MdB Andre­as Schwarz zum Maß­nah­men­pa­ket gegen die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Kri­se

Andre­as Schwarz (SPD, Bamberg/​Forchheim): Der Bun­des­tag hat heu­te weit­rei­chen­de Maß­nah­men beschlos­sen, um die Gesund­heit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu schüt­zen, die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie auf Arbeits­plät­ze und Wirt­schaft zu begren­zen und Men­schen vor sozia­len Not­la­gen zu bewah­ren.

Andreas Schwarz, MdB

Andre­as Schwarz, MdB

Mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit hat heu­te der Deut­sche Bun­des­tag weit­rei­chen­de Unter­stüt­zungs­hil­fen für die Men­schen und Unter­neh­men in Deutsch­land beschlos­sen, um die wirt­schaft­li­chen und sozia­len Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie abzu­fe­dern.
Dies teilt der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Haus­halts­ex­per­te Andre­as Schwarz mit.

Mit einem mil­li­ar­den­schwe­ren Maß­nah­men­pa­ket wer­den Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer, Fami­li­en mit Kin­dern, Mie­te­rin­nen und Mie­ter, Frei­be­ruf­ler, Solo­selb­stän­di­ge, Kleinst­be­trie­be, mit­tel­stän­di­sche und gro­ße Unter­neh­men sowie auch Kran­ken­häu­ser unter­stützt. Hier­für ist ein Nach­trags­haus­halt in Höhe von 156 Mrd. Euro beschlos­sen wor­den. Hin­zu kommt ein Wirt­schafts­fonds mit einer Garan­tie­sum­me von ca. 500 Mrd. Euro, um Unter­neh­men in die­ser schwe­ren Zeit zu unter­stüt­zen und vor einer Insol­venz zu bewah­ren. Fer­ner wer­den über die Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau 100 Mrd. Euro zur Ver­fü­gung gestellt, damit Unter­neh­men und Selb­stän­di­ge gleich­gül­tig der Grö­ße schnell und unbü­ro­kra­tisch über ihre Haus­ban­ken an Kre­di­te gelan­gen. „Mit die­ser Ent­schei­dung von histo­ri­schem Aus­maß müs­sen die Hil­fen jetzt ganz schnell da ankom­men, wo sie gebraucht wer­den“, begrün­det Schwarz die­se wich­ti­gen Maß­nah­men.

So wur­de bereits unter ande­rem das Kurz­ar­bei­ter­geld unbü­ro­kra­tisch aus­ge­wei­tet. Ziel muss es sein, dass Unter­neh­men, denen Arbeits­aus­fäl­le dro­hen, wesent­lich leich­ter Kurz­ar­bei­ter­geld bean­tra­gen kön­nen, statt Beschäf­tig­te zu ent­las­sen. Dies ist bereits rück­wir­kend zum 01.03.2020 mög­lich.

Um die wirt­schaft­li­che Exi­stenz von Solo­selbst­stän­di­gen, Frei­be­ruf­lern und Kleinst­un­ter­neh­men infol­ge der Coro­na-Kri­se zu sichern, erhal­ten sie bei wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten Sofort­hil­fen. Betrie­be mit bis zu fünf Beschäf­tig­ten erhal­ten danach eine Ein­mal­zah­lung in Höhe von 9000 Euro und 15000 Euro bei bis zu zehn Beschäf­tig­ten. 50 Mil­li­ar­den Euro wer­den hier­für ins­ge­samt zur Ver­fü­gung gestellt.

Außer­dem will man sicher­stel­len, dass Unter­neh­men über aus­rei­chend Liqui­di­tät ver­fü­gen, indem Steu­er­zah­lun­gen gestun­det, Vor­aus­zah­lun­gen ange­passt und Steu­er­voll­streckun­gen aus­ge­setzt wer­den kön­nen. Ein 500 Mrd. Euro Wirt­schafts­sta­bi­li­sie­rungs­fonds unter­stützt zudem unmit­tel­bar in Not gera­te­ne Betrie­be durch staat­li­che Garan­tien und direk­te staat­li­che Betei­li­gun­gen.

Zahl­rei­che wei­te­re Maß­nah­men wer­den in die­sen Tagen in Ber­lin bear­bei­tet und beschlos­sen. „Trotz Coro­na-Kri­se arbei­ten nicht nur wir Haus­häl­ter, son­dern alle betei­lig­ten Aus­schüs­se im Deut­schen Bun­des­tag unter Hoch­druck“, so Schwarz. Es zei­ge sich, dass vie­le Abge­ord­ne­te über Par­tei­gren­zen hin­weg sich für die Men­schen im Land ein­set­zen. „Dies ist ein wich­ti­ges Zei­chen für den not­wen­di­gen Zusam­men­halt in einer funk­tio­nie­ren­den Demo­kra­tie“, erklärt der SPD-Poli­ti­ker.

Spe­zi­ell bei den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern aus sei­nem Wahl­kreis bedankt sich Schwarz für die vie­len Rück­mel­dun­gen der ver­gan­ge­nen Tage: „Ich arbei­te auf Grund­la­ge der Ein­ga­ben der vie­len Men­schen, die mich aktu­ell kon­tak­tie­ren. Nur im stän­di­gen Aus­tausch mit den Men­schen und der Wirt­schaft kann es uns gelin­gen, die­se Kri­se zu bewäl­ti­gen.“

Gleich­zei­tig ruft Schwarz auf, ihn über Pro­ble­me vor Ort zu infor­mie­ren: „Wir wis­sen nicht, wie lan­ge die Kri­se andau­ert und müs­sen stän­dig über­prü­fen, ob und inwie­weit die beschlos­se­nen Maß­nah­men grei­fen.“ Das Wahl­kreis­bü­ro des SPD-Poli­ti­kers ist wie gewohnt unter der Ruf­num­mer 0951 519 29 400 bzw. per E‑Mail (anderas.​schwarz@​bundestag.​de) zu errei­chen.

Schwarz ist es auch ein per­sön­li­ches Anlie­gen, all den Men­schen zu dan­ken, die das System in der Kri­se am Lau­fen hal­ten. „Ich dan­ke allen Men­schen, die in die­ser Kri­se Über­mensch­li­ches lei­sten. Ich den­ke da an Ärz­te, Pfle­ge­rin­nen und Pfle­ger, Sicher­heits­kräf­te, Feu­er­weh­ren, Ver­käu­fe­rin­nen und Ver­käu­fer, Bus­fah­re­rin­nen und Bus­fah­rer und allen, die dazu bei­tra­gen, unser Gemein­we­sen auf­recht­zu­er­hal­ten. Das sind die wah­ren Hel­den die­ser Zeit“, so der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz.