ergeb­nis­ses der Blut­un­ter­su­chung erwar­ten ihn ein Buß­geld in Höhe von min­de­stens 500 Euro, ein Monat Fahr­ver­bot und zwei Punk­te in der Flens­bur­ger Ver­kehrs­sün­der­kar­tei.