Erlan­ge­ner Rat­haus-Report vom 24.04.2020

Coro­na-Pan­de­mie­Schu­len öff­nen teil­wei­se, Hin­wei­se zur Schülerbeförderung

Für die Abschluss­klas­sen geht es nach mehr­wö­chi­ger Pau­se wegen der Coro­na-Pan­de­mie am Mon­tag, 27. April, wie­der an die Schu­len. In Erlan­gen betrifft das etwa 1.600 Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Das ent­spricht zehn Pro­zent aller Schul­pflich­ti­gen in der Huge­not­ten­stadt. Das städ­ti­sche Schul­ver­wal­tungs­amt stand mit allen Schu­len sowie dem Staat­li­chen Schul­amt in Kon­takt. Ent­spre­chend der Vor­ga­ben des Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­ums für Unter­richt und Kul­tus wer­den dort zahl­rei­che orga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men umge­setzt, um die Abstands­re­ge­lun­gen ein-zuhal­ten. Dazu gehö­ren ins­be­son­de­re die Redu­zie­rung der Klas­sen­stär­ke sowie die Anpas­sung von Stun­den­plä­nen und Raum­be­le­gungs­plä­nen. Auch die Hygie­ne­vor­ga­ben wer­den umge­setzt. So ist an den Schu­len der Rei­ni­gungs­plan erhöht wor­den. Flüs­sigsei­fen und Ein­mal­hand­tü­cher sind in aus­rei­chen­der Men­ge vorhanden.Zudem wur­den in Zusam­men­ar­beit von Schul­ver­wal­tungs­amt und Erlan­ger Stadt­wer­ken (ESTW) die Kapa­zi­tä­ten in der Schü­ler­be­för­de­rung über­prüft. Nach den vor­lie­gen­den Rück­mel­dun­gen der Schu­len rei­chen die Kapa­zi­tä­ten in den Bus­sen vor­aus­sicht­lich aus, um auch dort aus­rei­chend Abstand zwi­schen den Schü­lern zu ermög­li­chen. Das Auf­kom­men wird­von den ESTW beob­ach­tet, gege­be­nen­falls erfolgt eine Nach­ju­stie­rung. Soll­ten zu vie­le Schü­ler in einem Bus sein, wer­den die Eltern gebe­ten, dies an die jewei­li­ge Schu­le zu mel­den. Bil­dungs­re­fe­ren­tin Anke Stei­nert-Neu­wirth appel­liert den­noch an die Schü­le­rin­nen und Schü­ler, mög­lichst zu Fuß oder mit dem Fahr­rad zur Schu­le zu kom­men. Wich­tig: Die bay­ern­wei­te Mas­ken­pflicht gilt auch an Hal­te­stel­len und in den Bus­sen. Eine Beför­de­rung der Schü­ler erfolgt nur mit einer Mund-Nase-Bedeckung.

Coro­na-Pan­de­mie Stadt­ver­wal­tung: Publi­kums­ver­kehr mit vor­he­ri­ger Anmeldung

In der Stadt­ver­wal­tung ist ab Mon­tag, 27. April, ein Publi­kums­ver­kehr für dring­li­che Fäl­le mit vor­he­ri­ger Anmel­dung (tele­fo­nisch oder per­Mail) in den jewei­li­gen Dienst­ge­bäu­den mög­lich. Spe­zi­ell im Rat­haus sind im Foy­er im Erd­ge­schoss nach Hygie­ne­richt­li­ni­en meh­re­re zusätz­li­che Schal­ter ein­ge­rich­tet wor­den, dort kön­nen­die Anlie­gen direkt bear­bei­tet wer­den. Auch in den Außen­stel­len wur­den spe­zi­el­le Vor­keh­run­gen getroffen.Sofern mög­lich wer­den Anlie­gen aber auch wei­ter­hin vor­ran­gig über Tele­fon oder E‑Mail bear­bei­tet. Ana­log zur Mas­ken­pflicht des Frei­staats Bay­ern sol­len die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die in eine städ­ti­sche Dienst­stel­le kom­men, eben­falls eine Mund-Nase-Bedeckung tra­gen. Dies gilt ab dem sieb­ten Lebens­jahr. Dafür kann eine Mund-Nase-Bedeckung (auch „Community-Maske“genannt) ver­wen­det wer­den oder auch ein Schal oder Tuch. Wich­tig ist, dass Mund und Nase abge­deckt sind. Zusätz­lich gilt wei­ter­hin, dass ein Abstand von min­de­stens 1,5 Metern zu ande­ren Per­so­nen ein­zu­hal­ten ist. Die übli­chen Hygie­ne­re­geln –Husten oder Nie­sen in die Arm­beu­ge, häu­fi­ges Hän­de­wa­schen sind zu beachten.Oberbürgermeister Flo­ri­an Janik bit­tet die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger um Ver­ständ­nis, dass auch in den kom­men­den Wochen noch nicht alle Dienst­lei­stun­gen in vol­lem Umfang erfüllt wer­den kön­nen. Der Gesund­heits­schutz der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger steht eben­so wie der der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter an ober­ster Stel­le. Die Erreich­bar­kei­ten der Ämter (Telefon/​E‑Mail) gibt es im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​c​o​r​o​n​a​.​E​ine Über­sicht, wo es in Erlan­gen her­ge­stell­te Mund-Nase-Bedeckun­gen gibt, hält das City-Manage­ment im Inter­net unter www​.erlan​gen​.info/​m​a​s​k​e​n​p​f​l​i​c​h​t​b​e​r​eit.

