Trotz Coro­na: Bau­ar­bei­ter im Kreis Kulm­bach packen noch zu

Steht für IG BAU an ober­ster Stel­le: Gesund­heit der 1.140 Bau-Beschäf­tig­ten

Die Repu­blik geht ins Home-Office, aber auf Bau­stel­len lau­fen vie­le Arbei­ten wei­ter: Trotz dra­sti­scher Ein­schrän­kun­gen im Zuge der Coro­na-Pan­de­mie arbei­tet die Bau­bran­che im Land­kreis Kulm­bach mit einem Groß­teil ihrer Kapa­zi­tät wei­ter. Dar­auf weist die Gewerk­schaft IG BAU hin – und dankt den 1.140 Bau-Beschäf­tig­ten im Kreis für ihren Ein­satz. „Vie­le haben in den letz­ten Tagen zuge­packt und machen das auch wei­ter­hin. Natür­lich trifft Coro­na auch den Bau hart. Das Abstand­hal­ten macht die Hand-in-Hand-Arbeit nicht leich­ter, ist aber ein Muss. Trotz­dem zeigt sich die Bau­wirt­schaft bis­lang ins­ge­samt deut­lich immu­ner gegen die Kri­se als vie­le ande­re Bran­chen“, betont Gerald Nick­las von der IG BAU Ober­fran­ken.

Damit lei­ste­ten die Beschäf­tig­ten einen ent­schei­den­den Bei­trag zur Stüt­zung der regio­na­len Wirt­schaft. „Es sind die Mau­rer und Zim­mer­leu­te, die Land­schafts­gärt­ner, die Dach­decker und Stra­ßen­bau­er. Und vor allem auch die, die für den Nach­schub auf dem Bau sor­gen: die Beschäf­tig­ten der Bau­stoff-Indu­strie. Sie alle hal­ten einen zen­tra­len Wirt­schafts­zweig im Land­kreis Kulm­bach am Lau­fen. Denn wer auch in der Kri­se für mehr Wohn­raum und funk­tio­nie­ren­de Stra­ßen sorgt, der baut mit sei­nem Job ein Stück an der Zukunft. Damit lei­sten Bau­leu­te einen enorm wich­ti­gen Bei­trag für die Gesell­schaft. Es ist Zeit, ihnen dafür ein­fach auch mal ‚Dan­ke!‘ zu sagen“, so Nick­las.

www​.igbau​.de Pres­se-Infor­ma­ti­on IG Bau­en-Agrar-Umwelt Bezirks­ver­band Ober­fran­ken Sei­te 2/2 Zugleich appel­liert der Gewerk­schaf­ter an die Arbeit­ge­ber, die strik­te Ein­hal­tung der Hygie­ne­re­geln sicher­zu­stel­len. Gro­ße Früh­stücks­run­den im Bau­con­tai­ner sei­en aktu­ell eben­so tabu wie die Fahrt im voll­be­setz­ten Bul­li zur Bau­stel­le. Jede Bau­fir­ma müs­se hier ihren eige­nen Pan­de­mie-Plan erstel­len.

„Gesund­heit steht an ober­ster Stel­le. Der Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern muss unbe­dingt ein­ge­hal­ten wer­den – bes­ser ist eine gan­ze Zoll­stock­län­ge: also 2 Meter.

Das gilt für alle Bür­ger – und das muss auch auf dem Bau gel­ten. Soll­te das bei spe­zi­el­len Arbei­ten nicht gehen, muss der Chef spä­te­stens dann auch Mas­ken und Schutz­hand­schu­he bereit­stel­len. All das heißt, dass sich Gewohn­hei­ten ändern müs­sen. Es darf nicht alles 0815 wei­ter­lau­fen. Vie­le Hand­grif­fe, vie­le Sachen, die ‚schon immer so waren‘, gehen jetzt nicht mehr. Arbeits­ab­läu­fe müs­sen sich ändern.

Der Schutz der Beschäf­tig­ten hat ober­ste Prio­ri­tät. Miss­ach­tet der Chef das, müs­sen sich die Mit­ar­bei­ter zur Wehr set­zen. Dabei hilft die Gewerk­schaft“, macht Nick­las deut­lich.

Der Kon­takt zur IG BAU Ober­fran­ken: bayreuth@​igbau.​de. Mehr Infos für Beschäf­tig­te zur Arbeit in Coro­na-Zei­ten: www​.igbau​.de