Blick über den Zaun: “Jazz am See in Dech­sen­dorf mit hoch­klas­si­gem Pro­gramm” – Rebek­ka Bak­ken & Joo Kraus run­den Jazz am See Pro­gramm ab

Nun steht das Gesamt­pro­gramm für Jazz am See 2020 fest. Die nor­we­gi­sche Sän­ge­rin Rebek­ka Bak­ken sowie der ECHO-prä­mier­te Trom­pe­ter Joo Kraus kom­plet­tie­ren die All-Star-Band.
Tor­sten Goods freut sich über die vie­len Zusa­gen hoch­ka­rä­ti­ger Künst­ler und eine her­aus­ra­gend besetz­te All-Star-Band. Nach meh­re­ren Anläu­fen klappt es die­sen Som­mer mit der Ver­pflich­tung der Sän­ge­rin Rebek­ka Bak­ken. Ihre per­sön­li­che Rei­se in die Welt der Musik begann in den spä­ten 1990er Jah­ren, als sie sich auf den Weg über den gro­ßen Teich mach­te, um in New York ihren eige­nen Musik­stil zu fin­den. Sie debü­tier­te schließ­lich mit dem hoch ange­se­he­nen Jazz-Künst­ler Wolf­gang Muth­spiel und ver­öf­fent­lich­te ihr erstes Album „Dai­ly Mir­ror“, wel­ches ihr aus der Jazz-Sze­ne größ­tes Lob ein­brach­te. Selbst sieht Bak­ken sich jedoch in vie­len Gen­res zu Hau­se. Und in der Tat, ihre Stim­me ran­giert über drei Okta­ven und kann mit pop­pi­gen Tönen, einer Rock­röh­re und sanf­ten Chan­sons- und Folks­klän­gen über­zeu­gen. Nach ihrer New Yor­ker Fin­dungs­pha­se mach­te sich die Aus­nah­me­künst­le­rin auf den Weg zurück nach Euro­pa. Hier wird sie für ihre sou­ve­rä­ne Tech­nik, sat­te Stimm­tie­fe und betö­ren­de Aus­strah­lung gefei­ert und als „…bis in die Haar­spit­zen ero­tisch” (FAZ) und das „… weib­li­che Alter Ego von Tom Waits“ (Welt) geprie­sen. Im Herbst 2018 erschien ihr ach­tes Stu­dio­al­bum „Things You Lea­ve Behind“, auf wel­chem sie Gos­pel, Blues und Coun­try mit­ein­an­der kom­bi­niert. Eine der­art begab­te Künst­le­rin begrüßt der Klas­sik­kul­tur e.V. ger­ne auf der Büh­ne der See­kon­zer­te.

Neue Künst­ler in der Ryth­mus­grup­pe

Die Kon­zert­be­su­cher kön­nen sich neben den lang­jäh­ri­gen Band-Mit­glie­dern Chri­sti­an von Kaphengst (Bass) und dem Band­lea­der Tor­sten Goods (Gesang & Gitar­re) auf neue Gesich­ter in der Grup­pe freu­en.
Joo Kraus Die Kar­rie­re des Trom­pe­ters Joo Kraus star­te­te rasant. Bereits sein erstes Solo­al­bum „Public Jazz Lounge“ aus dem Jahr 2003 bekam eine Gram­my Nomi­nie­rung. Sei­ne ein­zig­ar­ti­ge musi­ka­li­sche Wahr­neh­mung ent­wickel­te Kraus durch einen sti­li­stisch viel­fäl­ti­gen Wer­de­gang. In den 90er Jah­ren war er ein Teil des Hip-Hop-Duos „Tab Two“, die als Pio­nie­re tech­ni­sche Com­pu­ter-Sounds in ihre Musik inte­grier­ten. Er inter­pre­tier­te Wer­ke von Künst­lern ande­rer Gen­res neu, wie auf sei­nem Album „Songs from Never­land“ aus dem Jahr 2010. Es ist eine musi­ka­li­sche Hom­mage an Micha­el Jack­son, „Mal mit Second-Line-Touch à la New Orleans, mal an den Miles Davis der frü­hen 1960er Jah­re erin­nernd“ (rbb-kul­tur­ra­dio). Hier­an ange­lehnt erschien bereits ein Jahr spä­ter sein fünf­tes Solo­al­bum „Pain­ting Pop“. Dafür erhielt Joo Kraus den Echo in der Kate­go­rie Jazz als Instru­men­ta­list des Jah­res 2012.

