Coro­na: Redu­zier­ter, aber zuver­läs­si­ger Betrieb auf der Schie­ne

Ver­kehrs­mi­ni­ste­rin Schrey­er dankt allen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der baye­ri­schen Bah­nen für ihren Ein­satz

  • Ab Mon­tag wei­ter redu­zier­tes Ange­bot, um sta­bi­le Grund­ver­sor­gung sicher­zu­stel­len
  • Appell an Fahr­gä­ste: Fah­ren Sie nur, wenn unbe­dingt not­wen­dig
  • Alle aktu­el­len Ver­bin­dun­gen gibt es über die Aus­kunfts­me­di­en der Ver­kehrs­un­ter­neh­men und auf www​.bay​ern​-fahr​plan​.de

Auch in der aktu­el­len Situa­ti­on ist es für vie­le rele­van­te Berufs­grup­pen wich­tig, den öffent­li­chen Nah­ver­kehr nut­zen zu kön­nen, um zur Arbeit zu kom­men. Das baye­ri­sche Ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um, die Baye­ri­sche Eisen­bahn­ge­sell­schaft und die in Bay­ern täti­gen Eisen­bahn­un­ter­neh­men befin­den sich daher in engem Aus­tausch, um ein sta­bi­les und zuver­läs­si­ges Ange­bot mit aus­rei­chen­den Kapa­zi­tä­ten auf der Schie­ne zu gewähr­lei­sten. Bay­erns Ver­kehrs­mi­ni­ste­rin Ker­stin Schrey­er hat sich gemein­sam mit dem DB-Kon­zern­be­voll­mäch­ti­gen für Bay­ern, Klaus-Die­ter Josel, heu­te am Münch­ner Haupt­bahn­hof über die aktu­el­le Situa­ti­on im Bahn­ver­kehr infor­miert.

Ver­kehrs­mi­ni­ste­rin Schrey­er dank­te den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in den Zügen, am Gleis und den Ein­satz­zen­tra­len für ihren Ein­satz: „Die in Bay­ern täti­gen Ver­kehrs­un­ter­neh­men lei­sten in die­sen Tagen Her­aus­ra­gen­des! Herz­li­chen Dank, dass Sie auch unter die­sen schwie­ri­gen Umstän­den dafür sor­gen, dass Ärz­te, Pfle­ger und ande­re rele­van­te Berufs­grup­pen an ihre Arbeits­plät­ze gelan­gen kön­nen.“ Gleich­zei­tig appel­lier­te sie an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, nur dann Zug zu fah­ren, wenn es unbe­dingt not­wen­dig ist: „Bit­te prü­fen Sie vor jedem Fahrt­an­tritt, ob Ihre Rei­se ange­sichts der Aus­gangs­be­schrän­kun­gen mög­lich und not­wen­dig ist. Wäh­len Sie wenn mög­lich einen Rei­se­ter­min außer­halb der Haupt­ver­kehrs­zei­ten und hal­ten Sie Abstand – dies dient dem Schutz und der Gesund­heit von uns allen.“

Klaus-Die­ter Josel, Kon­zern­be­voll­mäch­ti­ger der DB, erklär­te: „Bay­ern kann sich auf sei­ne Eisen­bah­ner ver­las­sen. Wir arbei­ten Hand in Hand mit der Baye­ri­schen Eisen­bahn­ge­sell­schaft. Die­se bestellt und orga­ni­siert den Regio­nal­ver­kehr. Wich­tig ist in die­ser Zeit, einen mög­lichst sta­bi­len Fahr­plan für alle Betei­lig­ten anzu­bie­ten. Nichts ist ärger­li­cher, als kurz­fri­sti­ge Zug­aus­fäl­le – mit einem Grund­an­ge­bot schaf­fen wir Ver­läss­lich­keit und Plan­bar­keit im Fahr­plan. Die­ses Grund­an­ge­bot haben wir gemein­sam für die näch­sten Tage wei­ter ange­passt. Die Kun­den kön­nen über die elek­tro­ni­schen Medi­en die jeweils gül­ti­ge Rei­se­ver­bin­dung abfra­gen.“

Ziel ist es wei­ter­hin, einen sta­bi­len Grund­takt auf­recht­zu­er­hal­ten. Im redu­zier­ten Fahr­plan fal­len vor­wie­gend frei­zeit­ori­en­tier­te Ange­bo­te, Schü­ler­zü­ge und Takt­ver­stär­ker aus. Der Fahr­plan für das aktu­el­le Ange­bot ent­spricht damit oft dem Sams­tags- oder Sonn­tags­fahr­plan mit zusätz­li­chen Ver­bin­dun­gen am frü­hen Mor­gen. „Um den emp­foh­le­nen Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern ein­zu­hal­ten, bit­ten wir auch um die Mit­hil­fe der Fahr­gä­ste“, so Mini­ste­rin Schrey­er. „Eini­ge Rei­sen­de stei­gen aus Gewohn­heit in die vor­de­ren oder hin­te­ren Zug­tei­le ein, wohin­ge­gen ande­re Berei­che noch mehr Platz bie­ten.“ Schrey­er appel­liert daher an die Fahr­gä­ste, sich – wo immer mög­lich – auf den gesam­ten Zug zu ver­tei­len.

Alle Fahr­plan­än­de­run­gen wer­den von den Ver­kehrs­un­ter­neh­men schnellst­mög­lich in die Aus­kunfts­sy­ste­me ein­ge­pflegt. Die Fahr­gä­ste wer­den gebe­ten, sich vor Fahrt­an­tritt direkt auf den Sei­ten der Ver­kehrs­un­ter­neh­men oder auf www​.bay​ern​-fahr​plan​.de über die aktu­el­le Lage zu infor­mie­ren.