Angeb­li­che Voll­streckungs­hand­lun­gen durch Mit­ar­bei­ter des Amts­ge­richts Forch­heim

Meh­re­re betrof­fe­ne Bür­ger der Stadt Forch­heim, als auch die Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim infor­mier­ten das Amts­ge­richt Forch­heim über Anru­fe angeb­li­cher Mit­ar­bei­ter der Voll­streckungs­ab­tei­lung oder von Gerichts­voll­zie­hern, in denen voll­streck­ba­re, sofort zu zah­len­de For­de­run­gen gel­tend gemacht wur­den.

Die Anru­fe erfolg­ten unter der Ruf­num­mer des Amts­ge­richts (09191 710–0) und es wur­de zum Teil erheb­li­cher Druck aus­ge­übt, z.B. wur­de ange­droht, das Bank­kon­to der/​s Ange­ru­fe­nen bei Nicht­zah­lung sofort sper­ren zu las­sen.

Offen­sicht­lich wer­den die Betrof­fe­nen anhand des Tele­fon­bu­ches aus­ge­sucht, denn die Namen der ersten Ange­ru­fe­nen fin­gen alle mit „A“ an.

Die­se Vor­ge­hens­wei­se ent­spricht (selbst­ver­ständ­lich) nicht gericht­li­cher Pra­xis!

Es wird emp­foh­len, der­ar­ti­ge Gesprä­che sofort zu been­den und sich auf kei­ne Debat­te mit den Anru­fen­den ein­zu­las­sen.

Soll­ten sich die Betref­fen­den unsi­cher sein, kön­nen sie jeder­zeit beim Amts­ge­richt Forch­heim Rück­spra­che hal­ten, außer­dem soll­te umge­hend die zustän­di­ge Poli­zei­in­spek­ti­on ver­stän­digt wer­den.