Simon Oslen­der spiel­te bereits als Zwölf­jäh­ri­ger mit dem Metro­po­le Orche­stra und wur­de auch das Wun­der­kind an der Ham­mond-Orgel genannt. Oslen­der leg­te einen kome­ten­haf­ten Auf­stieg in der Jazz­welt hin und tour­te schon durch Süd­ost­asi­en und Afri­ka. Seit Mit­te 2018 ist er festes Mit­glied in der Wolf­gang Haff­ner Band sowie in der neu­en Band des ame­ri­ka­ni­schen Saxo­fo­ni­sten Bill Evans „Bill Evans & The Spy Kil­lers“. Im Alter von gera­de ein­mal 21 Jah­ren ver­öf­fent­lich­te Oslen­der im Janu­ar 2020 sein Debüt­al­bum „About Time“. Bei Jazz am See wird er der gefrag­te Künst­ler als Pia­nist in der All-Star-Band auf­tre­ten.
Mar­tin Ver­donk Als Absol­vent des Kon­ser­va­to­ri­ums in Rot­ter­damm und der Con­jun­to Folk­lo­ri­co Nacio­nal de Cuba ist der Nie­der­län­der Ver­donk ein stu­dier­ter Per­cus­sio­nist mit inter­na­tio­nal hoher Erfah­rung. Im Jahr 1990 schloss er sich der Band Loïs Lane an, die als Vor­grup­pe eine Tour­nee mit Prince unter­nahm. Dar­über hin­aus spiel­te er mit Stars wie Don­na Sum­mer und Lio­nel Richie. Mitt­ler­wei­le gibt Ver­donk sei­ne viel­jäh­ri­ge inter­na­tio­na­le Erfah­rung wei­ter und unter­rich­tet selbst am Rot­ter­dam­mer Kon­ser­va­to­ri­um in der Abtei­lung Welt­mu­sik.

Jost Nickel Jost Nickel ver­such­te schon immer sein musi­ka­li­sches Kön­nen wei­ter­zu­ent­wickeln und sei­nen Stil zu ver­fei­nern. So hat er bereits für Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus ver­schie­den­sten Gen­res Schlag­zeug gespielt. Unter ande­rem für die Fusi­on-Band Matalex und diver­se Schla­ger­sän­ger wie Vicky Lean­dros und Howard Car­pen­da­le. Um sein Poten­ti­al wei­ter aus­zu­schöp­fen, trat er 2006 Jan Delays Band „Dis­ko No. 1“ bei und arbei­tet heu­te als einer der Top Ses­si­on und Tour Drum­mer Deutsch­lands mit Musi­kern wie SEE­ED, Mousse T., Sas­ha, oder Johan­nes Oer­ding zusam­men.

Max Mutz­ke und Klaus Dol­din­ger – Grö­ßen des deut­schen Jazz
Wie bereits ver­öf­fent­licht, wer­den auch Max Mutz­ke, der gefei­er­te deut­sche Jazz-Star, und Klaus Dol­din­ger in Beglei­tung sei­ner Band Pass­port den Dech­sen­dor­fer Wei­her beeh­ren. Mutz­ke wur­de im Jahr 2004 durch Ste­fan Raabs Casting­show ”SSDSG­PS” berühmt. Seit­dem fei­ert der deut­sche Sän­ger, Song­wri­ter und Musi­ker gro­ße Erfol­ge und hat bis dato neun Alben ver­öf­fent­licht. Klaus Dol­din­ger kennt jeder Deut­sche – wenn auch nur unbe­wusst. Er ist der Kom­po­nist der Tat­ort-Melo­die, die an Sonn­tag Aben­den in Deutsch­lands Wohn­zim­mern zu hören ist, wird inter­na­tio­nal als reno­mier­ter Künst­ler gefei­ert und tourt seit über 40 Jah­ren durch die Jazz-Welt.
Die All-Star-Band, die tra­di­tio­nell die erste Kon­zert­hälf­te bestrei­tet, besteht somit aus: Max Mutz­ke, Rebek­ka Bak­ken, Tor­sten Goods, Joo Kraus, dem Pia­ni­sten Simon Oslen­der, dem Bas­si­sten Chri­sti­an von Kaphengst und dem Drum­mer Jost Nickel.

