Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 11.05.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Unbe­kann­ter klaut Zange

BAM­BERG. Wäh­rend am Sonn­tag­abend, gegen 21.15 Uhr, ein Mann im Hin­ter­hof eines Wohn­an­we­sens in der Pödel­dor­fer Stra­ße an sei­nem Motor­rad bastel­te, wur­de ihm eine sil­ber­far­be­ne Grip­zan­ge im Wert von 20 Euro gestoh­len. Der Tat­ver­dacht rich­tet sich gegen einen ara­bisch aus­se­hen­den Mann, ca. 170 cm groß, schlank, der Tüten bzw. Taschen dabei hatte.

Betrun­ke­ner schlägt Schei­be ein

BAM­BERG. Am Sonn­tag­früh, kurz nach 06.30 Uhr, wur­de die Poli­zei in die Fried­rich­stra­ße geru­fen, weil dort ein 21-jäh­ri­ge Frau mit 1,24 Pro­mil­le die Schei­be eines Trep­pen­hau­ses ein­ge­schla­gen hat­te. Zudem wur­de noch der Holz­rah­men eines Kel­ler­fen­sters her­aus­ge­bro­chen, wes­halb Sach­scha­den von etwa 1000 Euro ent­stan­den ist. Die Frau muss sich wegen Sach­be­schä­di­gung verantworten.

Nach Streit Fen­ster­schei­be eingeschlagen

BAM­BERG. Am Sonn­tag­nach­mit­tag, kurz vor 17.00 Uhr, schlug ein 33-jäh­ri­ger Mann nach einem Streit mit einem Kum­pel des­sen Fen­ster­schei­be an einem Wohn­an­we­sen in der Pödel­dor­fer Stra­ße ein. Der ange­rich­te­te Sach­scha­den wird von der Poli­zei auf etwa 150 Euro bezif­fert. Auch die­ser Mann muss sich wegen Sach­be­schä­di­gung verantworten.

45-Jäh­ri­ger tritt Woh­nungs­tü­re ein

BAM­BERG. Ein 45-jäh­ri­ger Mann mit 0,74 Pro­mil­le hat am Sonn­tag­abend bei einem Wohn­an­we­sen in der Lud­wig­stra­ße die Woh­nungs­tü­re ein­ge­schla­gen. Hier wur­de Sach­scha­den von etwa 150 Euro ange­rich­tet. Zudem näch­tigt der Mann im Kel­ler oder im Dach­bo­den des Wohn­an­we­sens, wes­halb er sich noch wegen Haus­frie­dens­bruch ver­ant­wor­ten muss.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Auto mach­te sich selbständig

ZAP­FEN­DORF. Auf einem Park­platz im Wei­her­weg stell­te ein 22-Jäh­ri­ger einen Pkw, VW, ab, ohne die Hand­brem­se anzu­zie­hen und einen Gang ein­zu­le­gen. Das Fahr­zeug mach­te sich dar­auf­hin selb­stän­dig, roll­te rück­wärts über den Park­platz auf die Stra­ße und prall­te schließ­lich gegen eine Haus­wand. Ins­ge­samt ent­stand ein Scha­den von ca. 5.000 Euro.

2.000 Euro Scha­den hinterlassen

STE­GAU­RACH. Eine böse Über­ra­schung erleb­te eine Fahr­zeug­be­sit­ze­rin am Sonn­tag­mit­tag. Die 31-Jäh­ri­ge muss­te fest­stel­len, dass ihr in der Ring­stra­ße gepark­ter schwar­zer Pkw, VW Golf, von einem unbe­kann­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer am lin­ken Kot­flü­gel und am Stoß­fän­ger beschä­digt wur­de. Obwohl ein Scha­den von ca. 2.000 Euro ent­stand, flüch­te­te der Ver­ur­sa­cher, ohne die Poli­zei zu verständigen.

Zeu­gen der Unfall­flucht, die sich in der Zeit von Sams­tag­nach­mit­tag, 14 Uhr, bis Sonn­tag­mit­tag, 13 Uhr, ereig­ne­te, wer­den gebe­ten, sich mit der Land­kreis­po­li­zei, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu setzen.

Ope­ra­ti­ve Ergän­zungs­dien­ste Bayreuth

Dro­gen­fahrt beendet

BAY­REUTH. Einen unter Dro­gen­ein­fluss ste­hen­den Auto­fah­rer zogen Beam­te der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste Bay­reuth am Frei­tag­nach­mit­tag aus dem Ver­kehr. Gegen den Mann läuft ein Bußgeldverfahren.

