Kri­po Bay­reuth ermit­telt Brand­stif­ter – Haft­be­fehl erlas­sen

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth

LKR. BAY­REUTH / LKR. KULM­BACH. Für meh­re­re Brand­stif­tun­gen muss sich nach umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth ein 24 Jah­re alter Mann aus Bay­reuth ver­ant­wor­ten. Er sitzt nun auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth in Unter­su­chungs­haft.

Ab etwa Mit­te März kam es zu sie­ben bekannt­ge­wor­de­nen Brän­den in Wald­stücken im Land­kreis Bay­reuth und Kulm­bach. Die ver­stän­dig­ten Poli­zei­be­am­ten hat­ten rasch Anhalts­punk­te, dass die Feu­er absicht­lich gelegt wor­den waren. Auf­grund der Wit­te­rung erlo­schen sie in fast allen Fäl­len von selbst und es kam zu kei­nem grö­ße­ren Sach­scha­den.

Kri­mi­nal­be­am­te über­nah­men die wei­te­ren Ermitt­lun­gen, in deren Ver­lauf der 24-jäh­ri­ge Bay­reu­ther in ihren Fokus geriet. Zwei Zeu­gen konn­ten zudem Hin­wei­se auf ein ver­däch­ti­ges Auto im Zusam­men­hang mit Brän­den geben.

Nach­dem sich der Tat­ver­dacht gegen den 24-Jäh­ri­gen wei­ter erhär­tet hat­te, bean­trag­te die Staats­an­walt­schaft Bay­reuth auf­grund der Ermitt­lungs­er­geb­nis­se der Kri­mi­nal­be­am­ten Haft­be­fehl. Am Diens­tag­vor­mit­tag nah­men Poli­zei­ein­satz­kräf­te den mut­maß­li­chen Brand­stif­ter in sei­ner Woh­nung im Stadt­ge­biet vor­läu­fig fest.

Am Diens­tag­nach­mit­tag erging Haft­be­fehl gegen den Beschul­dig­ten wegen des Ver­dachts der Brand­stif­tung in der­zeit sechs Fäl­len. Er befin­det sich nun in einer Justiz­voll­zugs­an­stalt. Kri­mi­nal­po­li­zei und Staats­an­walt­schaft prü­fen wei­ter­hin, ob der bereits kri­mi­nal­po­li­zei­lich in Erschei­nung getre­te­ne Mann für die Bege­hung noch wei­te­rer ver­gleich­ba­re­re Straf­ta­ten ver­ant­wort­lich ist.

Zeu­gen, die im Zusam­men­hang mit den Brand­stif­tun­gen noch sach­dien­li­che Anga­ben machen kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth unter der Tel.-Nr. 0921/506–0 in Ver­bin­dung zu set­zen.