Ver­kehrs­po­li­zei Bay­reuth: auf Schön­fel­der folgt Welisch

Amts­wech­sel bei der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth – Poli­zei­ober­rat Gün­ter Schön­fel­der über­gibt das Steu­er an Poli­zei­ober­rat Mar­kus Welisch

Bild­un­ter­schrift v.l.n.r.: POR Mar­kus Welisch, Poli­zei­prä­si­dent Alfons Schie­der, POR Gün­ter Schön­fel­der / Foto: Pri­vat

Zum 1. Mai 2020 tritt der bis­he­ri­ge Dienst­stel­len­lei­ter der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth, Poli­zei­ober­rat Gün­ter Schön­fel­der, sei­nen wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand an. Am heu­ti­gen Mitt­woch ver­ab­schie­de­te Ober­fran­kens Poli­zei­prä­si­dent Alfons Schie­der den gebür­ti­gen Kem­nather (Ober­pfalz) und stell­te mit Poli­zei­ober­rat Mar­kus Welisch sei­nen Nach­fol­ger vor.

Fei­er­stun­de im klein­sten Rah­men

Im Lich­te der aktu­el­len Ent­wick­lung im Zusam­men­hang mit der Ver­brei­tung des Coro­na-Virus muss­te – wie die aller­mei­sten Ver­an­stal­tun­gen in die­sen Zei­ten – auch die­ser ursprüng­lich im gro­ßen Rat­haus­saal in Bay­reuth geplan­te Fest­akt lei­der ent­fal­len.

Poli­zei­prä­si­dent Alfons Schie­der bedau­er­te dies außer­or­dent­lich. Er hän­dig­te nun­mehr im klein­sten Kreis die Ruhe­stands­ur­kun­de an Gün­ter Schön­fel­der aus und führ­te zugleich den neu­en Dienst­stel­len­lei­ter Mar­kus Welisch in sein Amt ein. Im Rah­men die­ser Fei­er­stun­de wür­dig­te der Poli­zei­prä­si­dent die Lei­stun­gen des schei­den­den Inspek­ti­ons­lei­ters, sprach ihm sei­nen aus­drück­li­chen Dank und sei­ne Aner­ken­nung für die gelei­ste­te Arbeit aus und wünsch­te ihm alles Gute für den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand.

Gün­ter Schön­fel­der – 42 Dienst­jah­re in Uni­form

Mit der Aus­bil­dung im mitt­le­ren Poli­zei­voll­zugs­dienst begann Gün­ter Schön­fel­der im Jahr 1978 sei­ne Lauf­bahn bei der Baye­ri­schen Poli­zei. Bereits nach einem Jahr wech­sel­te er jedoch als soge­nann­ter Direkt­ein­stei­ger in die Aus­bil­dung des geho­be­nen Poli­zei­voll­zugs­dien­stes. Nach bestan­de­ner Lauf­bahn­prü­fung und einem kur­zen Inter­mez­zo bei der hei­mat­li­chen PI Kem­nath – im Übri­gen soll­te dies sei­ne ein­zi­ge dienst­li­che Ver­wen­dung in der Ober­pfalz blei­ben – wech­sel­te er im Jahr 1986 in das ober­frän­ki­sche Bay­reuth, wo er als Dienst­grup­pen­lei­ter früh­zei­tig Füh­rungs­ver­ant­wor­tung über­nahm. Prä­si­dia­le Luft schnup­per­te Schön­fel­der ab Sep­tem­ber 1992 in den Sach­ge­bie­ten für Verkehrs‑, Ord­nungs- und Schutz­auf­ga­ben.

Ab dem Jahr 2001 folg­ten ver­ant­wor­tungs­vol­le Posi­tio­nen bei der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth und der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Stadt, bevor er ab Mai 2006 mit der Lei­tung der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land betraut wur­de. Acht Jah­re spä­ter kehr­te er im März 2014 zur Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth zurück – die­ses Mal als Chef, der er bis heu­te treu geblie­ben ist. Kurz nach der Über­nah­me der Dienst­stel­len­lei­tung qua­li­fi­zier­te sich Gün­ter Schön­fel­der zudem für den Auf­stieg in den höhe­ren Poli­zei­voll­zugs­dienst.

Der schei­den­de Dienst­stel­len­lei­ter sieht sei­ne mehr als 4 Jahr­zehn­te im uni­for­mier­ten Dienst der Baye­ri­schen Poli­zei und die damit ver­bun­de­nen unter­schied­lich­sten Auf­ga­ben als Berei­che­rung und Her­aus­for­de­rung zugleich. Etwas Beson­de­res, so Gün­ter Schön­fel­der, sei für ihn zuletzt die Lei­tung der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth mit ihrem brei­ten Auf­ga­ben­spek­trum vom Auto­bahn­dienst, der Ver­kehrs­über­wa­chung bis hin zur Fern­stra­ßen­fahn­dung gewe­sen. Froh und dank­bar sei er, dass wäh­rend sei­ner Amts­zeit nie­mand sei­ner Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, die sich tag­täg­lich mit vol­lem Enga­ge­ment die­sem gefahr­ge­neig­ten Dienst stel­len, ernst­haft zu Scha­den gekom­men war. Beson­de­ren Respekt zol­le er den Ret­tungs­dien­sten, dem Tech­ni­schen Hilfs­werk und nicht zuletzt den Feu­er­weh­ren für ihre zumeist ehren­amt­li­che Hil­fe am Men­schen, gehe doch die­se Hil­fe für sie selbst häu­fig mit phy­si­schen wie psy­chi­schen Bela­stun­gen ein­her.

Schön­fel­der bedau­er­te sehr, dass die aktu­el­len Umstän­de es nicht zulas­sen, sei­nen Dank für die kon­struk­ti­ve und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit im Netz­werk per­sön­lich zum Aus­druck brin­gen zu kön­nen.

Mar­kus Welisch – ab Mai das neue Gesicht der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth

Mit Poli­zei­ober­rat Welisch über­nimmt ab Mai 2020 ein Beam­ter mit gro­ßer Fach­ex­per­ti­se und brei­tem Erfah­rungs­schatz die Lei­tung der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth. Den Dank an Welisch für sei­ne zuletzt als Chef der Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach gelei­ste­te Arbeit ver­band Poli­zei­prä­si­dent Schie­der heu­te mit den besten Wün­schen für die bevor­ste­hen­de neue Auf­ga­be.

Mit dem Dank an sei­nen Vor­gän­ger im Amt freue er sich, so Mar­kus Welisch, auf die neue Her­aus­for­de­rung. Er sehe die Ver­kehrs­po­li­zei Bay­reuth in ihrem Zustän­dig­keits­be­reich als Garant für die Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr. Grund­la­ge hier­für sei­en die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie eine enge und gute Zusam­men­ar­beit mit allen ande­ren Trä­gern der Ver­kehrs­si­cher­heits­ar­beit.