“Pro­test­mahn­wa­chen” am Forch­hei­mer Rat­haus­platz sol­len in den näch­sten Wochen wei­ter­hin täg­lich statt­fin­den

40 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer zähl­ten die Orga­ni­sa­to­ren bei der Pro­test­mahn­wa­che am Sams­tag / Foto: Alex­an­der Hitsch­fel

Auch an die­sem Sams­tag betei­lig­ten sich wie­der rund 40 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an der täg­li­chen “Pro­test­mahn­wa­che” auf dem Forch­hei­mer Rat­haus­platz. Anhand der ver­schie­den­sten Wort­bei­trä­ge konn­te man mehr über die Beweg­grün­de der ein­zel­nen Men­schen erfah­ren, war­um sie nun auf die Stra­ße gehen und ihre Rech­te ein­for­dern. Die For­de­run­gen der Teil­neh­mer sind kon­kret for­mu­liert: So wird zum einen die Wie­der­her­stel­lung des Sta­tus Quo aller Bür­ger­rech­te ein­ge­for­dert. Wei­ter stellt man sich gegen eine Impf­licht, will kei­ne Coro­na App und kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung der App-Ver­wei­ge­rer. Ent­fal­len soll auch – geht es nach dem Wil­len der Teil­neh­mer – der Mund-Nasen­schutz-Zwang, außer­dem stellt man sich gegen eine Wei­ter­ga­be von per­sön­li­chen Kran­ken­da­ten an Insti­tu­te und wei­ter for­dert man, “weg mit den Poli­ti­kern, die die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nur ver­äp­peln, nur um noch mehr Macht & Geld zu bekom­men.”

Die For­de­run­gen der Teil­neh­mer sind viel­fäl­tig aber klar for­mu­liert / Foto: Alex­an­der Hitsch­fel

Auch in den kom­men­den Wochen sol­len – laut Orga­ni­sa­tor Rei­ner Pracht aus Pox­dorf – die täg­li­chen “Pro­test­mahn­wa­chen” fort­ge­setzt wer­den. Von Sonn­tag bis Frei­tag fin­den die “Pro­test­mahn­wa­chen” immer von 18.00 bis 19.00 Uhr statt. Sams­tag von elf bis 12 Uhr. Bei den näch­sten Pro­test­mahn­wa­chen hofft man, dass von Sei­ten der Stadt Forch­heim auch die in der Nähe befind­li­chen öffent­li­chen Toi­let­ten auf­ge­sperrt sind und wäh­rend der jewei­li­gen “Pro­test­mahn­wa­chen” genutzt wer­den kön­nen. Am ver­gan­ge­nen Sams­tag waren die Toi­let­ten näm­lich ver­sperrt, so eine Akti­vi­stin. Es gebe schließ­lich auch Men­schen, die aus gesund­heit­li­chen Grün­den – auch wenn es nur eine Stun­de andaue­re – eine Toi­let­te auf­su­chen müss­ten, so eine anwe­sen­de Demon­stran­tin. Von Orga­ni­sa­to­ren-Sei­te hofft man dar­auf, dass sich auch in den kom­men­den Tagen und Wochen jede Men­ge Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an den Pro­test­mahn­wa­chen betei­li­gen.