Bay­reu­ther Unter­neh­men medi hilft – Pro­duk­ti­on von Tex­til­mas­ken

In Koope­ra­ti­on mit Coro­na Nach­bar­schafts­hil­fe Wei­den i. d. Ober­pfalz

Der Hilfs­mit­tel­her­stel­ler medi hilft schnell und unbü­ro­kra­tisch: In der Kon­fek­ti­on bei medi wer­den jetzt tex­ti­le Stoff­mas­ken für Mund und Nase genäht. Das Bay­reu­ther Unter­neh­men koope­riert mit der Coro­na Nach­bar­schafts­hil­fe Wei­den i. d. Ober­pfalz. Die­se stellt den Stoff zur Ver­fü­gung und koor­di­niert die Ver­tei­lung der Mas­ken.

Das Kon­fek­tio­nie­ren ist eine der Kern­kom­pe­ten­zen von medi – das wird in der Coro­na-Kri­se ab sofort zusätz­lich zur Pro­duk­ti­on der medi Pro­duk­te genutzt, und zwar für Stoff­mas­ken. Die­se sind bei 60 Grad wasch­bar und kön­nen wie­der­ver­wen­det wer­den. Auch die Aus­zu­bil­den­den sind in das Pro­jekt ein­ge­bun­den und mit Feu­er­ei­fer dabei! Dabei herr­schen in der Pro­duk­ti­on erhöh­te Hygie­ne­maß­nah­men.

medi koope­riert hier mit der Coro­na Nach­bar­schafts­hil­fe Wei­den i. d. Ober­pfalz. Auf der Platt­form kön­nen sich ehren­amt­li­che Hel­fer mit Hil­fe­su­chen­den ver­net­zen. Die ersten Mas­ken, die medi für das Netz­werk her­stellt, die­nen zum Schutz von Risi­ko­grup­pen im pri­va­ten Bereich sowie von Mit­ar­bei­tern und Pati­en­ten in vie­len Ein­rich­tun­gen und Insti­tu­tio­nen und wer­den von der Coro­na Nach­bar­schafts­hil­fe Wei­den i. d. Ober­pfalz dort­hin ver­teilt.

Bei den Stoff­mas­ken für Mund und Nase han­delt es sich zwar nicht um Medi­zin­pro­duk­te*, aber medi will so einen Bei­trag lei­sten, der dazu bei­tra­gen kann, die Ver­brei­tung des Coro­na­vi­rus zu ver­lang­sa­men. Gera­de in Alten­hei­men und Hospi­zen sind die Baum­woll­mas­ken eine gro­ße Unter­stüt­zung bei der Pfle­ge von Risi­ko­pa­ti­en­ten, da hier nur weni­ge Schutz­mas­ken zur Ver­fü­gung ste­hen.

Zum Hin­ter­grund: Tex­ti­le Stoff­mas­ken schaf­fen Kapa­zi­tä­ten zur Ent­la­stung des medi­zi­ni­schen Bereichs

Das ist auch die Ein­schät­zung des Ber­li­ner Viro­lo­gen Pro­fes­sor Chri­sti­an Dro­sten: „Wer Viren in sich trägt und hustet, schleu­dert dann weni­ger davon in die Öffent­lich­keit. Zudem kön­nen Stoff­mas­ken für die All­ge­mein­heit hel­fen, einen Man­gel an pro­fes­sio­nel­ler Schutz­aus­stat­tung im medi­zi­ni­schen Bereich zu ver­mei­den. (Quel­le: www​.tages​schau​.de/​i​n​v​e​s​t​i​g​a​t​i​v​/​s​w​r​/​a​t​e​m​s​c​h​u​t​z​m​a​s​k​e​n​-​1​0​3​.​h​tml, letz­ter Zugriff: 31.03.2020)

Auch die Bun­des­ärz­te­kam­mer (BÄK) hat die Emp­feh­lung gege­ben, im öffent­li­chen Raum Schutz­mas­ken zu tra­gen. Laut BÄK-Prä­si­dent Klaus Rein­hardt kön­ne der Schutz vor Ansteckung dadurch zwar nicht garan­tiert, das Risi­ko jedoch ver­rin­gert wer­den. Eini­ge unse­rer Nach­bar­län­der machen es bereits vor: In Tsche­chi­en wur­de bereits Mit­te März eine Mund­schutz-Pflicht in der Öffent­lich­keit ange­ord­net; in Öster­reich wird das Tra­gen von Schutz­mas­ken beim Ein­kau­fen als zusätz­li­che Sicher­heits­maß­nah­me ein­ge­führt.

*„Kei­ne Schutz­aus­rü­stung im Sin­ne der VO (EU) 2016/426“