Coro­na-Kri­se: HWK Ober­fran­ken rich­tet gesam­tes Netz­werk auf Bera­tung der Betrie­be aus

Die Hand­werks­kam­mer steht hin­ter den Ent­schei­dun­gen der Staats­re­gie­rung und begrüßt den umfas­sen­den, baye­ri­schen Schutz­schirm für die Wirt­schaft – Ser­vice für Mit­glieds­be­trie­be wird auf­recht­erhal­ten

Die Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken steht hin­ter den Ent­schei­dun­gen der baye­ri­schen Staats­re­gie­rung zur Ein­däm­mung der Coro­na-Epi­de­mie und begrüßt die geplan­ten Maß­nah­men zur Unter­stüt­zung der Wirt­schaft. „Wir tra­gen die Ent­schei­dun­gen mit. Dazu gehört natür­lich auch“, erklär­te HWK-Prä­si­dent Tho­mas Zim­mer, „dass wir unse­ren Teil der Ver­ant­wor­tung über­neh­men.“ Kon­kret heißt dies, dass die Hand­werks­kam­mer (wie am Frei­tag infor­miert) bis auf wei­te­res alle Lehr­gän­ge, Maß­nah­men und Prü­fun­gen ver­schiebt. „Dar­über hin­aus fokus­sie­ren wir unser gesam­tes Netz­werk auf die Bewäl­ti­gung der Her­aus­for­de­run­gen der Coro­na-Pan­de­mie für unse­re Mit­glieds­be­trie­be.“ Das regu­lä­re Ser­vice-Ange­bot der Hand­werks­kam­mer wird dabei zusätz­lich auf­recht­erhal­ten.

Gleich­zei­tig zeig­te sich der Prä­si­dent froh, dass Bay­ern par­al­lel einen umfas­sen­den Schutz­schirm spannt und vor allem auch für klei­ne­re Betrie­be mas­si­ve Steu­er­stun­dun­gen ohne Zins­zah­lun­gen und unbü­ro­kra­ti­sche Sofort­hil­fen ange­kün­digt hat. „Das zeigt, dass es Mini­ster­prä­si­dent Söder und dem baye­ri­schen Kabi­nett ernst ist mit der Aus­sa­ge, dass kein Betrieb allei­ne gelas­sen wer­den soll. Das ist gera­de fürs Hand­werk enorm wich­tig.“ Für das kom­plet­te Maß­nah­men­pa­ket hat Bay­ern ein Son­der­ver­mö­gen bis zu 10 Mil­li­ar­den Euro frei­ge­ge­ben.

Hand­werks­kam­mer vor­be­rei­tet

Die Hand­werks­kam­mer hat sich in den ver­gan­ge­nen Tagen und Wochen bereits auf ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en vor­be­rei­tet und ent­spre­chen­de Kri­sen­plä­ne erar­bei­tet, die nun nach und nach umge­setzt wer­den. „Wir haben bei­spiels­wei­se sicher­ge­stellt, dass unse­re Betrie­be – unab­hän­gig davon wie die wei­te­ren Ent­wick­lun­gen sind – immer einen Ansprech­part­ner haben, der wei­ter­hel­fen kann“, sagt der Haupt­ge­schäfts­füh­rer der ober­frän­ki­schen Kam­mer, Tho­mas Kol­ler. „Ins­be­son­de­re unse­re Betriebs­be­ra­ter, die Rechts- und Aus­bil­dungs­be­ra­tung ste­hen bereit.“ Eine der wich­tig­sten Fra­gen sei dabei aktu­ell, wel­che Betrie­be bzw. Berufs­grup­pen von der Anord­nung von Mini­ster­prä­si­dent Mar­kus Söder, Laden­ge­schäf­te und Ein­rich­tun­gen zu schlie­ßen, betrof­fen sind. „Hand­wer­ker kön­nen nach aktu­el­lem Stand ihren Betrieb ganz nor­mal und nach eige­nem Ermes­sen offen hal­ten. Das bedeu­tet, dass bei­spiels­wei­se auch Fri­seur­be­trie­be wei­ter­hin ihren Betrieb fort­füh­ren kön­nen, da sie weder Ein­zel­han­del noch Laden­ge­schäft sind. Betrie­ben, die teil­wei­se Hand­werk und teil­wei­se Ein­zel­han­del betrei­ben, emp­feh­len wir, den Ein­zel­han­del ein­zu­stel­len.“

Zudem tra­ge die Hand­werks­kam­mer per­ma­nent die neue­sten Sach­stän­de zusam­men, die vor allem auch die betrieb­li­chen Belan­ge der Hand­wer­ker betrifft und ver­öf­fent­licht die­se auf ihren Kanä­len wie im Inter­net www​.hwk​-ober​fran​ken​.de/​c​o​r​ona oder auf der Face­book-Sei­te der HWK https://​www​.face​book​.com/​H​W​K​O​b​e​r​f​r​a​n​ken.

„Dar­über wer­den unse­re Mit­glie­der über jede neue Ent­wick­lung, etwa rund um Fra­gen nach finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung oder zu den Moda­li­tä­ten und Anlauf­stel­len für Kurz­ar­bei­ter­geld, auf dem Lau­fen­den gehal­ten.“ Außer­dem wer­den über die­se Kanä­le natür­lich auch die kamm­erei­ge­nen Neu­ig­kei­ten rund um das Ver­hal­ten der Kam­mer in der Coro­na-Epi­de­mie ver­öf­fent­licht.

Service/​Info:

Alle Kon­takt­da­ten der ent­spre­chen Ansprech­part­ner bei der HWK fin­den Hand­wer­ker unter

www​.hwk​-ober​fran​ken​.de/​b​e​r​a​t​ung (Betriebs­be­ra­tung)

www​.hwk​-ober​fran​ken​.de/​r​e​cht (Rechts­aus­künf­te)

www​.hwk​-ober​fran​ken​.de/​a​u​s​b​i​l​d​u​n​g​s​b​e​r​a​t​ung