Coro­na-Pan­de­mie Kurs­aus­fäl­le: Stadt­rat beschließt Hono­rar-Ver­gü­tung für Dozenten

Diedurch die Coro­na-Pan­de­mie beding­ten­Kurs­aus­fäl­le in Erlan­gen tref­fen weit über 1.000 frei­be­ruf­li­che Dozen­tin­nen­und Dozen­ten sowie Hono­rar­kräf­te, die für die Stadt Erlan­gen Kur­se, Work­shops und Füh­run­gen in den Berei­chen Bil­dung, Kul­tur, Gesund­heit und Sport anbie­ten. Der Stadt­rat folg­te in sei­ner Sit­zung am Don­ners­tag dem Vor­schlag von Kul­tur-sowie Finanz­re­fe­rat, bereits erbrach­te Teil­lei­stun­gen und vor­be­rei­ten­de Tätig­kei­ten für die Kur­se und Semi­nar­an­ge­bo­te, die ab dem 13. März abge­sagt wer­den muss­ten, nach Plan bis zum Ende der Oster­fe­ri­en (19. April) statt­ge­fun­den hät­ten und nicht ver­scho­ben wer­den kön­nen, auf Antrag voll­stän­dig zu ver­gü­ten. Davon pro­fi­tie­ren neben dem über­wie­gen­den Anteil von Dozen­tin­nen und Dozen­ten der Volks­hoch­schu­le ins­be­son­de­re auch Hono­rar­kräf­te aus den Berei­chen Jugend­kunst­schu­le, Kunst­ver­mitt­lung, Muse­ums­päd­ago­gik, Sozio­kul­tur und Gesund­heits­för­de­rung. Kul­tur­re­fe­ren­tin Anke Stei­nert-Neu­wirth und Finanz­re­fe­rent Kon­rad Beu­gel beton­ten, dass damit eine sehr fai­re Lösung vor­liegt, die ver­trags-sowie haus­halts­recht­lich halt­bar ist und dadurch zumin­dest einen­Teil der Hono­rar­aus­fäl­le für die Dozen­ten abfe­dert. Allein an der Volk­hoch­schu­le (vhs) sind rund 900 Dozen­ten vom früh­zei­ti­gen Ende des Som­mer­se­me­sters betrof­fen. Ein Teil arbei­tet bereits mit alter­na­ti­ven Ange­bo­ten wei­ter. Bei der Ganz­tags­bil­dung und der opti­mier­ten Lern­för­de­rung, die an 17 Schu­len von der vhs ver­ant­wor­tet wer­den, kön­nen vie­le Hono­rar­kräf­te in Tei­len wei­ter­ar­bei­ten –unter ande­rem in der Not­fall­be­treu­ung oder in digi­ta­len bzw. tele­fo­ni­schen Ange­bo­ten. Um die Situa­ti­on für die Dozen­ten im Inte­gra­ti­ons­be­reich zu erleich­tern, hat die vhs bereits beim Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge (BAMF) Hil­fen nach dem­So­zi­al­dienst­lei­ster-Ein­satz­ge­setz bean­tragt. Dar­über hin­aus ist die vhs­ak­tu­ell dabei, gemein­sam mit einem Teil ihrer Kurs­lei­tun­gen in einem Pilot­pro­jekt erste Online-Ange­bo­te zu ent­wickeln. Für deren Umset­zung ist die Zah­lung der regu­lä­ren Hono­ra­re vor­ge­se­hen. „Uns ist bewusst“, erklärt vhs-Direk­tor Mar­kus Bas­sen­horst, „dass vie­le der frei­en Lehr­kräf­te auf einen regel­mä­ßi­gen Hono­rar­ein­gang ange­wie­sen sind. Wir tun des­halb unser Mög­lich­stes, die betrof­fe­nen Kol­le­gin­nen und Kol-legen zu unter­stüt­zen. Sie sind schließ­lich das Gesicht und das Herz­stück der Volkshochschule.

