Bay­reu­ther Stadt­bus­ver­kehr: Fahr­gä­ste neh­men Mas­ken­pflicht gut an

Seit zwei Wochen herrscht ange­sichts der Coro­na-Kri­se Mas­ken­pflicht im öffent­li­chen Nah­ver­kehr. Die Fahr­gä­ste des Bay­reu­ther Stadt­bus­ver­kehrs hal­ten sich in den aller­mei­sten Fäl­len dar­an. Nur beim The­ma Schwarz­fah­ren drückt den Stadt­wer­ken Bay­reuth der Schuh.

Ohne Mas­ke geht’s nicht in den Bus – an die­se Regel hal­ten sich fast alle Fahr­gä­ste des Bay­reu­ther Stadt­bus­ver­kehrs. „Wir hat­ten kaum Dis­kus­sio­nen”, sagt Stadt­wer­ke-Geschäfts­füh­rer Jür­gen Bay­er. „Dafür möch­ten wir den Men­schen in unse­rer Stadt herz­lich dan­ken. In der ersten Zeit haben sich eini­ge noch damit behol­fen, dass sie Mund und Nase mit einem Pull­over oder einer Jacke bedeckt haben.” In der Zwi­schen­zeit hät­ten aber fast alle eine ordent­li­che Mas­ke. „Für uns ist das ein Stück weit Nor­ma­li­tät gewor­den, durch die wir ande­re, und die­se wie­der­um uns, schüt­zen kön­nen.”

Ins­ge­samt sei die Situa­ti­on in den Bus­sen ent­spannt. „Es ist immer noch sehr wenig los. Im Ver­gleich zur Vor-Coro­na-Zeit haben wir einen Rück­gang von bis zu 80 Pro­zent”, erklärt Bay­er. „Trotz­dem bie­ten wir seit Ende April wie­der fast alle Fahr­ten an, damit sich die Fahr­gä­ste auf vie­le Bus­se ver­tei­len kön­nen. Dass die­se Ent­schei­dung gut war, sehen wir jetzt: Für vie­le Kin­der und Jugend­li­che ist die Schu­le wie­der los­ge­gan­gen, was wir bis­lang im Stadt­bus­ver­kehr ordent­lich mei­stern konn­ten.” Nichts­de­sto­trotz bit­tet er alle Fahr­gä­ste, wei­ter­hin am Ball zu blei­ben, und sich wo immer mög­lich an die Abstands- und Hygie­ne­re­geln zu hal­ten. „Wenn wir auf­ein­an­der auf­pas­sen und respekt­voll mit­ein­an­der umge­hen, kön­nen wir uns auch im öffent­li­chen Nah­ver­kehr schüt­zen.”

Weni­ger zufrie­den sind die Stadt­wer­ke damit, dass noch immer vie­le Fahr­gä­ste ohne gül­ti­ges Ticket unter­wegs sind. Gera­de zu Beginn der Coro­na-Kri­se zeig­te sich das Unter­neh­men kulant: Weil in den Bus­sen zum Schutz der Fah­rer der Fahr­schein­ver­kauf ein­ge­stellt wur­de, konn­ten die Kun­den ihr Ticket auch nach der Fahrt kau­fen. „Dar­aus ent­stand das Gerücht, dass Bus­fah­ren umsonst sei”, fasst Jür­gen Bay­er zusam­men. „Das ist es aber nicht und wir sind auf jeden Euro Umsatz ange­wie­sen, weil die Coro­na-Kri­se unse­ren Stadt­bus­ver­kehr hart trifft.” Er bit­tet daher alle dar­um, sich mit Tickets zu ver­sor­gen – zu kau­fen gibt es sie an den Auto­ma­ten an der ZOH, im Kun­den­cen­ter Ver­kehr an der ZOH und im VGN-Online­shop.

Über die Stadt­wer­ke Bay­reuth

Die Stadt­wer­ke Bay­reuth lie­fern 100 Pro­zent Öko­strom und Öko­gas – auto­ma­tisch, ohne Auf­preis und TÜV-zer­ti­fi­ziert. Dar­über hin­aus bie­ten die Stadt­wer­ke Fern­wär­me und Ener­gie-Con­trac­ting an. Außer­dem belie­fern die Stadt­wer­ke ihre Kun­den in und um Bay­reuth jedes Jahr mit rund fünf Mil­li­ar­den Litern Trink­was­ser und beför­dern all­jähr­lich etwa sechs Mil­lio­nen Fahr­gä­ste durch den Bus­ver­kehr im Stadt­ge­biet. Zudem betreibt das Unter­neh­men meh­re­re Park­ein­rich­tun­gen in Bay­reuth. Die Lohen­grin Ther­me, das Stadt­bad, das Kreuz­stein­bad und das Frei­luft­bad Bür­ger­reuth gehö­ren eben­falls zum Port­fo­lio. Die Stadt­wer­ke Bay­reuth beschäf­ti­gen rund 400 Mit­ar­bei­ter und erwirt­schaf­te­ten im Jahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 131 Mil­lio­nen Euro. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter stadt​wer​ke​-bay​reuth​.de.