Vier bestä­tig­te Coro­na Infek­tio­nen im Land­kreis Forch­heim

Vier bestä­tig­te Coro­na Infek­tio­nen im Land­kreis Forch­heim

Im Land­kreis Forch­heim gibt es drei wei­te­re bestä­tig­te Fäl­le.

Zusätz­lich zum 1. Fall einer Lehr­kraft des Gym­na­si­ums Frän­ki­sche Schweiz wur­den drei wei­te­re Per­so­nen posi­tiv auf das neue Coro­na­vi­rus gete­stet.

Eine Mut­ter sowie ihr zwei­jäh­ri­ges Kind aus der Stadt Forch­heim haben sich infi­ziert. Das Kind hat sich bei den Groß­el­tern in Nie­der­bay­ern ange­steckt. Es hat kei­ne Gemein­schafts­ein­rich­tung besucht.

Ein 57-jäh­ri­ger Mann aus Forch­heim hat sich beim Ski­ur­laub in Süd­ti­rol ange­steckt. Nach sei­ner Rück­kehr hat er sich direkt in häus­li­che Qua­ran­tä­ne gege­ben.

Alle Kon­takt­per­so­nen wur­den bereits ver­stän­digt und befin­den sich in häus­li­cher Qua­ran­tä­ne.

Wir bit­ten wei­ter­hin alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ent­spre­chend mit­zu­hel­fen, die Ansteckungs­ge­fahr zu ver­rin­gern. Daher ist es wich­tig, dass jeder Ein­zel­ne sei­nen Bei­trag dazu lei­stet, die Infek­ti­ons­we­ge zu unter­bre­chen und damit eine Aus­brei­tung zu ver­hin­dern – oder zumin­dest ein­zu­schrän­ken und zu ver­zö­gern.

Das Robert Koch-Insti­tut rät ins­be­son­de­re zu einer guten Hän­de­hy­gie­ne und Huste­ne­ti­ket­te sowie Abstand zu Erkrank­ten (etwa 1 bis 2 Meter). Es ist nicht ver­werf­lich, jeman­den nicht mit Hand­schlag son­dern mit einem freund­li­chen Nicken zu begrü­ßen. Die­se Maß­nah­men sind auch in Anbe­tracht der Grip­pe­wel­le über­all und jeder­zeit ange­ra­ten.

Soll­ten Krank­heits­sym­pto­men auf­tre­ten, ist zuerst tele­fo­nisch Kon­takt mit dem Haus­arzt auf­zu­neh­men. Die­ser klärt mit den Betrof­fe­nen die wei­te­ren Schrit­te ab.

Per­so­nen, die sich in den vom Robert Koch-Insti­tut aus­ge­wie­se­nen Risi­ko­ge­bie­ten auf­ge­hal­ten haben, soll­ten – auch wenn sie kei­ne Krank­heits­an­zei­chen haben – unnö­ti­ge Kon­tak­te ver­mei­den und zu Hau­se blei­ben.

Per­so­nen, die (unab­hän­gig von einer Rei­se) einen engen per­sön­li­chen Kon­takt zu einer Per­son hat­ten, bei der das neu­ar­ti­ge Coro­na­vi­rus im Labor nach­ge­wie­sen wur­de, soll­ten sich unver­züg­lich – auch wenn sie kei­ne Krank­heits­zei­chen haben

– an ihr zustän­di­ges Gesund­heits­amt wen­den.

Selbst­ver­ständ­lich soll­te auch sein, dass Per­so­nen, die aus Risi­ko­ge­bie­ten kom­men oder sich krank füh­len, nicht an Groß­ver­an­stal­tun­gen wie Mes­sen oder Sport- / Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen teil­neh­men.

Ent­spre­chen­de Hin­wei­se fin­den Sie auf unse­rer Home­page unter www​.lra​-fo​.de.