75. Jah­res­tag der Befrei­ung: Brie­fe nach Bozen und Cumiana

Der 25. April ist in Ita­li­en Fei­er­tag: Der „Tag der Befrei­ung“. Heu­er jährt sich die Befrei­ung von der deut­schen Besat­zun­gim Zwei­ten Welt­krieg zum 75. Mal. Mit zwei Schrei­ben an sei­ne Amts­kol­le­gen in der Part­ner­stadt Bozen, Ren­zo Cara­ma­schi, und der Freund­schafts­stadt Cumia­na, Rober­to Costel­li, hat Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern­bei­der Städ­te gra­tu­liert und der Opfer des Faschis­mus gedacht. „Wir dür­fen uns alle vor die­sem histo­ri­schen Hin­ter­grund dar­über freu­en, in einem frei­en und fried­li­chen Euro­pa als Freun­de ver­eint zu sein. Wie gut das gelin­gen kann, zei­gen wir gera­de auch mit unse­rer Städ­te­part­ner­schaft bzw. ‑freundschaft.“Alskleine Geste der Soli­da­ri­tät in Zei­ten der Pan­de­mie sind 2.000 medi­zi­ni­sche Schutzmasken–eine Spen­de von Rota­ry und Stadt Erlan­gen –auf dem Weg nach Bozen. „Wei­te­re 2.000 Mas­ken ver­blei­ben in Erlan­gen –brü­der­lich geteilt“, wie Janik in sei­nem Brief schreibt. Für das Grü­ne Kreuz in Cumia­na gab es eine Spende,um die Gesund­heits­für­sor­ge dort zu unterstützen.

Kul­tur­preis 2020 der Stadt für Ste­fan Kügel

Ste­fan Kügel, Lei­ter und Begrün­der des Thea­ters Kuckucksheim(Adelsdorf), wird mit dem Kul­tur­preis 2020 der Stadt Erlan­gen aus­ge­zeich­net. Der Preis wird alle zwei Jah­re ver­lie­hen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Bereits Anfang des Jah­res hat­te sich die Kul­tur­preis-Jury dafür aus­ge­spro­chen, Kügel aus­zu­zeich­nen. Auf­grund des Aus­falls der Sit­zung des Kul­tur­aus­schus­ses im März wegen der Coro­na-Pan­de­mie konn­te erst in der Stadt­rats­sit­zung am Don­ners­tag der Beschluss gefasst wer­den. Mit die­ser Ent­schei­dung wür­digt der Stadt­rat nicht nur die hohe künst­le­ri­sche Qua­li­tät und wert­vol­le Kin­der-und Jugend­thea­ter­ar­beit von Ste­fan Kügel, son­dern auch sei­ne lang­jäh­ri­ge Prä­senz bei den Festi­vals in Erlan­gen und in der Metro­pol­re­gi­on sowie sei­ne engen Koope­ra­tio­nen mit Kinder‑, Jugend-und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und den in Fran­ken ver­wur­zel­ten renom­mier­ten Künst­le­rin­nen und Künst­lern. „Anspruchs­vol­le Unter­hal­tung, päd­ago­gisch wert­vol­les Kin­der-und Jugend-thea­ter, die Aus­ein­an­der­set­zung mit histo­ri­schen, gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen The­men, Wer­te ver­mit­teln und Stel­lung­be­zie­hen für eine offe­ne Gesell­schaft prä­gen seit drei Jahr­zehn­ten sei­ne Arbeit“, so Kul­tur­re­fe­ren­tin Anke Stei­nert-Neu­wirth. „Die­ser Preis ist abso­lut ver­dient. Sehr erfreu­lich ist es auch, dass damit erst­mals seit vie­len Jah­ren eine in Erlan­gen und in der Umge­bung wir­ken­de Per­son aus dem Bereich der Dar­stel­len­den Kunst gewür­digt wird“, so die berufs­mä­ßi­ge Stadt­rä­tin. Der Kul­tur­preis soll, sobald es auf­grund der momen­ta­nen Ver­an­stal­tungs­be­schrän­kun­gen mög­lich ist, noch in die­sem Jahr offi­zi­ell ver­lie­hen werden.

