Land­rats­amt Kulm­bach: Unter­stüt­zung der hei­mi­schen Gastro­no­mie zur „Wie­der­öff­nung“

Ab Mon­tag, dem 18. Mai, dür­fen gastro­no­mi­sche Betrie­be in Bay­ern ihren Außen­be­reich wie­der öff­nen, das schließt auch Bier­gär­ten mit ein. Eine Woche spä­ter ist auch die Bewir­tung von Gästen in Cafés und Restau­rants wie­der mög­lich.

Geste zur Wiedereröffnung: v.l. Marcel Hocquel (Leiter UG-ÖEL), Stephan Ertl, Landrat Klaus Peter Söllner und Oliver Hempfling (Leiter Krisenstab).

Geste zur Wie­der­eröff­nung: v.l. Mar­cel Hoc­quel (Lei­ter UG-ÖEL), Ste­phan Ertl, Land­rat Klaus Peter Söll­ner und Oli­ver Hem­pfling (Lei­ter Kri­sen­stab).

Am Frei­tag wur­den auf Ver­an­las­sung der Füh­rungs­grup­pe Kata­stro­phen­schutz am Land­rats­amt Kulm­bach anläss­lich der „Wie­der­öff­nung“ Mund­schutz­mas­ken und Des­in­fek­ti­ons­mit­tel für Betrie­be der Gastro-Bran­che im Land­kreis zur Ver­fü­gung gestellt. Mit der Ver­tei­lung der Hilfs­pa­ke­te wur­den die Städ­te, Märk­te und Gemein­den betraut.

Vor allem die Hotel- und Gastro­no­mie­bran­che war und ist beson­ders stark von der Coro­na-Kri­se betrof­fen. Groß­ver­an­stal­tun­gen, Ver­eins­aus­flü­ge und ähn­li­che Events wer­den auch in den näch­sten Mona­ten nicht mög­lich sein. Sowohl der Bund als auch der Frei­staat Bay­ern hät­ten bereits viel getan, um ein Über­le­ben der Gastro­no­mie wäh­rend Coro­na zu ermög­li­chen, so Land­rat Klaus Peter Söln­ner. Die lau­fen­den Hil­fen dien­ten aller­dings ledig­lich der Über­brückung, bis wie­der ein gewis­ses Maß an Nor­ma­li­tät ein­kehrt. Umso wich­ti­ger sei es jetzt, unse­ren Gastro­no­men vor Ort so gut wie mög­lich unter die Arme zu grei­fen, wenn die Bran­che die Mög­lich­keit zur Erho­lung bekommt, betont Söll­ner wei­ter.

Der Vor­sit­zen­de des Kreis­ver­ban­des Kulm­bach des Hotel- und Gast­stät­ten­ver­ban­des, Ste­phan Ertl, bedank­te sich für die „Geste zur Wie­der­eröff­nung!“: Lei­der sei­en die Pro­ble­me der Gastro­no­mie mit der teil­wei­sen Öff­nung der Bier­gär­ten und Gast­stät­ten nicht voll­stän­dig besei­tig. Durch die gel­ten­den Abstands- und Kon­takt­be­schrän­kun­gen sei ein gewinn­brin­gen­der Umsatz schwer mög­lich, so Ste­phan Ertl. Der Kreis­vor­sit­zen­de gab der Hoff­nung Aus­druck, dass mit der teil­wei­sen Öff­nung der Gastro­no­mie wie­der ein Stück „Nor­ma­li­tät“ in den All­tag zurück­kehrt. „Ich möch­te mich aber auch aus­drück­lich bei all den Gästen bedan­ken, die Ihren Wir­ten die Treue hal­ten und sie mit dem Kauf von Essen zur Abho­lung unter­stüt­zen“, so Ertl.