Straftatenrückgang im Bereich der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt – mit Ausnahme der Wohnungseinbrüche

Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 Stadtgebiet Bamberg

am Donnerstag, den 19.03.2020

Straftatenrückgang im Stadtgebiet Bamberg der sog. „bereinigten“ Straftaten o Rückgang um 16,1 Prozent o Von 7.147 auf 5.997 Straftaten

Aufklärungsquote verbleibt auf hohem Niveau v. 69,2 % (VJ: 69,3 %) o Nach wie vor mehr als 2/3 aller angezeigten Delikte damit geklärt o Höher als der bayernweite Durchschnitt von 65,0 %

Lediglich Anstieg beim Wohnungseinbruchdiebstahl

Rückgang in allen anderen Bereichen, insbesondere bei den Rohheitsdelikten (absolute Zahlen), im Eigentumsbereich, bei den Sexualdelikten, Betrugsdelikten und in der Straßenkriminalität

Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an den ermittelten Tatverdächtigen fällt leicht von 43,5 % auf 38,3 %

Der Anteil d. Zuwanderer an den ermittelten Tatverdächtigen sinkt auf 24,7 % (2018: 28,4 %).

Vorwort:

In Ergänzung der Präsentationen des Bayerischen Innenministeriums und des PP Oberfranken vom 09.03.2020 wird die Entwicklung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2019 für das Stadtgebiet Bamberg vorgestellt.

Schwerpunkt ist der Vergleich und die Entwicklung der Straftaten zwischen den Jahren 2018 und 2019. Ein weiterer Punkt ist die Entwicklung der Beteiligung von Zuwanderern an Straftaten in Bamberg, sowie die festgestellte Kriminalität innerhalb der ANKEREinrichtung Bamberg.

Es sei angemerkt, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) eine Auslaufstatistik ist. Somit werden Delikte erst der PKS gemeldet, wenn die Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft zu Strafverfolgung versandt ist. Somit sind Straftaten, die z.B. Ende 2019 begangen wurden, aber erst Anfang 2020 an die Strafverfolgungsbehörden versandt werden, erst in der PKS 2020 enthalten. Dadurch können sich noch geringfügige Veränderungen ergeben.

Die in den Deliktsfeldern genannten Zahlen beinhalten nicht die sogenannten ausländerrechtliche Verstöße (illegaler Aufenthalt etc.), die zwar die Arbeitsbelastung der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Rahmen der Sachbearbeitung erhöhen, jedoch keine wahrliche Kriminalitätsbelastung des Stadtgebiets Bamberg widerspiegeln, da sie nur von Ausländern begangen werden können und i.d.R. keine direkten Auswirkungen auf andere Personen haben. Folglich werden für die Auswertung lediglich die sog. „bereinigten Zahlen“ (also OHNE ausl.rechtliche Verstöße) herangezogen.

Quellen:  Alle Zahlen und Daten stammen aus der PKS 2019 für das Stadtgebiet Bamberg, teilweise zusammengestellt durch das Polizeipräsidium Oberfranken, Sachgebiet E3.

Entwicklung der Straftaten in Bamberg:

Prozentuale Veränderung Vgl. Bayern
Insgesamt -16,1 %  -4,4 %
Anstieg
Wohnungseinbruchsdiebstahl +45,8 % -17,1 %
Rückgang
Ladendiebstahl -24,5 % -4,2 %
Betrug -12,0 % -7,6 %
Rohheitsdelikte -9,7 %  -4,0 %
Eigentumskriminalität -20,8 % -7,1 %
Bes. schwerer Fall des Diebstahls -14,2 % -8,5 %
Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen -24,5 %  -14,3 %
Fahrraddiebstahl -13,6 %  -2,0 %
Sexualdelikte -16,1 % +4,9 %
Rauschgiftkriminalität -29,0 % +1,6 %
Straßenkriminalität -16,8 % -7,3 %
Sachbeschädigungen -15,5 % -4,4 %

Beibehaltung der Aufklärungsquote

Erfreulicherweise konnte die ohnehin in Bayern hohe Aufklärungsquote, auch in Bamberg beibehalten werden. Sie lag für das Stadtgebiet Bamberg bei 69,2 % und somit über der bayernweiten Aufklärungsquote von 65,0 %.

