Bay­ern: GEW Bay­ern zur schu­li­schen Not­be­treu­ung in den Ferien

Die Bil­dungs­ge­werk­schaft GEW for­dert das Kul­tus­mi­ni­ste­ri­um auf, früh­zei­tig kla­re Aus­sa­gen bezüg­lich des Umfangs der Not­be­treu­ung von Schüler*innen in den Pfingst- und Som­mer­fe­ri­en zu machen und dabei auch an die Lehr­kräf­te zu den­ken. Vage Andeu­tun­gen brin­gen nie­man­dem etwas.

Bei der gest­ri­gen Pres­se­kon­fe­renz deu­te­te Kul­tus­mi­ni­ster Prof. Pia­zo­lo an, dass die Not­be­treu­ung auch in den Pfingst- und Som­mer­fe­ri­en fort­ge­führt wer­den soll. Wie dies in der Pra­xis – auch bei einer ste­ti­gen Aus­wei­tung der­sel­ben – funk­tio­nie­ren soll, ließ der Mini­ster ein­mal mehr offen.

Dazu die Spre­che­rin der GEW-Lan­des­fach­grup­pe Grund- und Mit­tel­schu­len, Ruth Bren­ner: „Auch wenn in der Pra­xis vie­ler­orts ver­sucht wird, sozi­al­ver­träg­li­che Lösun­gen zu fin­den, bringt die Not­be­treu­ung in den Feri­en gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Gera­de an klei­nen Schu­len mit wenig Per­so­nal sind die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen vie­le Stun­den ein­ge­setzt und damit extrem gefor­dert. Im Sin­ne einer plan­ba­ren Urlaubs- und Rege­ne­ra­ti­ons­pha­se, bedarf es kla­rer Per­spek­ti­ven hin­sicht­lich von fest­ge­leg­ten Schließ­zei­ten in den Feri­en. Dies betrifft gera­de auch Lehr­kräf­te mit Kindern.“

Die Bil­dungs­ge­werk­schaft for­dert kla­re Plä­ne und Aus­sa­gen des Mini­ste­ri­ums. Die Dan­kes­wor­te des Mini­sters an die Lehr­kräf­te nimmt die Bil­dungs­ge­werk­schaft zur Kennt­nis, freut sich aber viel mehr über Taten. Dazu gehört auch eine ver­läss­li­che Aus­sa­ge, wie mit Lehr­kräf­ten, die einer Risi­ko­grup­pe ange­hö­ren, nach Pfing­sten umge­gan­gen wird.