Die Frän­ki­sche Flie­ger­schu­le Feu­er­stein e.V. nimmt wie­der den Betrieb auf

Foto: Chri­sti­an Horn

Start in eine neue Frei­heit

Nach vie­len Wochen des Still­stan­des auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie öff­net die Frän­ki­sche Flie­ger­schu­le Feu­er­stein e.V. am 11. Mai wie­der den Flug­be­trieb am Flug­platz Burg Feu­er­stein nahe Eber­mann­stadt. Stren­ge Hygie­ne­maß­nah­men machen den Aus­flug in den Früh­lings­him­mel sicher und erlau­ben ganz neue Per­spek­ti­ven.

Nor­ma­ler­wei­se star­tet die Sai­son „am Feu­er­stein“ im März. Die­ses Jahr war jedoch nach weni­gen Tagen schon wie­der Schluss – als die Coro­na-Pan­de­mie das gan­ze Land in die Knie und Häu­ser zwang. Der Aus­flug auf den Flug­platz wur­de plötz­lich zu einer Ord­nungs­wid­rig­keit, die sogar mit einem Buß­geld bestraft wer­den konn­te.

Nicht nur Motor- und Segel­flug­pi­lo­ten hat­ten dem Früh­ling ent­ge­gen­ge­fie­bert, auch Aus­flüg­ler aus der Umge­bung fin­den hier zu nor­ma­len Zei­ten Ruhe, einen wei­ten Blick in die Frän­ki­sche Schweiz und nicht zuletzt eine her­vor­ra­gen­de Gastro­no­mie für ein Fei­er­abend­bier oder einen Fami­li­en­sonn­tag mit Frän­ki­schen Spe­zia­li­tä­ten.

Am 11. Mai darf die Flie­ger­schu­le nun end­lich ihre Pfor­ten wie­der öff­nen. Das neu ver­pach­te­te Flug­platz-Restau­rant bot schon in den letz­ten Wochen Essen zum Mit­neh­men an, bevor hof­fent­lich ab Mit­te Mai schritt­wei­se Nor­mal­be­trieb mög­lich wird.

Stren­ge Hygie­ne­re­geln prä­gen das Bild des Flug­be­triebs: Abstand, Mas­ke, Des­in­fek­ti­on. „Das neh­men die Pilo­ten ger­ne auf sich und sehr ernst. Haupt­sa­che, sie dür­fen wie­der flie­gen“, so Tan­ja Adam­ski, seit Febru­ar Betriebs­lei­te­rin der Flug­schu­le. Sie hat­te lan­ge für eine frü­he­re Öff­nung des Betrie­bes gekämpft: „Flug­sport ist Indi­vi­du­al­sport, in der Regel sit­zen die Pilo­ten allei­ne im Flug­zeug. Der Flug­platz ist ein weit­läu­fi­ges Gelän­de, Abstands­re­geln sind pro­blem­los ein­zu­hal­ten. Wir sind außer­dem kein Sport­ge­län­de, son­dern ein Ver­kehrs­flug­platz. Für uns und unse­re Kun­den war das eine sehr schwe­re Zeit.“

Foto: Maxi­mi­li­an Mäx

Auch wirt­schaft­lich hat es die Flug­schu­le – wie vie­le ande­re – schwer getrof­fen: Die Umsatz­ver­lu­ste aus fast zwei Mona­ten sind in einem Som­mer nicht mehr auf­zu­ho­len. Die sie­ben Ange­stell­ten wur­den trotz­dem wei­ter beschäf­tigt.

Das Team blickt nach vor­ne: „Jetzt freu­en wir uns dar­auf, dass unse­re Flug­zeu­ge end­lich wie­der in der Luft sind, dass die Men­schen bei uns dem All­tag ent­flie­hen kön­nen.“

Für Erleb­nis­flü­ge sind im Büro der Flug­schu­le schön gestal­te­te Gut­schei­ne zu erwer­ben, die sich auch her­vor­ra­gend als Geschenk eig­nen.