OB-Kan­di­dat Udo Schön­fel­der unter­hielt sich mit Elternbeiräten

Hand­lungs­fel­der an städ­ti­schen Schu­len diskutiert

Nach wei­te­ren Ter­mi­nen mit Ver­tre­tern der Wirt­schaft, der Kul­tur, der Blau­licht­fa­mi­lie und Sport­ver­ei­nen unter­hielt sich CSU-Ober­bür­ger­mei­ster­kan­di­dat Udo Schön­fel­der mit Ver­tre­tern Forch­hei­mer Elternbeiräte.

Ein­lei­tend wur­de das The­ma Ver­kehrs­si­cher­heit an Forch­hei­mer Grund- und Haupt­schu­len ange­spro­chen. Es soll­te nach Lösun­gen gesucht wer­den, damit Eltern, die Sor­ge um ihre Kin­der haben, nicht „bis zum Schul­tor“ fah­ren und hier­durch oder durch Par­ken in zwei­ter Rei­he Gefah­ren­si­tua­tio­nen her­auf­be­schwö­ren. Eine Mög­lich­keit kön­ne sein, die Lauf­we­ge siche­rer zu machen oder Bring- und Abhol­be­rei­che zu rea­li­sie­ren, die etwas vom Schul­ge­län­de ent­fernt sind. Wei­ter­hin wur­den Sau­ber­keit und Hygie­ne erör­tert. Es gäbe hier teils erheb­li­che Miss­stän­de, weil die Rei­ni­gungs­kräf­te der beauf­trag­ten Fir­men teil­wei­se das Auf­ga­ben­pen­sum kaum erle­di­gen kön­nen oder bei Wech­sel teil­wei­se den Rei­ni­gungs­plan nur unzu­rei­chend ken­nen. OB-Kan­di­dat Udo Schön­fel­der ver­sprach hier neben einer Bes­se­rung die Situa­ti­on der Haus­mei­ster auf den Prüf­stand zu stel­len. Die struk­tu­rel­le Lösung eines Haus­mei­ster­pools habe auch Schat­ten­sei­ten, ein Haus­mei­ster je Schu­le kön­ne in mehr­fa­cher Hin­sicht sinn­voll und ganz­heit­lich gese­hen auch wirt­schaft­li­cher sein.

Auf Anre­gung der Eltern­bei­rä­te wur­de befür­wor­tet, jähr­lich etwa zwei­mal ein Tref­fen aller Eltern­bei­rä­te zu orga­ni­sie­ren, bei wel­chem es nicht nur um päd­ago­gi­sche Ansät­ze son­dern auch um The­men gehe, bei wel­chen die Stadt als Sach­auf­wands­trä­ger betei­ligt sei. Nach­dem Eltern oder Eltern­bei­rä­te oft­mals gute Ideen hät­ten, wäre es hier sinn­voll, nicht nur Pro­ble­me zu beschrei­ben, son­dern auch Ideen und Lösungs­an­sät­ze zu dis­ku­tie­ren. Opti­mie­rungs­be­darf gebe es beim Mit­tag­essen der offe­nen Ganz­tags­schu­le (OGS), hier wer­de pri­mär auf die Kosten, weni­ger auf die Gesund­heit der Nah­rung geach­tet, so die anwe­sen­den Ver­tre­ter der Eltern.

Der CSU-Ober­bür­ger­mei­ster­kan­di­dat beleuch­te­te die geplan­ten Schul­sa­nie­run­gen bzw. ‑erwei­te­run­gen an der Adal­bert-Stif­ter- oder der Anna-Schu­le sowie an der Grund­schu­le in Reuth, wei­ter­hin die Sanie­rung der Sport­hal­len in Bucken­ho­fen und Burk. Neu und den­noch wich­tig sei das The­ma „Sport­hal­le an der Adal­bert-Stif­ter­schu­le“. Bis­lang hat­ten dor­ti­ge Kin­der Sport­un­ter­richt in der Hal­le der Georg-Hart­mann-Real- oder der Berufs­schu­le. Da deren die Räum­lich­kei­ten für dor­ti­ge Schü­ler zuneh­mend benö­tigt wer­den, müs­sen Alter­na­ti­ven geschaf­fen wer­den, es bie­tet sich an, auf der Flä­che der AST eine Mehr­fach­sport­hal­le zu errich­ten, wel­che nach den Schul­stun­den auch durch Ver­ei­ne genutzt wer­den kön­ne, was auch zu einer wei­te­ren Auf­wer­tung des Stadt­teils Forch­heim Nord füh­ren würde.

Hin­sicht­lich mit­tel­fri­stig ent­ste­hen­der Bedar­fe stell­te Schön­fel­der her­aus, dass eine ganz­heit­li­che und über meh­re­re Jah­re vor­aus­schau­en­de Pla­nung erfor­der­lich sei. Die­se müs­se nicht zu 100 % kor­rekt sein, sei aber wich­tig, da die Anzahl von in Forch­heim bis­lang gebo­re­nen Kin­dern bekannt und die­je­ni­ge von Zuzü­gen pro­gno­sti­zier­bar ist. Die Pla­nung müs­se Plät­ze für Kin­der­krip­pen, Kin­der­ta­ges­stät­ten, Hort- und Schul­plät­ze berück­sich­ti­gen, so die ein­hel­li­ge Mei­nung. Er will das The­ma in die poli­ti­sche Dis­kus­si­on ein­brin­gen, vor­zugs­wei­se als neu­er Ober­bür­ger­mei­ster, so Udo Schönfelder.