Erz­bi­schof Schick trö­stet am Wei­ßen Sonn­tag die Erst­kom­mu­ni­on­kin­der

Erzbischof Schick während eines Livestream-Gottesdienstes in der Nagelkapelle des Bamberger Doms. Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg/Dominik Schreiner
Erzbischof Schick während eines Livestream-Gottesdienstes in der Nagelkapelle des Bamberger Doms. Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg/Dominik Schreiner

Ver­scho­be­ne Fei­er ist Anlass, über den Sinn des Festes nach­zu­den­ken – Video­bot­schaft an die Kin­der

Erz­bi­schof Lud­wig Schick hat sich in sei­ner Pre­digt am Sonn­tag nach Ostern an alle Kin­der gewandt, die in die­sem Jahr wegen der Coro­na-Kri­se nicht am Wei­ßen Sonn­tag zur Erst­kom­mu­ni­on gehen kön­nen. Er kön­ne ver­ste­hen, dass sie trau­rig und ent­täuscht sind, und hof­fe, dass die Fei­er bald nach­ge­holt wer­den kann. Die Ver­schie­bung der Erst­kom­mu­ni­on kön­ne aber auch eine Gele­gen­heit sein, über den Sinn des Festes nach­zu­den­ken und sich noch inten­si­ver auf den Emp­fang der Kom­mu­ni­on vor­zu­be­rei­ten.

„In der hei­li­gen Kom­mu­ni­on emp­fan­gen wir den Höch­sten und Wich­tig­sten: Got­tes Sohn, der unser Freund sein will. Rich­ti­ger ist aber: Jesus emp­fängt uns“, sag­te der Erz­bi­schof. „Die Eucha­ri­stie ist sei­ne Fei­er für uns. Wir sind Jesus so wich­tig, dass er uns emp­fängt und sich uns im Brot des Lebens schenkt.“ Und an die Kom­mu­ni­on­kin­der appel­lier­te er: „Denkt dar­über nach, dann hat die Ver­schie­bung einen Sinn und macht eure Erst­kom­mu­ni­on noch tie­fer und wich­ti­ger.“

Der Erz­bi­schof dach­te auch an die Jubi­la­re, die vor 25, 50, 60 oder 70 Jah­ren Erst­kom­mu­ni­on fei­er­ten. „Den­ken Sie vor allem beim Jubi­lie­ren dar­an, für was wir dan­ken, dass Jesus lebt, unser Leben lenkt und lei­tet, es zum Guten führt und uns das ewi­ge Leben ein­mal schenkt“, so Schick.

„Wenn wir die Kom­mu­ni­on emp­fan­gen“, so der Erz­bi­schof wei­ter, „emp­fan­gen wir den barm­her­zi­gen Jesus, erfah­ren wir Lie­be und Güte und wer­den selbst güti­ge, barm­her­zi­ge Men­schen mit­ein­an­der.“ In die­ser Hal­tung des barm­her­zi­gen Jesus kön­ne auch die Coro­na-Kri­se über­stan­den wer­den, „weil in der Barm­her­zig­keit die Kraft liegt, durch­zu­hal­ten, durch­zu­tra­gen und den ande­ren zu hel­fen, die in Not sind.“

Erz­bi­schof Schick hielt sei­ne Pre­digt in der Nagel­ka­pel­le des Doms, die nicht öffent­li­che Mes­se wur­de per Live­stream auf www​.face​book​.com/​b​a​m​b​e​r​g​e​r​dom über­tra­gen. Mit einem eige­nen Video­gruß rich­te­te er sich auch an die Erst­kom­mu­ni­on­kin­der. Das Video ist ab Sonn­tag auf www​.face​book​.com/​e​r​z​b​i​s​t​u​m​b​a​m​b​erg oder auf www​.you​tube​.com/​u​s​e​r​/​e​r​z​b​i​s​t​u​m​b​a​m​b​erg zu sehen.