Somit werden – ebenso wie 2018 – mehr als Zweidrittel aller der Polizei bekannt gewordenen Straftaten in Bamberg aufgeklärt.

Hier macht sich neben dem Ermittlungsgeschick des/der jeweiligen Polizeibeamten/-in, der hohen Kontrolltätigkeit und der guten Fahndungsmaßnahmen auch die qualitativ hochwertige Spurensicherung an Tatorten der Eigentumskriminalität bezahlt. Auch profitiert die Bamberger Polizei von den Mitteilungen der aufmerksamen Bevölkerung.

Absenkung der Häufigkeitszahl (HZ)

Die Häufigkeitszahl bemisst die Kriminalitätsbelastung einer Region und wird auf je 100.000 Einwohner umgerechnet. Touristen, Pendler, nicht in Bamberg wohnende Bürger und Personen mit ausländischem Wohnsitz zählen schlüssiger Weise nicht als Einwohner, wohingegen von ihnen begangene Straftaten aber in die PKS einfließen.

Während sie in Bayern dieses Jahr 4.343 (2018 – 4.571) und in Oberfranken 4.362 (2018 – 4.470) beträgt, verzeichnet die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt 2018 hier einen nach wie vor hohen Wert von 7.729. Dennoch ist diese von 9.260 aus 2018 gesunken, was einen erfreulichen Rückgang von 16,5 % darstellt.

Das Diagramm verweist auf den Vergleich der Häufigkeitszahl in den anderen oberfränkischen Mittelzentren.

Weniger Fallzahlen – weniger ermittelte Tatverdächtige

Im vergangen Jahr hat die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt bei den bereinigten Fällen insgesamt 2.952 Tatverdächtige ermittelt (davon 2.310 Männer und 642 Frauen) – im Vgl. 2018: 3.378 Tatverdächtige (2.752 Männer und 626 Frauen).

Hierzu ist anzumerken, dass von den ermittelten Tatverdächtigen 69,4 % ihren Wohnsitz in Bamberg hatten. Folglich kommt fast ein Drittel der Tatverdächtigen von „außerhalb“.

Sinkende Anzahl an nichtdeutschen Tatverdächtigen

Einen Rückgang erfährt der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen. Die Tatbeteiligung von Nichtdeutschen an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen im Jahr 2018 von 43,5% (1.471 Tatverdächtige), ist im Jahr 2019 auf 38,3 % (1.131 Tatverdächtige) gesunken.

Zahl der Zuwanderer als Tatverdächtige sinkt

Seit Inbetriebnahme der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken (AEO – jetzt ANKER) stellt sich in Bamberg unter anderem die Frage nach der Tatbeteiligung von Zuwanderern.

Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen beinhaltet die Zuwanderer. Sie nehmen in dieser Gruppe eine herausragende Stellung ein. Von den 1.131 ermittelten Nichtdeutschen waren 728 Täter Zuwanderer (= 64,4 %). 2018 waren unter den 1.471 nichtdeutschen Straftätern noch 961 Zuwanderer (= 65,3 %).

Der Anteil der Zuwanderer an den ermittelnden Straftätern sinkt von 28,4 % auf 24,7 %.

Alkohol- und Drogeneinwirkung bei den Tätern

Während die Drogeneinwirkung bei Straftätern auf leicht sinkendem Niveau verbleibt, ist die Alkoholisierung von Tätern von 19,8 % auf 20,2 % leicht gestiegen.

Bei den Rohheitsdelikten (siehe unten) ist mehr als ein Drittel der Täter alkoholisiert. Während 2018 noch 31,6 % der Täter unter Alkoholeinfluss standen, waren es 2019 mit 300 bereits 36,3%. Die Anzahl der unter Drogen stehenden Personen war in diesem Bereich leicht rückläufig (44 / 2018 zu 40 / 2019).

