Bam­ber­ger Land­kreis-Grü­ne freu­en sich über ihre Wahl­er­fol­ge und unter­stüt­zen Land­rats­kan­di­dat Schwarz von der SPD

Bei einer Tele­fon­kon­fe­renz zwi­schen der Frak­ti­ons­spit­ze der GAL im Kreis­tag und dem grü­nen Kreis­vor­stand herrsch­te gro­ße Zufrie­den­heit mit den erziel­ten Wahl­er­fol­gen. So konn­te man die Gemein­de­rats­man­da­te im Land­kreis deut­lich mehr als ver­dop­peln. Statt in fünf Gemein­de­rä­ten sind Grü­ne jetzt in 13 Gemein­de- und Stadt­rä­ten im Land­kreis Bam­berg ver­tre­ten. Im Kreis­tag gelang eine Stei­ge­rung der Man­da­te um 60 Pro­zent. „Die Wäh­ler haben einen enga­gier­ten und inhalt­li­chen Wahl­kampf belohnt“, stell­te Kreis­vor­stand Klaus Fischer fest. Mit beson­de­rem Stolz ver­wei­se man dar­auf, dass fast 60 Pro­zent aller grü­nen Man­da­te von Frau­en errun­gen wur­den. „Das zei­ge, dass eine kon­se­quen­te Quo­tie­rung der Listen auch mehr Frau­en in die Kom­mu­nal­par­la­men­te brin­ge“, so Kreis­rä­tin Hel­ga Bie­ber­stein. Auch wenn das Ergeb­nis für den Land­rats­kan­di­da­ten Bernd Fricke mit fast 11 Pro­zent unter Wert geblie­ben ist, konn­te man auch bei der Land­rats­wahl den Stim­men­an­teil gegen­über 2014 um 50 Pro­zent erhö­hen. „Ganz ent­schei­dend ist auch, dass ein ganz wich­ti­ges Wahl­ziel, den Amts­in­ha­ber Kalb in die Stich­wahl zu brin­gen, erreicht wer­den konn­te“, so Vor­stands­mit­glied Joa­chim Sator.

Alle waren sich einig, den Her­aus­for­de­rer Andre­as Schwarz auf jeden Fall vor­be­halt­los zu unter­stüt­zen. „Herr Schwarz ist ein sehr kom­pe­ten­ter, erfah­re­ner und sach­li­cher Poli­ti­ker aus unse­rer Regi­on, der auf allen Poli­tik­ebe­nen vom Bür­ger­mei­ster bis zur Bun­des­tags­ebe­ne Zuhau­se ist. Mit einem Land­rat Schwarz wür­de ein ganz ande­rer Poli­tik­stil ein­zie­hen: Hin zur enga­gier­ten Sach­po­li­tik mit der Ein­bin­dung mög­lichst aller Grup­pie­run­gen“, so der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Bernd Fricke. Sechs wei­te­re Jah­re mit einem Land­rat Kalb wären ver­schenk­te Jah­re für den Land­kreis, waren sich alle einig.“