Landgericht Bamberg: Versuchter Totschlag und Handeltreiben mit Betäubungsmittel stehen zur Verhandlung an

Terminmitteilung betreffend 22.Kalenderwoche 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der 22.Kalenderwoche2020 finden am Landgericht Bamberg folgende (erstinstanzliche) Hauptverhandlungen in Strafsachen statt:

1.Das Strafverfahren gegen den 36-jährigen G. wegen vorsätzlichen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und anderen Delikten am 25.05.2020, 09:00 Uhr, vor der Großen Strafkammer (Az. 32KLs 2101Js 10687/19). Dem Angeklagten,liegt unter anderem zur Last, zu zwei Gelegenheiten im April und Mai 2019 von einer gesondert verfolgten Person in Frankfurt am Main jeweils 5 kg Marihuana zum Preis von ca. 8.000,00 EUR gekauft und übernommen zu haben, um durch späteren Weiterverkauf Gewinn zu erzielen. Außerdem soll der Angeklagte zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt von einer bislang unbekannten Person in Maastricht (Niederlande) etwa 1 kg Heroin angekauft, übernommen und nach Bamberg transportiert haben, um es dort in Kleinmengen gewinnbringend weiterzuverkaufen. Fortsetzungstermin:28.05.2020,09:00 Uhr

 

2.Das Strafverfahren gegen den 68-jährigen B.wegen versuchten Totschlagsund anderen Delikten am 26.05.2020, 09:00 Uhr, vor der 2.Strafkammerdes Landgerichts Bamberg als Schwurgericht(Az. 21Ks 1107Js 18226/19).Dem Angeklagten liegt zur Last,im November 2019, in erheblich alkoholisiertem Zustand,in einem Zimmer einer Obdachlosenunterkunft im Stadtgebiet Bamberg, den Geschädigten im Rahmen einer Auseinandersetzung mit beiden Händen am Hals gepackt und den Kehlkopf so fest nach hinten gedrückt zu haben, dass dieser Atemnot erlitten haben soll. Dabei soll der Angeklagte mehrfach geäußert haben: „Ich bring dich um!“. Der Geschädigte soll hierdurch Kratzer und Rötungen am Hals und verschiedene Einblutungen erlitten haben. Fortsetzungstermine:08.06.2020, 09.06.2020, jeweils 09:00 Uhr

Bezüglich sonstiger Fortsetzungstermine von bereits früher begonnenen erstinstanzlichen Strafverfahren vor dem Landgericht Bamberg wird auf die früheren Mitteilungen verwiesen