Coro­na-Kri­se: Aus­wei­tung der Abstrich­stel­le im Land­kreis Forch­heim

Die Abstrich­stel­le im Land­kreis Forch­heim wird ab sofort aus­ge­wei­tet. Nach wie vor wer­den Kon­takt­per­so­nen 1. Gra­des vom Gesund­heits­amt ver­stän­digt und erhal­ten tele­fo­nisch einen indi­vi­du­el­len Ter­min zum Testen. Die­se Tests führt wei­ter­hin das Gesund­heits­amt Forch­heim mit Unter­stüt­zung des Per­so­nals des BRK durch.

Zusätz­lich kön­nen jetzt Per­so­nen auf Über­wei­sung des Hau­arz­tes oder der kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung (116 117) gete­stet wer­den. Die Stel­le ist am Nach­mit­tag nur für Per­so­nen mit einem Unter­su­chungs­auf­trag der kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung und mit Über­wei­sung durch den Haus­arzt vor­ge­se­hen. Spon­ta­ne Besu­che ohne Auf­trag sind zweck­los.

Verfahren/​Ablauf

  • Per­so­nen, die Sym­pto­me haben, rufen wie bis­her ihren Haus­arzt an. Alter­na­tiv kön­nen sie den Bereit­schafts­dienst der kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Bay­ern (KVB) unter der Num­mer 116 117 kon­tak­tie­ren. Der Haus­arzt oder die KVB bestim­men dann, ob ein Test gemacht wird, neh­men die Daten auf und geben die­se an das Land­rats­amt wei­ter.
  • Ein Team am Land­rats­amt kon­tak­tiert dann die ein­zel­nen Pati­en­ten tele­fo­nisch und ver­ein­bart indi­vi­du­el­le Ter­mi­ne an der Abstrich­stel­le.
  • Die Per­son fährt im Auto zur Abstrich­stel­le und bleibt im Auto sit­zen. Die Per­son schreibt ihren Vor- und Nach­na­men sowie das Geburts­da­tum groß auf einen Zet­tel, den sie in die Wind­schutz­schei­be des Autos legt. Am Kon­troll­punkt wird der Name mit der gemel­de­ten Liste bei geschlos­se­nem Fen­ster über­prüft. Nur wer vom Haus­arzt oder der KVB gemel­det wor­den ist, kann mit dem Auto pas­sie­ren und zum Park­platz vor der Her­der Sport­hal­le fah­ren. Dort bleibt die Per­son im Auto sit­zen, lässt das Fen­ster her­un­ter und der Abstrich wird ent­nom­men. Die Stel­le ist dafür mit Ärz­ten der KVB und Per­so­nal des BRK aus­ge­stat­tet.
  • Die­ses Dri­ve-by-Ver­fah­ren hat den Vor­teil, dass ein Ansteckungs­ri­si­ko mini­miert wird. Für Per­so­nen, die kein Auto zur Ver­fü­gung haben, wird ein geson­der­ter Ter­min ver­ein­bart.
  • Die beschrif­te­ten Pro­ben des Gesund­heits­am­tes vom Vor­mit­tag wer­den dann gesam­melt ins Labor des Lan­des­am­tes für Gesund­heit- und Lebens­mit­tel­si­cher­heit in Erlan­gen gebracht. Die Pro­ben der KVB wer­den gesam­melt in ein Labor in Nürn­berg gebracht. Nach Vor­lie­gen der Ergeb­nis­se wer­den die ein­zel­nen Per­so­nen kon­tak­tiert.
  • Bei der Abstrich­stel­le erfolgt kei­ne Behand­lung, Unter­su­chung oder Dia­gno­stik der jewei­li­gen Per­so­nen. Es wird nur der Abstrich ent­nom­men.

Wich­tig: Alle Pati­en­ten müs­sen ihre Ver­si­che­rungs­kar­te der Kran­ken­kas­se mit­brin­gen.

Aktu­el­le Zah­len

Aktu­ell sind 98 Per­so­nen mit dem Sars-CoV‑2 infi­ziert. 20 gel­ten bis­her als gene­sen.