Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 28.02.2020

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt

VW Golf zer­kratzt

BAM­BERG. Sach­scha­den von etwa 1000 Euro rich­te­te ein Unbe­kann­ter an einem blau­en VW Golf an. Der Pkw park­te zwi­schen Mitt­woch, 16.00 Uhr, und Don­ners­tag, 10.45 Uhr, in der Hegel­stra­ße und wur­de auf der Bei­fah­rer­sei­te zer­kratzt.

Täter­hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 ent­ge­gen.

Ver­kehrs­un­fäl­le

BAM­BERG. Beim Aus­fah­ren von einer Tief­ga­ra­ge hat Don­ners­tag­früh ein BMW-Fah­rer eine Fuß­gän­ge­rin über­se­hen. Die­se fiel auf die Motor­hau­be des Pkws und ver­letz­te sich leicht.

BAM­BERG. In der Mem­mels­dor­fer Stra­ße über­quer­te am Don­ners­tag gegen 18.20 Uhr ein Fuß­gän­ger die Fahr­bahn und wur­de auf­grund des Schnee­ge­stö­bers nicht recht­zei­tig von einem Fahr­rad­fah­rer erkannt. Der Mann wur­de vom Rad­ler erfasst und zu Boden geschleu­dert, wes­halb er sich eine Kopf­platz­wun­de zuzog. Die Ver­let­zung muss­te im Kran­ken­haus behan­delt wer­den.

BAM­BERG. In Fol­ge schnee­be­deck­ter Fahr­bahn konn­te am Don­ners­tag­abend kurz vor 19.30 Uhr eine Dacia-Fah­re­rin nicht mehr recht­zei­tig brem­sen und fuhr auf einen VW-Golf auf. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand Sach­scha­den von etwa 2000 Euro.

Tee­licht ruft Feu­er­wehr und Poli­zei

BAM­BERG. Am Don­ners­tag­mit­tag kurz vor 12.30 Uhr wur­den Poli­zei und Feu­er­wehr zu einem Feu­er­alarm in einer Woh­nung in der Moos­stra­ße geru­fen. Als die Feu­er­wehr die Woh­nung öff­ne­te, wur­de fest­ge­stellt, dass ein Tee­licht unter einem klei­nen Kaf­fee­wär­mer her­um­lie­gen­de Pla­stik­ver­packun­gen in Brand gesetzt hat­te, wes­halb der Feu­er­alarm aus­ge­löst wur­de.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg

Füh­rer­schein war ungül­tig

A 73 / Bam­berg Bei der Kon­trol­le eines Klein­trans­por­ters am Don­ners­tag­vor­mit­tag im Bereich der AS Bam­berg-Süd leg­te der 24jährige Fah­rer den Schlei­er­fahn­dern der Auto­bahn­po­li­zei einen umge­schrie­be­nen aus­län­di­schen Füh­rer­schein vor, der in Deutsch­land nicht aner­kannt wird. Die Wei­ter­fahrt wur­de ihm dar­auf­hin unter­sagt und er wird wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis ange­zeigt.

Unfall­flucht vor­ge­täuscht

A 73 / Zap­fen­dorf Weil, wie er gegen­über der Auto­bahn­po­li­zei angab, ein ande­rer Pkw an der AS Zap­fen­dorf am Don­ners­tag­mor­gen beim Ein­fah­ren in Rich­tung Bam­berg sofort auf den lin­ken Fahr­strei­fen wech­sel­te, muss­te der 26jährige Fah­rer eines VW eine Voll­brem­sung machen, geriet ins Schleu­dern und prall­te in die Mit­tel­schutz­plan­ke. Der Unfall­ver­ur­sa­cher sei ein­fach wei­ter­ge­fah­ren, obwohl Sach­scha­den von rund 15000 Euro ent­stan­den ist. Durch die Mit­tei­lung eines Ver­kehrs­teil­neh­mers stell­te sich jedoch her­aus, dass der VW-Fah­rer den Unfall allein­be­tei­ligt ver­ur­sacht hat und gegen­über der Poli­zei fal­sche Anga­ben mach­te.

Gegen ihn wird nun wegen Vor­täu­schen einer Straf­tat und Stra­ßen­ver­kehrs­ge­fähr­dung ermit­telt.