Kurz vor 15.30 Uhr geriet der 22-Jäh­ri­ge in eine Ver­kehrs­kon­trol­le in der Innen­stadt. Hier­bei stell­ten die Beam­ten dro­gen­ty­pi­sche Merk­ma­le fest. Ein Dro­gen­schnell­test bestä­tig­te den ersten Ver­dacht, so dass sich der jun­ge Mann einer Blut­ent­nah­me unter­zie­hen muss­te. Sein Fahr­zeug muss­te er ste­hen las­sen. Ihn erwar­ten neben einem beträcht­li­chen Buß­geld ein Fahr­ver­bot sowie ein Ein­trag im Fahreignungsregister.

Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken – Land­kreis Bayreuth

Mari­hua­na und Doping­mit­tel sichergestellt

A9 / STREI­TAU, LKR. BAY­REUTH. Bei einer Fahr­zeug­kon­trol­le auf dem Park­platz Strei­tau an der Auto­bahn A9 stell­ten Ver­kehrs­po­li­zi­sten am Sonn­tag­abend eine grö­ße­re Men­ge Mari­hua­na und zudem ver­bo­te­nes Doping­mit­tel sicher. Der 33-jäh­ri­ge Fah­rer konn­te trotz einer kur­zen Flucht zu Fuß fest­ge­nom­men wer­den und sitzt nun auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth in Untersuchungshaft.

Gegen 19.45 Uhr stell­ten Beam­te der Ver­kehrs­po­li­zei Hof auf der Auto­bahn A9 in Fahrt­rich­tung Mün­chen einen Sko­da mit pol­ni­scher Zulas­sung fest. Eine Über­prü­fung des Kenn­zei­chens ergab, dass nach dem Fahr­zeug wegen eines began­ge­nen Tank­be­trugs poli­zei­lich gesucht wird. Die Poli­zi­sten hiel­ten den mit drei Per­so­nen besetz­ten Sko­da am Rast­platz Strei­tau zur Kon­trol­le an. Bei der Durch­su­chung des Fahr­zeugs ent­deck­ten die Poli­zi­sten im Rei­se­ge­päck ver­steckt, eine schwar­ze Tüte mit rund 900 Gramm Mari­hua­na. Als der Bei­fah­rer im Anschluss von den Beam­ten durch­sucht wur­de, ergriff der 33-jäh­ri­ge Fah­rer aus Polen plötz­lich das schwar­ze Päck­chen mit den Dro­gen und flüch­te­te zu Fuß in Rich­tung der Toi­let­ten­an­la­gen. Noch bevor es dem Mann gelang, das Mari­hua­na zu ent­sor­gen, nah­men ihn die Poli­zi­sten fest und leg­ten ihm die Hand­schel­len an. Auch beim 23-jäh­ri­gen Bei­fah­rer fan­den die Poli­zei­be­am­ten in einer Umhän­ge­ta­sche ver­bo­te­nes Doping­mit­tel und stell­ten es sicher. Die Kri­po Bay­reuth hat die Ermitt­lun­gen wegen Ver­stö­ßen gegen das Betäu­bungs­mit­tel- und Anti-Doping-Geset­zes gegen die bei­den Män­ner über­nom­men. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth wur­de der 33-Jäh­ri­ge aus Polen am Mon­tag dem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt, der gegen den Mann Unter­su­chungs­haft­be­fehl erließ. Inzwi­schen befin­det es sich in einer Justizvollzugsanstalt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Ver­kehrs­un­fäl­le

Eber­mann­stadt. Am Sonn­tag­nach­mit­tag befuhr ein 19-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer mit sei­ner Kawa­sa­ki die Kreis­stra­ße von Eber­mann­stadt nach Dro­sen­dorf. In einer Links­kur­ve geriet er auf­grund eines Fahr­feh­lers nach rechts ins Ban­kett. Als er schließ­lich noch brem­sen woll­te, stürz­te er. Mit mit­tel­schwe­ren Ver­let­zun­gen wur­de der jun­ge Mann in das Kli­ni­kum Bam­berg ver­bracht. Am nicht mehr fahr­be­rei­ten Motor­rad ent­stand Sach­scha­den in Höhe von 2000 Euro.

Son­sti­ges

Göß­wein­stein. Am Sonn­tag­nach­mit­tag wur­de ein 63-jäh­ri­ger Seni­or in der Umge­bung von Tür­kel­stein bewusst­los auf sei­nen Mofa lie­gend fest­ge­stellt. Die hin­zu­ge­zo­ge­ne Poli­zei­strei­fe stell­te Alko­hol­ge­ruch bei dem Rent­ner fest. Ein Wert am Alko­ma­ten ergab einen Wert von 0,74 Pro­mil­le. Wei­ter­hin bestand bei dem Mann der Ver­dacht auf die Ein­nah­me berau­schen­der Mit­tel. Dar­auf­hin wur­de nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt und der Füh­rer­schein sicher­ge­stellt. Eine Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr ist die Folge.

