Impuls wäh­rend der stil­len Zeit ohne Got­tes­dien­ste

Heu­te kann man an Anselm von Can­ter­bu­ry den­ken. Er hat heu­te sei­nen Gedenk­tag, der aber in Deutsch­land nicht ver­bind­lich ist. Ein war euro­päi­scher Mensch: in Ita­li­en gebo­ren, Mönch und Abt in Frank­reich, wur­de er spä­ter (um 1100) Erz­bi­schof von Can­ter­bu­ry und Pri­mas von Eng­land. Er gilt als Kir­chen­leh­rer, ein Titel, den nur 36 Men­schen tra­gen, die prä­gen­den Ein­fluss auf die christ­li­che Theo­lo­gie hat­ten. Er war Ver­mitt­ler zwi­schen Ver­nunft und Glau­be.

„Herr, ich ver­su­che nicht, in dei­ne Höhe vor­zu­drin­gen; mein Ver­stand kann dich ja auf kei­ne Wei­se errei­chen.
Ich wün­sche nur, eini­ger­ma­ßen dei­ne Wahr­heit zu begrei­fen, die mein Herz glaubt und liebt.
Denn ich suche nicht zu begrei­fen, um zu glau­ben, son­dern ich glau­be, um zu begrei­fen.“
(Anselm)

https://​pfar​rei​-herolds​bach​.kir​che​-bam​berg​.de/