Rohheitsdelikte sinken

Die Anzahl der sogenannten Rohheitsdelikte fiel von 1.205 auf 1.088 mit hoher Aufklärungsquote bei 90,3 % mit 826 ermittelten Tatverdächtigen. Die Fälle mit ausländischen Tatbeteiligten fielen von 43,9 % (403 TV) auf 38,3 % (316 TV). Auch hier geht die Tatbeteiligung bei den Zuwanderern von 270 TV (29,4%) auf 206 TV (24,9 %) zurück.

Innerhalb der Rohheitsdelikte sind sowohl die Raubdelikte stark von 41 (2018) auf 28, als auch alle Körperverletzungsdelikte von 1.026 auf 858 rückläufig. Den größten Anteil in den Körperverletzungsdelikten nehmen die einfachen Körperverletzungen ein; diese sind mit 596 (2019) zu 657 (2018) Fällen leicht rückläufig. Gefallen sind auch die Gefährlichen Körperverletzungen von 369 auf 262 Fälle. Auffällig ist hier nach wie vor der hohe Anteil an Zuwanderern (71 von 128 Nichtdeutschen TV, bei insgesamt 265 ermittelten TV).

Eigentumsdelikte gehen zurück

Die Diebstahlsdelikte sind von 2018 auf 2019 stark gesunken, und zwar von 2.333 auf 1.848 Fälle, was einen Rückgang von 20,8 % bedeutet. Die Aufklärungsquote fiel leider von 49,2 % auf 46,3 %, was sich u.a. mit dem Rückgang der Ladendiebstähle (vgl. w.u.) erklären lässt, die i.d.R. eine Aufklärungsquote im hohen 90-prozentigen Bereich haben.

Auffallend ist das nach wie vor hohe Niveau der Fälle mit ausländischer Tatbeteiligung. Bei der Gesamtzahl der ermittelten Tatverdächtigen liegt die nichtdeutsche Herkunft bei 55,5 % (2018 – 60,2 %). Bei den Zuwanderern als Tatverdächtigen liegt die Zahl bei 40,1 % (2018 – 48,5 %).

Fahrraddiebstahl geht zurück

Innerhalb der Phänomengruppe des Diebstahls nimmt die Zahl des Fahrraddiebstahls erneut ab – von 487 Fällen auf 421 Fällen, was einen Rückgang von 13,6 % bedeutet. Die Aufklärungsquote stieg hier von 15,0 % auf 16,1 % an. Fahrraddiebstähle mit nichtdeutschen Tatbeteiligten verblieben mit einer Änderung von 47,1 % auf 47,7 % nahezu im gleichen Bereich.

Ladendiebstahl erstmals rückläufig

Die größte Gruppe im Bereich des Diebstahls nimmt nach wie vor der Ladendiebstahl ein. Hier ist erstmalig – nach mehreren Jahren steigender Fallzahlen ein starker Rückgang von 24,5 % festzustellen (von 766 auf 578 Fälle). Während die Aufklärungsquote mit 92,7 % nahezu gleichbleibend ist (94,9 % – 2018), bleibt auch der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger hoch (64,2 %).

Bei 578 Ladendiebstählen wurden 453 Täter ermittelt. Davon sind 291 Nichtdeutsche (= 64,2 %), wiederum davon sind 224 Täter Zuwanderer (49,4 %).

Gestiegene Anzahl an Wohnungseinbrüchen und Rückgang an Betrügereien

Ein Anstieg ist beim Wohnungseinbruchdiebstahl zu verzeichnen; hier stieg die Anzahl der Fälle von 24 auf 35 Fälle (11 Fälle oder + 45,8%) im Jahre 2019. Hiervon waren 16 Taten im Versuchsstadium verblieben.

Im Gegensatz zum Vergleich 2017/2018 (Anstieg von 14,1 %) verzeichneten die Betrugsdelikte diesmal einen Rückgang. Sie fielen von 567 auf 499 Fälle (-12,0 %).

