Leserbrief: „Zinsen für den Dispositionskredit der Sparkasse Bamberg zu hoch!“

Laut Information der Homepage der Stadt Bamberg können neben den gewerblichen Kunden auch die privaten Kunden die Tilgung möglicher privater Kredite aussetzen. Das begrüße ich ausdrücklich. Viele Bamberger sind nun von Kurzarbeit oder drohender Arbeitslosigkeit in der Corona-Krise-Krise betroffen. Einige Sparkassenkunden werden nun auf ihren Dispositionskredit zurückgreifen müssen, um die monatlichen Zahlungen leisten zu können. Deshalb muss aus meiner Sicht der Zinssatz für den Dispositionskredit schnellstmöglich reduziert werden. Der derzeitige Sollzins für den Dispositionskredit beträgt derzeit laut Information der Homepage der Sparkasse Bamberg 10,43 % p.a. Dieser Zinssatz muss auf ein Minimum reduziert oder gar auf null Prozent gesenkt werden. Zusätzliche finanzielle Belastungen der Sparkassenkunden für die Inanspruchnahme des Dispositionskredits gilt es abzustellen. Zudem muss darauf hingewiesen werden, dass der Zinssatz keinesfalls zu rechtfertigen ist. Die Banken profitieren von der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank und können das auch an die Kunden weitergeben. Die Bürger Bambergs werden von einem deutlich günstigeren Zinssatz beim Dispositionskredit entlastet. Nach Möglichkeit sollte der Zinssatz für wenige Monate auf null Prozent reduziert werden. Lieber Vorstand der Sparkasse Bamberg, bitte prüfen Sie diesen Vorschlag und setzen ihn nach Möglichkeit schnell um.

Paul Lehmann, Bamberg