Die Eggols­hei­mer Grü­nen akzep­tie­ren den Bür­ger­wil­len für die Bebau­ung des Bio­tops an der Schir­n­a­id­ler Stra­ße

“Mit gera­de mal 55% Mehr­heit hat die Bevöl­ke­rung für das Rats­be­geh­ren gestimmt und damit den Weg für die Bebau­ung des Bio­tops an der Schir­n­a­id­ler Stra­ße frei gemacht. Wir akzep­tie­ren die knap­pe Ent­schei­dung mit gro­ßem Bedau­ern, freu­en uns aber gleich­zei­tig am nach­weis­li­chen Zuspruch und gro­ßem Inter­es­se der Bevöl­ke­rung an mehr Nach­hal­tig­keit und Natur­nä­he. 45% der Eggols­hei­mer haben sich nicht von Droh­ge­bär­den aus dem Eggols­hei­mer Rat­haus ein­schüch­tern las­sen und haben für eine Wohn­raum­schaf­fung im Ein­klang mit der Natur gestimmt. Wir sehen uns als Für­spre­cher die­ses Inter­es­ses und möch­ten in die­sem Sin­ne die Zukunft in Eggols­heim kon­struk­tiv mit­ge­stal­ten.

Zunächst möch­ten wir dazu bei­tra­gen, die Schä­den durch die Zer­schnei­dung des Bio­tops zu begren­zen. Wir for­dern die Gemein­de­ver­wal­tung mit Bür­ger­mei­ster Schwarz­mann dazu auf, die zusätz­li­chen Erkennt­nis­se aus den von uns beauf­trag­ten, natur­schutz­fach­li­chen Unter­su­chun­gen zur Vogel- und Tier­welt in der wei­te­ren Pla­nung und Aus­ge­stal­tung der Aus­gleichs­maß­nah­men zu berück­sich­ti­gen.

40 Fami­li­en wer­den laut Plan der Gemein­de einen neu­es Zuhau­se erhal­ten. Die Wohn­pro­ble­ma­tik für alle jun­gen Fami­li­en ist somit defi­ni­tiv nicht gelöst. Es bedarf hier einer deut­li­chen Neu­aus­rich­tung zukünf­ti­ger Bau­ge­bie­te in einer peri­ur­ba­nen Gegend – wie Eggols­heim – hin­zu klei­ne­ren Ein­hei­ten ohne Ver­lust an Wohn­qua­li­tät.

Zudem sehen wir aus der Dis­kus­si­on der letz­ten Wochen den Bedarf einer Auf­be­rei­tung eines neu­en Ver­kehrs­kon­zep­tes in und um das neu ent­ste­hen­de Wohn­ge­biet. Dar­über hin­aus bedarf es auch einer Neu­aus­rich­tung der Eggols­hei­mer Finanz­po­li­tik. Ein Bio­top wer­den wir nicht jedes Jahr ver­sil­bern kön­nen und wir müs­sen ande­re Lösun­gen für eine nach­hal­ti­ge Finanz­po­li­tik fin­den.

Das knap­pe Ergeb­nis ist ein kla­res Signal, dass es ein „Wei­ter so“ nicht geben darf.”

Mar­tin Dist­ler
Vor­stand Die Grü­nen Eggols­heim