Mela­nie Huml: Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie läuft auf Hoch­tou­ren

Fast 4000 Beschäf­tig­te des Frei­staats unter­stüt­zen Gesund­heits­äm­ter

Bay­erns Gesund­heits­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml (CSU, Bam­berg) setzt im Kampf gegen die Coro­na-Pan­de­mie auf schlag­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung aus dem gesam­ten Öffent­li­chen Dienst in Bay­ern. Huml beton­te am Sonn­tag in Mün­chen: “Kern­ele­ment unse­rer Stra­te­gie zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie ist die früh­zei­ti­ge Iden­ti­fi­zie­rung und Iso­lie­rung von COVID-19-Pati­en­ten und ihren engen Kon­takt­per­so­nen. Daher freue ich mich, dass in Kür­ze mehr als 3.000 wei­te­re Beschäf­tig­te aus ande­ren Geschäfts­be­rei­chen in soge­nann­ten Con­ta­ct Tra­cing Teams (CTT) die Gesund­heits­äm­ter ver­stär­ken wer­den. Damit steigt die Zahl auf fast 4.000.”

Die Mini­ste­rin unter­strich: “Die CCT unter­stüt­zen die Fach­kräf­te der Gesund­heits­äm­ter bei der Ermitt­lung, Nach­ver­fol­gung und Über­wa­chung von SARS-CoV-2-posi­tiv gete­ste­ten Per­so­nen bzw. leich­ten COVID-19-Fäl­len und deren engen Kon­takt­per­so­nen. Vor­ge­se­hen ist, dass pro 20.000 Ein­woh­ner ein fünf­köp­fi­ges Team ein­ge­setzt wird. Außer­dem wer­den die Gesund­heits­äm­ter durch Poli­zei­be­am­te unter­stützt. Die Teams arbei­ten in den Gesund­heits­äm­tern mit und nut­zen deren Erfas­sungs- und Doku­men­ta­ti­ons­me­tho­den. Die Arbeit erfolgt über­wie­gend mobil, meist von den bis­he­ri­gen regu­lä­ren Arbeits­plät­zen bzw. aus dem Home-Office.”

Huml hob her­vor: “Schon ab Mon­tag (6.4.) begin­nen an der staat­li­chen Aka­de­mie für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (AGL) die Online-Schu­lun­gen zur Vor­be­rei­tung. Anschlie­ßend wer­den die Teams dann über die ört­li­chen Beson­der­hei­ten und Vor­ge­hens­wei­sen durch das Gesund­heits­amt am Ein­satz­ort ein­ge­wie­sen.”

Zunächst hat­te der Baye­ri­sche Mini­ster­rat beschlos­sen, die baye­ri­schen Gesund­heits­äm­ter zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie in Bay­ern kurz­fri­stig um 800 Mit­ar­bei­ter zu ver­stär­ken. Ein gro­ßer Teil die­ser Mit­ar­bei­ter hat die Arbeit vor Ort bereits auf­ge­nom­men. Nun kom­men mehr als 3.000 wei­te­re Unter­stüt­zer hin­zu.