Blick über den Zaun: Stadt Erlan­gen ver­öf­fent­licht wei­te­re Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für die Bevöl­ke­rung

Coro­na-Pan­de­mie Hand­lungs­an­wei­sun­gen für Hei­me Pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen sind einer beson­ders hohen Gefahr aus­ge­setzt, an Covid-19 mit schwe­rem Ver­lauf zu erkran­ken:

Daher bedür­fen Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner von Alten- und Pfle­ge-hei­men, von sta­tio­nä­ren Ein­rich­tun­gen für Men­schen mit Mehr­fach­be­hin­de­rung und Pfle­ge­be­darf sowie Ein­rich­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe eines beson­de­ren Schut­zes. Das Baye­ri­sche Staats­mi-niste­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge hat die Ein­rich­tun­gen noch­mals über Besuchs­re­geln, Hygie­ne-regeln sowie das Vor­ge­hen bei Infek­ti­ons­ver­dacht oder nach­ge­wie­se­ner Infek­ti­on unter­rich­tet. Jede Pfle­ge­ein­rich­tung ist nach den Vor­ga­ben des Frei­staats Bay­ern ver­pflich­tet, einen Pan­de­mie­be­auf-trag­ten zu benen­nen, der bei einem Infek­ti­ons­ge­sche­hen alle Maß­nah­men koor­di­niert und An-sprech­part­ner für die Behör­den ist. Bei den Ein­rich­tun­gen liegt auch die Ver­ant­wor­tung, bei bestä­tig-ten Covid-19-Fäl­len im Sin­ne der Vor­ga­ben des Roland Koch-Insti­tuts vor­zu­ge­hen. Die Heim­auf­sicht (FQA) der Stadt Erlan­gen steht mit allen ent­spre­chen­den Ein­rich­tun­gen und deren Pan­de­mie­be­auf­trag­ten in Kon­takt. Auch der von der Füh­rungs­grup­pe Kata­stro­phen­schutz (FüGK) der Stadt ein­ge­setz­te Ver­sor­gungs­arzt hat alle Erlan­ger Ein­rich­tun­gen über die Rege­lun­gen der ärzt­li­chen Ver­sor­gung unter­rich­tet. Ange­sichts des hohen Ansteckungs­ri­si­kos wer­den medi­zi­nisch ver­an­lass­te Haus­be­su­che in Hei­men künf­tig beschränkt. Regel­mä­ßi­ge Visi­ten ohne dring­li­chen An-lass sind künf­tig unter­sagt. Die bis­her für die jewei­li­gen Ein­rich­tun­gen zustän­di­gen ärzt­li­chen Be-treu­pra­xen blei­ben zwar wei­ter­hin erster Ansprech­part­ner ihrer jewei­li­gen Pati­en­ten in der Ein­rich-tung. Sie sind des­halb auch künf­tig ver­pflich­tend zuerst zu ver­stän­di­gen, wenn ärzt­li­che Ein­schät-zung oder Behand­lung bei einem Heim­be­woh­ner nötig ist. Haus­be­su­che in den Pfle­ge­hei­men wer-den von den ärzt­li­chen Betreu­pra­xen aber nicht mehr durch­ge­führt. Die­se über­neh­men die von der FüGK fest­ge­leg­ten Haus­be­suchs­pra­xen. Der ärzt­li­che Bereit­schafts­dienst und der Not­arzt­dienst sind von den genann­ten Rege­lun­gen aus­ge­nom­men, kom­men also wei­ter­hin in die Ein­rich­tun­gen.

Glück­wün­sche und gute Wün­sche aus Beşik­taş:

In einem Schrei­ben hat der Bür­ger­mei­ster der tür­ki­schen Part­ner­stadt Beşik­taş, Rıza Akpo­lat, Flo­ri-an Janik zur Wie­der­wahl als Erlan­ger Ober­bür­ger­mei­ster gra­tu­liert. Akpo­lat freu­te sich über die freund­schaft­li­che Bezie­hung bei­der Kom­mu­nen und brach­te den Wunsch der Inten­si­vie­rung der Part­ner­schaft zum Aus­druck. Eben­so wünsch­te er Janik in der momen­tan schwie­ri­gen Zeit, ange-sichts der Coro­na-Pan­de­mie, viel Kraft und Gesund­heit. +++++ „Fami­li­en-ABC“: Tipps für den Fami­li­en­all­tag in Coro­na-Zei­ten Für vie­le Fami­li­en ist die Zeit der Coro­na-Pan­de­mie eine beson­ders gro­ße Her­aus­for­de­rung, die All-tag und Fami­li­en­le­ben ver­än­dern. Aktu­ell kön­nen die im „Fami­li­en-ABC“ ver­öf­fent­lich­ten Ver­an­s­tal-tun­gen lei­der nicht statt­fin­den. Daher bie­tet das „Fami­li­en-ABC“ jetzt die neue Kate­go­rie „Fami­li­en-all­tag in Coro­na-Zei­ten“ mit wich­ti­gen Tipps und Anre­gun­gen, wie Eltern die neu­en Her­aus­for­de­run-gen mei­stern kön­nen. Das Ange­bot rich­tet sich an Fami­li­en in der Regi­on und bie­tet rele­van­te In-for­ma­tio­nen und Hil­fen sowie Ideen zur Beschäf­ti­gung der Kin­der. Die neue Kate­go­rie ent­hält wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zu Online- und Tele­fon­be­ra­tun­gen, zu finan­zi­el­len Hil­fen, Anre­gun­gen zur Frei­zeit­ge­stal­tung sowie zum Umgang mit der aktu­el­len Aus­nah­me­si­tua­ti­on in der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Kin­dern. Das Ange­bot ist kosten­los online unter www.familien-abc.netoder in der App ver­füg­bar (Hin­weis: bei der App ist ein Update nötig). Inter­es­sier­te Eltern über die Stadt- und Land­kreis­gren­zen hin­aus sind herz­lich ein­ge­la­den, das An-gebot zu nut­zen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu dem Ange­bot gibt es bei der Koor­di­nie­rungs­stel­le Fami­li-enbil­dung im Stadt­ju­gend­amt (Tele­fon 09131 86–1795/-1652, E‑Mail koordinierungsstelle-​fb@​stadt.​erlangen.​de). Die Mit­ar­bei­te­rin­nen beant­wor­ten auch ger­ne Fra­gen dazu.

Stadt­zei­tung „Rat­haus­platz 1“ in redu­zier­ter Form erschie­nen:

Die April-Aus­ga­be der Stadt­zei­tung „Rat­haus­platz 1“ ist erschie­nen – die­ses Mal wegen der Coro­na-Pan­de­mie aller­dings in redu­zier­ter Form. Neben den Ergeb­nis­sen der Kom­mu­nal- bzw. OB-Stich­wahl und einem Ein­blick in die Arbeit der Füh­rungs­grup­pe Kata­stro­phen­schutz zur der­zei­ti­gen Situa­ti­on gibt es auf einer Sei­te wich­ti­ge Kon­takt­da­ten zur Stadt­ver­wal­tung. Im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​r​a​t​h​a​u​s​p​l​a​tz1 kann das Heft her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Feucht­tücher: Klär­werk warnt vor ver­stopf­ten Abflüs­sen Anstel­le von Toi­let­ten­pa­pier lan­den der­zeit immer häu­fi­ger wie­der „Ersatz­pro­duk­te“ wie Feucht- oder Küchen­tü­cher in der Toi­let­te – mit ver­hee­ren­den Fol­gen für das Kanal­netz und Abwas­ser­pum­pen. Wie der städ­ti­sche Ent­wäs­se­rungs­be­trieb mit­teilt, sind Feucht- und Küchen­tü­cher extrem reiß­fest und füh­ren des­halb zu Ver­stop­fun­gen in den Roh­ren. In der Fol­ge müs­sen die Mit­ar­bei­ter oft im Not­dienst die Anla­gen von Ver­stop­fun­gen befrei­en. Das ver­ur­sacht Kosten, die von den Gebüh­ren-zah­lern getra­gen wer­den müs­sen. Auch in den pri­va­ten Grund­lei­tun­gen sor­gen Feucht- und Kü-chen­tü­cher für Pro­ble­me. Sie hän­gen sich an Abla­ge­run­gen und bil­den Pfrop­fen, die zu einem Rück­stau füh­ren kön­nen. Benutz­te Feucht- und Küchen­tü­cher gehö­ren in den Müll, nicht in die Toi­let­te.