Sonstige Diebstahlsphänomene

Der besonders schwere Fall des Diebstahls weist erneut einen Rückgang von 621 auf 533 Fälle auf, wobei dies einen Rückgang von 88 Fällen oder -14,2 % darstellt. Erwähnenswert ist, dass der Diebstahl aus Pkw im Vergleich einen weiteren Rückgang von 93 auf 84 Fällen (-9,7 %) aufweist.

Auch 2019 konnten – ebenso wie 2018 – entstehende Serien durch zeitnahe Täterfestnahmen bzw. Täterermittlungen frühzeitig beendet werden.

Der einfache Diebstahl aus Wohnungen war mit 86 auf 55 Fällen ebenfalls rückläufig.

Der Taschendiebstahl fiel erfreulicherweise von 91 auf 44 Fällen stark ab – ein Rückgang von 51,6 %. Zudem stieg gleichzeitig hier die Aufklärungsquote von 14,3 % (2018) auf 27,3 % (2019).

Sexualdelikte

Die Sexualdelikte gingen in Bamberg von 87 auf 73 Fälle zurück, was eine Reduzierung von 16,1 % darstellt. Auf den Tatbestand erst seit 2017 existierenden Tatbestand der sex. Belästigung fielen hierbei 16 Fälle. Im Vorjahr wurden hier noch 34 Fälle registriert (- 52,9 %).

Widerstandshandlungen, Gewalt gg. Polizeibeamte

Bzgl. der Widerstandshandlungen wird auf die gesonderte Statistik „Gewalt gg. Polizeibeamte“ verwiesen, welche im Sommer gesondert vorgestellt wird.

Sachbeschädigungen sind erneut rückläufig

Die Zahl der Sachbeschädigungen ist von 840 auf 710 Fälle (- 15,5 %) stark rückläufig – vgl. Straßenkriminalität.

Rauschgiftkriminalität

Die Rauschgiftkriminalität hat von 786 Fällen auf 558 Fälle erneut abgenommen, was einen Rückgang von 29,0 % entspricht. Hier muss erwähnt werden, dass es sich bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und den Nebengesetzen fast ausschließlich um sogenannte Kontrolldelikte handelt. Somit werden Straftaten und Rauschgiftdelikte erst bekannt, wenn die Polizei dagegen vorgeht und kontrolliert.

Straßenkriminalität

Die Delikte der sogenannten Straßenkriminalität sind von 1.434 (2018) auf 1.193 Fälle (- 16,8 %) weiterhin gefallen. Die Aufklärungsquote dieser Delikte, welche oft in der Nacht und unbeobachtet begangen werden, stieg von 25,8 % auf 26,7 % leicht an. Bei den festgestellten Tatverdächtigen fiel die Zahl der Nichtdeutschen von 38,8 % (2018) auf 36,6 % (2019).

Erfreulicherweise ist auch die Zahl der Sachbeschädigungen durch Graffiti gefallen, von 244 auf 164 Fälle. Hier liegt die Aufklärungsquote bei 11 %.

Die weitere deutliche Abnahme im Bereich der Straßenkriminalität im Stadtgebiet ist trotz der noch immer zunehmenden Zahl an Feierenden in der Stadt ein Beweis dafür, dass die Polizeipräsenz zu den tatrelevanten Zeiten an den Brennpunkten deutlich ist und Wirkung zeigt.

Nach wie vor zeigt das Konzept der Präventionsstreifen Wirkung, da aufgrund der Absenkung der Zahlen davon ausgegangen werden kann, dass potentielle Täter durch die hohe Polizeipräsenz auf der Straßen von Tataufführungen abgehalten werden. Auch die regelmäßig eingesetzte Sicherheitswacht leistete hierbei ihren Beitrag.

Straftaten im ANKER-Zentrum / in der AEO Bamberg

Nachdem ein nicht geringer Fokus der Öffentlichkeit auf die AEO in Bamberg gelegt wird, erfolgt an dieser Stelle eine Kurzauswertung der mit Tatort „Erlenweg 4, Bamberg (Anschrift des ANKER)“ erfassten Straftaten.