Abstand unter­schätzt

A 70 / Elt­mann In der Absicht, einen vor ihm mit eini­gem Abstand fah­ren­den Sat­tel­zug zu über­ho­len, kon­zen­trier­te sich am Don­ners­tag­mor­gen der 19jährige Fah­rer eines VW, in Rich­tung Schwein­furt, auf den rück­wär­ti­gen Ver­kehr auf dem lin­ken Fahr­strei­fen. Den rasant abneh­men­den Abstand zum Sat­tel­auf­lie­ger bemerk­te er dabei zu spät und fuhr mit vol­ler Wucht auf, kam dar­auf­hin ins Schleu­dern und prall­te in die Außen­schutz­plan­ke. Der 19jährige wur­de leicht ver­letzt ins Kran­ken­haus gebracht, sein Pkw muss­te abtrans­por­tiert wer­den. Die Auto­bahn­po­li­zei wur­de durch die FW Viereth und Trun­stadt bei der Absi­che­rung der Unfall­stel­le unter­stützt. Der Sach­scha­den an den Fahr­zeu­gen und der Leit­plan­ke sum­miert sich auf rund 26000 Euro.

Umstür­zen­der Baum führt zu Unfall

B 505 / Hirschaid Wegen eines, unter der Nass­schnee­last umstür­zen­den Bau­mes muss­te der 35jährige Fah­rer eines Sat­tel­zu­ges am Don­ners­tag­abend voll abbrem­sen und geriet ins Schleu­dern. Einen Zusam­men­stoß mit dem quer lie­gen­den Baum konn­te er jedoch nicht mehr ver­hin­dern. Der Sach­scha­den an sei­nem Gespann wird auf 20000 Euro geschätzt. Der hin­ter ihm fah­ren­de 60jährige Fah­rer eines Sat­tel­zugs muss­te sei­nem schleu­dern­den Vor­der­mann aus­wei­chen und geriet dabei nach links ins auf­ge­weich­te Ban­kett, wo er stecken blieb und her­aus­ge­zo­gen wer­den muss­te.

Fahr­wei­se nicht an Wit­te­rung ange­passt

A 70 / Sta­del­ho­fen Wegen zu schnel­ler Fahr­wei­se auf schnee­glat­ter Fahr­bahn, kam am spä­ten Don­ners­tag­abend der 49jährige Fah­rer eines Klein­trans­por­ters in Rich­tung Bam­berg ins Rut­schen und nach rechts von der Fahr­bahn ab. Dort fuhr er sich fest und ram­po­nier­te das auf­ge­weich­te Ban­kett erheb­lich. Das Fahr­zeug muss­te durch einen Abschlepp­dienst gebor­gen wer­den. Der Sach­scha­den wird auf rund 1000 Euro geschätzt.

Mas­si­ver „Nass-Schnee­fall“ demo­liert Pkw

A 70 / Hall­stadt Ein kurio­ser Ver­kehrs­un­fall ereig­ne­te sich wäh­rend des dich­ten Schnee­falls am spä­ten Don­ners­tag­abend. Der 37jährige Fah­rer eines VW Golf war auf der A 70 in Rich­tung Bay­reuth unter­wegs. Als er gera­de die Brücke an der AS Bam­berg-Hafen war dort ein Räum­fahr­zeug am Arbei­ten. Durch den Räum­vor­gang fiel offen­sicht­lich eine grö­ße­re Men­ge schwe­ren Nass­schnees von der Brücke auf die dar­un­ter lie­gen­de Fahr­bahn der A 70 und traf den VW im Front­be­reich wodurch die­ser erheb­lich beschä­digt wur­de. Der Fah­rer blieb unver­letzt. Der Scha­den am Fahr­zeug wird auf rund 4000 Euro geschätzt. Der Fah­rer des Räum­fahr­zeugs muss noch ermit­telt wer­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land

Unfall auf­grund Trun­ken­heit

BISCHOFS­GRÜN. Über­wie­gend ursäch­lich für einen Ver­kehrs­un­fall am Don­ners­tag­abend mit fünf betei­lig­ten Fahr­zeu­gen dürf­te wohl die Unver­nunft des Ver­ur­sa­chers, einem 37-jäh­ri­gen aus Hof, gewe­sen sein – er führ­te sei­nen Pkw näm­lich laut Vor­test mit knapp 1,5 Pro­mil­le Alko­hol im Blut.

