Wey­er­mann® in Bam­berg pro­du­ziert Etha­nol zur Des­in­fek­ti­ons­mit­tel­her­stel­lung

Die Aus­brei­tung des Coro­na-Virus hat welt­weit dafür gesorgt, dass Pro­duk­te, die in Kri­sen­zei­ten wie die­sen not­wen­dig sind, vie­ler­orts nicht mehr ver­füg­bar sind. Für die Ver­sor­gung von Pati­en­ten und zur Vor­beu­gung wei­te­rer Infek­tio­nen, sind Pro­duk­te wie etwa Des­in­fek­ti­ons­mit­tel und Schutz­mas­ken aller­dings essen­zi­ell.

Thomas Kraus-Weyermann, Weyermann® Geschäftsführer und Philipp Schwarz, Weyermann® Brennereileiter vor der hauseigenen Weyermann® Destillerie. Foto: Weyermann®

Tho­mas Kraus-Wey­er­mann, Wey­er­mann® Geschäfts­füh­rer und Phil­ipp Schwarz, Wey­er­mann® Bren­ne­rei­lei­ter vor der haus­ei­ge­nen Wey­er­mann® Destil­le­rie. Foto: Wey­er­mann®

Im Fami­li­en­kreis über­leg­te sich Fami­le Wey­er­mann kur­zer­hand, was sie in die­ser her­aus­for­dern­den und schwie­ri­gen Zeit Gutes tun kann. „Gutes zu tun liegt in unse­ren Genen; es ist tief in unse­rer Fami­li­en­ge­schich­te ver­an­kert. Schon mei­ne Urgroß­mutter Sabi­ne Wey­er­mann hat aus eige­nen Mit­teln das Laza­rett Luit­pold­schu­le unter­hal­ten“, sagt Sabi­ne Wey­er­mann, geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin vier­te Genera­ti­on.

Davon inspi­riert, war die Idee auf den haus­ei­ge­nen Destil­len Etha­nol her­zu­stel­len, gebo­ren. Phil­ipp Schwarz, Wey­er­mann® Bren­ne­rei­lei­ter, war begei­stert und sofort bereit, an dem Pro­jekt mit­zu­wir­ken. So wur­de die Pro­duk­ti­on auf den gelieb­ten Whis­ky-Destil­len von Wey­er­mann® Geschäfts­füh­rer Tho­mas Kraus-Wey­er­mann schließ­lich auf 80% Alko­hol umge­stellt.

Das Etha­nol erhal­ten ört­li­che Apo­the­ken zum Selbst­ko­sten­preis. Die­se kön­nen den Alko­hol dann zur fach­ge­rech­ten Her­stel­lung von Des­in­fek­ti­ons­mit­tel ver­wen­den.

“Wir freu­en uns sehr, einen so wich­ti­gen Bei­trag lei­sten zu kön­nen!”