Insgesamt wurden 2019 mit o.g. Tatort 1907 (2018: 3312) Anzeigen erfasst, davon 1704 Ausländerdelikte. Folglich kam es innerhalb des ANKER zu 203 (2018: 408) bereinigten Delikten, hiervon u.a.

– Zwei Tötungsdelikte

– Zwei Sexualdelikte

– ein Raubdelikt

– 24 Gefährliche Körperverletzungen und 55 einfache Körperverletzungen

– 14 Diebstähle aus Wohnräumen und 6 sonstige Diebstähle

– 16 Sachbeschädigungen

– 15 Verfahren wg. Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz.

In den meisten Fällen waren sowohl Täter wie auch Opfer (soweit bei der Deliktsstruktur ein „Opfer“ erfasst wird) Zuwanderer.

Einsatzzahlen: 2019 kam es in der AEO Bamberg zu 877 Einsätzen (2018: 1080, 2017: 709).

Regelmäßige Begehungen der AEO durch die PI Bamberg-Stadt mit Unterstützungskräften führen immer wieder zur Aufklärung von Diebstählen, Drogendelikten, illegale aufhältigen Personen und zum Vollzug von Haftbefehlen.

Schlussbemerkung

Die Straftaten in Bamberg sind 2019 erneut gefallen. Der Rückgang beträgt 16,1 Prozent.

Die Rohheitsdelikte sind nach den absoluten Zahlen gefallen, im Vergleich mit der Gesamtstraftatenentwicklung aber leicht gestiegen – der Rückgang war geringer (-9,7 Prozent) im Vergleich zu den Gesamtstraftaten (-16,1 Prozent).

Ein auffälliger – überproportionaler – Rückgang ist allgemein bei den Diebstählen aus Kraftfahrzeugen, Ladendiebstählen und bei den BtM-Delikten zu verzeichnen. Ein starker Zuwachs ist leider im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls zu verzeichnen, wobei sich hier die Fallzahlen mit 35 Fällen aber im Gesamtvergleich im geringen Bereich bewegen.

Nach wie vor sind Zuwanderer im Bereich des Ladendiebstahls mit einem hohen Tatverdächtigenanteil vertreten, allerdings mit rückläufiger Tendenz. In Bamberg ist fast jeder zweite ermittelte Ladendieb ein Zuwanderer. Gleiches gilt tendenziell für den Bereich der Rohheitsdelikte beim Anteil ausländischer Tatverdächtiger, allerdings war hier von den Vergleichswerten der Anteil von Beginn an geringer.

Es ist nach wie vor Fakt, dass die übermäßige Zahl der Zuwanderer rechtstreu ist.

Die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt mit ihren Beamtinnen und Beamten steht für die Sicherheit der Bürger/innen, Pendler und Besucher im Stadtgebiet Bamberg ein und ist auf die Mithilfe der Bevölkerung bei der Kriminalitätsbekämpfung angewiesen.

Zudem ist die Sicherheitswacht mit 26 Mitgliedern fester Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in Bamberg. Tatkräftig unterstützt wird die PI Bamberg-Stadt bei ihrer Tätigkeit auch durch regelmäßige Streifen der Operativen Ergänzungsdienste, der Kriminalpolizei und Kräften der PI Bamberg-Land, der Verkehrspolizei und der Bereitschaftspolizei.

Die Polizei genießt nach wie vor ein hohes Ansehen in der Bevölkerung und ist sich dieser Verantwortung auch bewusst. Trotz der hohen Zahl an Straftaten und einer erhöhten Belastung der Bamberger Polizeibeamten ist uns die Wahrung der öffentliche Sicherheit und Ordnung im Stadtgebiet das höchste Anliegen.

Für die Sicherheit der Bamberger Bürgerinnen und Bürger setzen sich die Kolleginnen und Kollegen der Bamberger Polizei 24 Stunden an 7 Tagen die Woche ein.

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Thomas Schreiber Leitender Polizeidirektor Dienststellenleiter PI Bamberg-Stadt