Quar­tiers­ent­wick­lung: Zukunft Bam­berg-Süd – Berufs­bil­dungs­zen­trum Ober­fran­ken-West

Quar­tiers­ent­wick­lung: Zukunft Bam­berg-Süd – Berufs­bil­dungs­zen­trum Ober­fran­ken West

Bam­berg. Die größ­te Her­aus­for­de­rung für das Hand­werk und die Hand­werks­or­ga­ni­sa­ti­on für die Zukunft ist die Gewin­nung von Nach­wuchs­kräf­ten und damit ver­bun­den die Stär­kung der beruf­li­chen Bil­dung. Vor die­sem Hin­ter­grund hat die Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken einen Pro­zess zur Neu­struk­tu­rie­rung und Moder­ni­sie­rung ihrer Berufs­bil­dungs- und Tech­no­lo­gie­zen­tren (BTZ) ein­ge­lei­tet. Ziel ist dabei die lang­fri­sti­ge Siche­rung attrak­ti­ver Aus­bil­dungs­zen­tren für das gesam­te Hand­werk in Ober­fran­ken. Dazu gehört der Neu­bau eines BTZ in Bam­berg.
„Wir wol­len eine Stät­te für die über­be­trieb­li­che Aus­bil­dung schaf­fen, die vor allem für jun­ge Men­schen attrak­tiv ist. Die Flä­che neben der Are­na, unweit eines künf­ti­gen S‑Bahn-Anschlus­ses und des Ber­li­ner Rings, schafft dafür die besten Vor­aus­set­zun­gen“, erläu­tert der Vize­prä­si­dent der Hand­werks­kam­mer, Mat­thi­as Graß­mann. „Damit lei­sten wir einen wesent­li­chen Bei­trag zur Nach­wuchs­si­che­rung im Hand­werk und so auch für den Wirt­schafts­stand­ort Bam­berg.“
Stadt und Land­kreis Bam­berg haben im ober­frän­ki­schen Hand­werk eine gro­ße Bedeu­tung. Dazu Kreis­hand­werks­mei­ster Man­fred Amon: „Mit über 3.400 Hand­werks­be­trie­ben und aktu­ell gut 1.200 Aus­zu­bil­den­den zeigt das Hand­werk in Bam­berg wirt­schaft­li­che Stär­ke. Mit dem Neu­bau des Berufs­bil­dungs- und Tech­no­lo­gie­zen­trums wer­den wir die­ser Bedeu­tung gerecht und kön­nen so auch lang­fri­stig eine moder­ne und qua­li­ta­tiv hoch­wer­te Aus­bil­dung im Hand­werk garan­tie­ren. Davon wer­den auch die angren­zen­den Land­krei­se pro­fi­tie­ren.“
Durch den Neu­bau des Berufs­bil­dungs- und Tech­no­lo­gie­zen­trums wird in Bam­berg auch wei­ter­hin in einer Viel­zahl an hand­werk­li­chen Aus­bil­dungs­be­ru­fen geschult. Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Kol­ler: „Wir pla­nen hoch­mo­der­ne Unter­richts­werk­stät­ten für die Fach­be­rei­che Elek­tro­tech­nik, Metall­bau, Fein­werk­tech­nik, CNC-Tech­nik, Kraft­fahr­zeug­me­cha­tro­nik, Bau, Zim­me­rer als auch Maler und Lackie­rer. Über 7.000 Aus­zu­bil­den­de jähr­lich sol­len künf­tig hier in Bam­berg geschult wer­den.“

Eck­punk­te zur Inve­sti­ti­ons­stra­te­gie der Hand­werks­kam­mer

Zie­le:  zeit­ge­mä­ße und attrak­ti­ve Werk­stät­ten  moder­ne Aus­stat­tung, die allen Anfor­de­run­gen an moder­nes Ler­nen ent­spre­chen  moder­ne Aus­bil­dungs­in­hal­te und Anpas­sung des Bil­dungs­an­ge­bots an den jewei­li­gen Bil­dungs­be­darf und die Ent­wick­lun­gen in den ein­zel­nen Berufs­fel­dern  moder­ne Unter­brin­gung 


Maß­nah­men:  Hof
o Moder­ni­sie­rung und Teil­neu­bau
o Jah­re 2020 bis 2022  Coburg
o Ver­wal­tungs­sitz
o Eta­blie­rung eines Bau­zen­trums in Coburg
o Inno­va­ti­ver Lern­ort  Bay­reuth
o Moder­ni­sie­rung des BTZ Bay­reuth  Bam­berg
o Neu­bau eines BTZ

Aktu­el­ler Pla­nungs­stand Bam­berg  Grund­stück an der Forch­hei­mer Stra­ße mit 30.000 qm gesi­chert  Berück­sich­ti­gung eines mög­li­chen Inter­nats­neu­baus  Schritt­wei­se Errich­tung des BTZ in modu­la­rer Bau­wei­se um Werk­stät­ten nach Bedarf anbau­en und erwei­tern zu kön­nen  Auf­lö­sung des Stand­or­tes Hertz­stra­ße nach der Fer­ti­gungs­stel­lung des BTZ an der Forch­hei­mer Stra­ße  Aktu­ell wird das Raum­pro­gramm erstellt und das För­der­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet