Bam­ber­ger Berufs­schü­ler schrei­nern “Kli­ma­wür­fel”

Auf Bitten von Landrat Johann Kalb haben die Schreinerlehrkräfte des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Bamberg mit den Schülern des Berufsgrundschuljahres einen Klimawürfel geschreinert. Dieser soll im Landratsamt und in den Gemeinden das Bewusstsein schärfen, wie wichtig Holz für das Klima ist. Foto: Pressestelle Landratsamt
Auf Bitten von Landrat Johann Kalb haben die Schreinerlehrkräfte des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Bamberg mit den Schülern des Berufsgrundschuljahres einen Klimawürfel geschreinert. Dieser soll im Landratsamt und in den Gemeinden das Bewusstsein schärfen, wie wichtig Holz für das Klima ist. Foto: Pressestelle Landratsamt

Land­rat Johann Kalb will mit einem Kli­ma­wür­fel das Bewusst­sein dafür schär­fen, wie wich­tig Holz für das Kli­ma ist

In einer beein­drucken­den Geschwin­dig­keit haben die Schrei­ner­lehr­kräf­te des Staat­li­chen Beruf­li­chen Schul­zen­trums Bam­berg mit den Schü­lern des Berufs­grund­schul­jah­res die Bit­te von Land­rat Johann Kalb umge­setzt, einen Kli­ma­wür­fel zu bau­en. Inspi­riert wor­den ist der Land­rat vom Kli­ma­wür­fel des Baye­ri­schen Wald­be­sit­zer­ver­ban­des, der seit Janu­ar im Ein­gangs­be­reich des Land­rats­am­tes Bam­berg für das Holz als Bau­stoff und Kli­ma­spei­cher wirbt.

„Der Kli­ma­wür­fel macht auf eben­so ein­fa­che wie ein­drucks­vol­le Wei­se deut­lich, dass ein Kubik­me­ter Holz dau­er­haft rund eine Ton­ne Koh­len­di­oxid bin­det.“ Die­ses Bewusst­sein will Johann Kalb über die vier­wö­chi­ge Aus­stel­lung des Wald­be­sit­zer­ver­ban­des hin­aus schär­fen. Des­halb hat er das Staat­li­che Beruf­li­che Schul­zen­trum gebe­ten, nach Anlei­tung der Wald­be­sit­zer einen wei­te­ren Kli­ma­wür­fel zu bau­en. Die­ser soll nun im Land­rats­amt und in den Gemein­den auf die Bedeu­tung des Hol­zes für das Kli­ma hin­wei­sen.

Die Schul­lei­tung mit Chri­sti­an Käser und Gün­ter Waw­ro­schek sowie die Lehr­kräf­te Bap­tist Mohr Bap­tist und Die­ter Schmitt setz­ten das Pro­jekt um. Sie ver­wen­de­ten dafür die fünf hei­mi­schen Holz­ar­ten Esche, Buche, Lär­che, Eiche, Bir­ke sowie eine öster­rei­chi­sche Zir­bel­kie­fer.

„Der Kli­ma-Holz­wür­fel ergänzt ganz her­vor­ra­gend die Initia­ti­ven des Land­krei­ses“, so Land­rat Kalb. Der Land­kreis stellt seit Okto­ber 2019 für jeden Neu­bür­ger einen Neu­ge­bo­re­nen-Baum zur Ver­fü­gung. Beim „Run­den Tisch Wald“ im Sep­tem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res wur­de außer­dem emp­foh­len, dass jede Gemein­de pro zehn Ein­woh­ner einen Baum pflanzt. Wei­te­res Pro­jekt: In Hei­li­gen­stadt wer­den neue Baum­ar­ten gete­stet.

Die Wald­be­sit­zer wol­len durch den Kli­ma-Holz­wür­fel dar­auf auf­merk­sam machen, dass der men­schen­ge­mach­te Kli­ma­wan­del immer stär­ker vor­an­schrei­tet. Haupt­ur­sa­che hier­für ist die Ver­bren­nung von Erd­öl, Koh­le und Erd­gas. Wäl­der und ihre Bewirt­schaf­tung ent­la­sten die Atmo­sphä­re durch die Spei­che­rung von Koh­len­stoff. Die­se Wir­kung könn­te noch gestei­gert wer­den, wenn das Holz noch inten­si­ver zum Bei­spiel als Bau­stoff ein­ge­setzt wird.