Eber­mann­stadt. Am Sonn­tag­vor­mit­tag wur­den auf der Kreis­stra­ße bei Burg Feu­er­stein Motor­rad­kon­trol­len von Zwei­rad­spe­zia­li­sten der Ver­kehrs­po­li­zei Bam­berg durch­ge­führt. Dabei wur­den bei zwei Motor­rä­dern tech­ni­schen Ver­än­de­run­gen an den Aus­puff­an­la­gen fest­ge­stellt, die zu einer erhöh­ten Geräusch­emis­si­on führ­ten, so dass die Betriebs­er­laub­nis bei bei­den Krä­dern erlo­schen war. An der Kawa­sa­ki des 22-jäh­ri­gen Biker aus dem Land­kreis Bam­berg wur­de ein unzu­läs­si­ger Racing-End­schall­dämp­fer fest­ge­stellt. Bei der Tri­umph eines 45-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rers aus dem Land­kreis Forch­heim fehl­ten die erfor­der­li­chen Schall­dämp­ferein­sät­ze an der ‚Arrow‘-Auspuffanlage. Die Wei­ter­fahrt mit den mani­pu­lier­ten Motor­rä­dern wur­de unter­bun­den. Eine Anzei­ge nach der Stra­ßen­ver­kehrs­zu­las­sungs­ord­nung ist die Folge.

Beh­rin­gers­müh­le. Am Sonn­tag­mit­tag führ­te die Ver­kehrs­po­li­zei Bam­berg eine mehr­stün­di­ge Geschwin­dig­keits­über­wa­chung auf der B 470 durch. Dabei durch­fuh­ren ins­ge­samt 222 Kraft­fahr­zeu­ge die Mess­stel­le. Ins­ge­samt wur­den 24 Fahr­zeug­füh­rer wegen über­höh­ter Geschwin­dig­keit bean­stan­det. 15 Ver­kehrs­teil­neh­mer kamen mit einer Ver­war­nung noch glimpf­lich davon, die rest­li­chen neun wur­den zur Anzei­ge gebracht.

Spit­zen­rei­ter war ein Motor­rad­fah­rer, der von der Radar­an­la­ge mit 103 km/​h bei erlaub­ten 50 km/​h erfasst wurde.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Unfäl­le

Pinz­berg. Am Sonn­tag­mit­tag befuhr ein 19-Jäh­ri­ger mit sei­nem Audi A3 die Staats­stra­ße 2236 zwi­schen Kun­reuth und Doben­reuth, als er auf­grund nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit in einer Kur­ve die Kon­trol­le über sein Fahr­zeug ver­lor. Er kam ins Schleu­dern und lan­de­te ca. 50 Meter wei­ter dem Stra­ßen­ver­lauf ent­lang im Gra­ben. Ver­letzt wur­de bei dem Unfall glück­li­cher­wei­se nie­mand. Am Pkw ent­stand Totalschaden.

Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken – Kulmbach

Mit Mes­ser auf Arbeits­kol­le­gen losgegangen

KULM­BACH. Mit einem Mes­ser ver­such­te ein 40-Jäh­ri­ger sei­nen 53-jäh­ri­gen Arbeits­kol­le­gen am Sams­tag­nach­mit­tag im Stadt­teil Kat­schen­reuth zu ver­let­zen. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth hat die Ermitt­lun­gen wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung aufgenommen.

Am Sams­tag­nach­mit­tag, gegen 16 Uhr, geriet der 40-Jäh­ri­ge mit sei­nem Arbeits­kol­le­gen in der Woh­nung eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in Kat­schen­reuth in Streit. In des­sen Ver­lauf griff der 40-jäh­ri­ge Pole zu einem Mes­ser und führ­te Stich­be­we­gun­gen in die Rich­tung des 53-Jäh­ri­gen aus. Der Ange­grif­fe­ne konn­te den Mes­ser­an­grif­fen aus­wei­chen und mit zwei wei­te­ren Arbeits­kol­le­gen den Mann über­wäl­ti­gen. Der 53-Jäh­ri­ge erlitt dabei leich­te Ver­let­zun­gen. Der 40-Jäh­ri­ge muss sich nun wegen einer ver­such­ten gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung straf­recht­lich verantworten.