Inter­na­tio­na­le Wochen gegen Ras­sis­mus in Bam­berg auf unbe­stimm­te Zeit ver­scho­ben

Neue Anord­nun­gen und Emp­feh­lun­gen im Umgang mit COVID-19 ver­an­las­sen die Orga­ni­sa­to­rin­nen und Orga­ni­sa­to­ren der inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus den Pro­jekt­tag im Cine­Star Bam­berg auf unbe­stimm­te Zeit zu ver­schie­ben.

Nach gründ­li­cher Über­le­gung zu Not­wen­dig­keit und Durch­führ­bar­keit der Ver­an­stal­tung haben sich die Orga­ni­sa­to­rin­nen und Orga­ni­sa­to­ren des Pro­jekt­ta­ges für Schu­len zur Absa­ge der Ver­an­stal­tung am 20.03.20 ent­schie­den.

Die Ein­däm­mung des Virus und der Schutz der Bevöl­ke­rung haben in die­sen Tagen Prio­ri­tät.

Trotz­dem weist das Orga­ni­sa­to­ren­team dar­auf hin, dass Sie ruhig und beson­nen nach den Emp­feh­lun­gen der Ver­wal­tung und des Robert-Koch-Insti­tuts han­deln soll­ten. Es besteht kein Anlass zur Panik, die Maß­nah­men soll­ten aber defi­ni­tiv ernst genom­men wer­den.

„Eben­so wenig ist unser Ein­satz gegen Ras­sis­mus abge­sagt!“ betont das Team im Zuge des­sen und ruft die Bevöl­ke­rung zu wei­te­rer Acht­sam­keit im Kampf gegen Ras­sis­mus auf.

„Unge­wis­se Zei­ten bie­ten Nähr­bo­den für popu­li­sti­sche und extre­mi­sti­sche Kräf­te, wes­halb wir die Bevöl­ke­rung auf­for­dern, mehr denn je gegen Vor­ur­tei­le und Aus­gren­zung auf­zu­ste­hen“ so die Wor­te der Ver­ant­wort­li­chen Mitra Shari­fi (stv. Vor­sit­zen­de MIB) und Jan Ammens­dör­fer (iSo e. V.).

Die aktu­el­le Infor­ma­ti­ons­la­ge und der Aus­blick auf die kom­men­de Ent­wick­lung der Virus­aus­brei­tung las­sen kei­ne Schlüs­se auf mög­li­che Ersatz­ter­mi­ne zu. Sobald sich Plan­bar­keit ein­stellt, wird ein Nach­hol­ter­min erar­bei­tet.

Dank geht trotz­dem an alle sich betei­li­gen­den Schu­len, Work­shop­lei­tun­gen sowie Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer für deren Enga­ge­ment.