Stadt lobt Erlan­ger Umweltpreis2020 aus

In die­sem Jahr wird zum 12. Mal der Umwelt­preis der Stadt Erlan­gen und der Erlan­ger Stadt­wer­ke (ESTW) aus­ge­lobt. Er rich­tet sich spe­zi­ell an jun­ge Men­schen. Gesucht wer­den Ideen und Impul­se für den Umwelt-und Kli­ma­schutz. Beson­de­res Enga­ge­ment mit öko­lo­gi­scher Ziel­set­zung fin­det durch den Preis Aner­ken­nung und Auf­merk­sam­keit. Das Preis­geld, das die ESTW stif­ten, ist gestaf-felt und beträgt bis zu 2.500 Euro. Teil­neh­men kön­nen Ein­zel­per­so­nen ode­rauch Schul­klas­sen, Ver­ei­ne, Initia­ti­ven und Gruppen.Bewerbungen müs­sen­bis 30. Juni an die Stadt Erlan­gen, Amt für Umwelt­schutz und Ener­gie­fra­gen, 91051 Erlan­gen gesen­det wer­den. Wei­ter­eIn­for­ma­tio­nen gibt es auch bei Jani­na Baum­bau­er (Tele­fon 09131 86–2934), E‑Mail janina.​baumbauer@​stadt.​erlangen.​de) sowie auf der Inter­net­sei­te www​.erlan​gen​.de/​u​m​w​e​l​t​b​i​l​d​ung.

Stadt­kas­se erin­nert an Zahlungstermin

Die Stadt­kas­se erin­nert an den Zah­lungs­ter­min für Gemein­de­steu­ern und Haus­ab­ga­ben am 15. Mai. Fäl­lig wer­den an die­sem Ter­min die soge­nann­ten Grund­stücks­la­sten, also die Grund­steu­er sowie die Abfall­ent­sor­gungs-und Stra­ßen­rei­ni­gungs­ge­büh­ren für das zwei­te Quar­tal 2020. Außer­dem sind für die­sen Zeit­raum die Gewer­be­steu­ern ent­spre­chend dem zuletzt erteil­ten Gewer­be­steu­er­be­scheid sowie die Nie­der­schlags­was­ser­ge­bühr zu ent­rich­ten. Die Zah­lung ist bis zum 15. Mai auf das Kon­to 31 bei der Stadt-und Kreis­spar­kas­se Erlan­gen (IBAN: DE 79 7635 0000 0000 0000 31; BIC: BYLADEM1ERH) oder auf ein ande­res Kon­to der Stadt­kas­se zu lei­sten. Damit die Zah­lun­gen ord­nungs­ge­mäß ver­bucht wer­den kön­nen, ist auf dem Ein­zah­lungs-oder Über­wei­sungs­be­leg das Kas­sen­zei­chen zu ver­mer­ken. Sofern eine Ein­zugs­er­mäch­ti­gung erteilt wur­de, erfolgt die Abbu­chung durch die Stadtkasse.

Sper­rung in der Stintzingstraße

Die Stint­zing­stra­ße ist im Zuge von Umbau­ar­bei­ten von Mon­tag, 27. April, bis Mitt­woch, 27. Mai, zwi­schen der Hans-Gei­ger-und der Auf­seß­stra­ße gesperrt. Wie das Refe­rat für Pla­nen und Bau­en der Stadt­ver­wal­tung infor­miert, wird eine Que­rungs­hil­fe ein­ge­baut sowie die Bus­hal­te­stel­le erneu­ert. Die Umlei­tun­gen für den Ver­kehr sind aus­ge­schil­dert. Info: www​.erlan​gen​.de/​v​e​r​k​ehr.