In der zwei­ten Kon­zert­hälf­te erwar­tet die Besu­cher die legen­dä­re Band Klaus Doldinger´s Pass­port.
Der Klas­sik­kul­tur e.V. freut sich auf ein abwechs­lungs­rei­ches, bun­tes Pro­gramm!

Der Haupt­spon­sor:

Mauss Bau – Buil­ding Per­for­mance ist ein Dienst­lei­stungs­un­ter­neh­men in Süd­deutsch­land mit mehr als 1.000 Mit­ar­bei­tern an den Stand­or­ten Erlan­gen und Ingol­stadt. Sofia und Phil­ipp Schnei­der haben in fünf­ter Fami­li­en­ge­nera­ti­on dafür gesorgt, dass die Mar­ke MAUSS heu­te mehr denn je für Bau-Per­for­mance steht. Das umfang­rei­che Lei­stungs­spek­trum geht dabei von Pla­nung über Ent­wick­lung bis hin zum Bau und der Sanie­rung von Gebäu­den. Das ist Lei­stung im und am Gebäu­de – heu­te und in Zukunft.

Der Kon­zert­saal in frei­er Natur Seit Früh­jahr 2018 wur­de das Gelän­de an das städ­ti­sche Strom­netz ange­schlos­sen, wodurch eine mas­si­ve Ein­spa­rung der Die­sel­ag­gre­ga­te erlangt wer­den konn­te. Dies wirkt sich somit posi­tiv auf den Land­schafts­schutz aus und ver­spricht eine Lärm­re­du­zie­rung wäh­rend der Kon­zer­te. Hin­ter der eben­erdi­gen Par­kett­be­stuh­lung hebt sich eine beein­drucken­de Besu­cher­tri­bü­ne empor, von der aus sich dem Besu­cher eine her­aus­ra­gen­de Sicht auf die Büh­ne bie­tet. Auch von den ober­sten Rei­hen kann das Büh­nen­ge­sche­hen unein­ge­schränkt erlebt und aus­ge­zeich­ne­te Aku­stik genos­sen wer­den. Von den erhöh­ten Plät­zen aus lässt sich das herr­li­che Ambi­en­te des idyl­li­schen Gelän­des in vol­len Zügen genie­ßen. In die­sem Jahr ist zum zwei­ten Mal eine Pre­mi­um Tri­bü­ne des glo­bal play­ers Nüss­li bei den Kon­zer­ten am See im Ein­satz. Die­se Tri­bü­ne wird erst seit einem Jahr in Deutsch­land ein­ge­setzt. Durch die 25cm-Stei­gung bie­ten sich opti­ma­le Sicht­ver­hält­nis­se. Der extrem robu­ste Auf­bau gleicht Schwin­gun­gen aus und macht das Lau­fen auf der Tri­bü­ne dadurch sehr lei­se. Das moder­ne Design der Tri­bü­ne bie­tet kom­for­ta­ble, ergo­no­misch geform­te Klapp­stüh­le und eine gro­ße Rei­hen­tie­fe. Die Tri­bü­ne erfüllt sämt­li­che Anfor­de­run­gen vom IOC und inter­na­tio­na­len Sport­ver­bän­den und eig­net sich her­vor­ra­gend für Groß­ver­an­stal­tun­gen wie die See­kon­zer­te.

Die impo­san­te Rund­bo­gen­büh­ne mit trans­pa­ren­tem Dach stellt einen außer­ge­wöhn­li­chen Schau­platz auf der Lich­tung zwi­schen See und Wald­rand dar.