Tipps und Tricks: Was bedeu­tet das „Regio­nal­fen­ster“?

Vie­le Ver­brau­cher bevor­zu­gen Lebens­mit­tel aus der Regi­on. Doch oft bleibt unklar, ob sich die Anga­be der Regi­on auf den Ursprung der Roh­stof­fe oder den Ver­ar­bei­tungs­ort oder bei­des bezieht. Hier bie­tet das blaue Regio­nal­fen­ster eine Ori­en­tie­rungs­hil­fe. Sei­ne Ver­wen­dung ist frei­wil­lig. Es infor­miert über die regio­na­le Her­kunft der ein­ge­setz­ten land­wirt­schaft­li­chen Zuta­ten und über den Ort der Ver­ar­bei­tung. Bei ver­ar­bei­te­ten Lebens­mit­teln erfah­ren Ver­brau­cher, wie viel Pro­zent der Zuta­ten aus der Regi­on stam­men. „Dabei muss die Regi­on, aus der die Roh­wa­re bezo­gen wird, ein­deu­tig benannt sein. Es kann sich zum Bei­spiel um ein Bun­des­land, einen Land­kreis oder einen Radi­us in Kilo­me­tern han­deln“, erläu­tert Susan­ne Moritz, Ernäh­rungs­ex­per­tin der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern.

Bei zusam­men­ge­setz­ten Pro­duk­ten muss die Gesamt­sum­me aller regio­na­len Roh­stof­fe als Pro­zent­zahl ange­ge­ben wer­den. Damit ein sol­ches Pro­dukt das Regio­nal­fen­ster tra­gen darf, ist ein Min­dest­an­teil an regio­na­len Zuta­ten von 51 Pro­zent erfor­der­lich.

Markt­platz Ernäh­rung – Forum der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern

Fra­gen zu Ernäh­rung und Lebens­mit­teln beant­wor­tet ein Exper­ten­team der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern im Inter­net­fo­rum „Markt­platz Ernäh­rung”. Die Ant­wor­ten kön­nen alle inter­es­sier­ten Ver­brau­cher online lesen.

Das Ange­bot unter www​.ver​brau​cher​zen​tra​le​-bay​ern​.de ist kosten­los.