Auf der Staats­stra­ße 2464, von Gefrees in Rich­tung Bischofs­grün fah­rend, muss­te ein jun­ger Mann aus Bischofs­grün sein Auto ver­kehrs­be­dingt auf schnee­glat­ter Fahr­bahn bis zum Still­stand abbrem­sen. Grund hier­für war, dass ein Räum­fahr­zeug unter­wegs war. Drei wei­te­re Fahr­zeug­füh­rer konn­ten ihre Autos noch recht­zei­tig abbrem­sen und eben­falls ste­hen­blei­ben. Der unter Alko­hol­ein­fluss ste­hen­de Fah­rer fuhr mit sei­nem Pkw erst eini­ge Zeit danach auf die ste­hen­den Fahr­zeu­ge zu und hät­te die­se auch erken­nen kön­nen und müs­sen. Aller­dings brem­ste er wesent­lich zu spät und fuhr auf das letz­te Auto auf, dadurch wur­de die­ses auf das davor ste­hen­de Fahr­zeug gescho­ben. Dies ging in einer Art Ket­ten­re­ak­ti­on so wei­ter, bis schluss­end­lich ins­ge­samt fünf Fahr­zeu­ge auf­ein­an­der gescho­ben waren.

Glück­li­cher­wei­se wur­de nur ein Insas­se leicht ver­letzt, der Gesamt­scha­den beläuft sich aller­dings auf min­de­stens 20.000 Euro. Als berech­tig­te „Quit­tung“ hat der betrun­ke­ne Unfall­ver­ur­sa­cher nun ein Straf­ver­fah­ren wegen „Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs“ am Hals, sein Füh­rer­schein wur­de durch eine Poli­zei­strei­fe der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste Bay­reuth, die den Unfall auf­nahm, ein­be­hal­ten, da er mit Sicher­heit durch das zustän­di­ge Gericht einen län­ge­ren Ent­zug der Fahr­erlaub­nis zu erwar­ten hat.

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Pro­be­fahrt endet im Gra­ben – 60000 Euro Scha­den

Eber­mann­stadt. Don­ners­tag­abend befuhr ein 24-jäh­ri­ger Mer­ce­des-Fah­rer die Kreis­stra­ße von der Burg Feu­er­stein in Rich­tung Eber­mann­stadt. In einer Kur­ve kam er auf­grund über­höh­ter Geschwin­dig­keit nach links, prall­te dort gegen die Leit­plan­ke und eine Rich­tungs­ta­fel, schramm­te anschlie­ßend über einen Gra­ben und blieb letzt­end­lich eini­ge Meter wei­ter im Wald auf der Sei­te lie­gen. Der jun­ge Mann konn­te sich selbst aus dem Auto befrei­en und wur­de zum Glück nicht ver­letzt. An dem über 300 PS star­ken Mer­ce­des AMG ent­stand jedoch Total­scha­den. Das Fahr­zeug muss­te vom Abschlepp­dienst mit einem Kran gebor­gen wer­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim

Unfall­fluch­ten

FORCH­HEIM. In der Zeit von Don­ners­tag­mor­gen bis ca. 12:30 Uhr wur­de durch einen bis­lang unbe­kann­ten Täter das Ver­kehrs­zei­chen 283 („Abso­lu­tes Halt­ver­bot“) umge­fah­ren und ein Sach­scha­den von ca. 300,– Euro ver­ur­sacht. Die­ses war auf dem Ver­bin­dungs­weg von der Fried­rich-Lud­wig-Jahn-Stra­ße zur Äuße­ren Nürn­ber­ger Stra­ße auf­ge­stellt. Es ist anzu­neh­men, dass es sich bei dem Unfall­ver­ur­sa­cher um einen Lkw han­delt. Wer sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kann, wird gebe­ten sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim in Ver­bin­dung zu set­zen, Tele­fon: 09191/7090–0.

Dieb­stäh­le

FORCH­HEIM. Am Don­ners­tag­abend ent­wen­de­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter aus einem Geschäft in der Kraft­werk­stra­ße eine schwar­ze Damen­hand­ta­sche im Wert von 20,– Euro. Obwohl die Siche­rung am Aus­gang anschlug, rann­te der Dieb davon und flüch­te­te über den Fuß­weg in Rich­tung eines Super­markts. Der Täter wur­de wie folgt beschrie­ben: ca. 30 Jah­re alt, etwa 180 cm groß und hager, 3‑Ta­ge-Bart und dunk­le Haa­re, des Wei­te­ren trug er eine schwar­ze Jacke der Mar­ke „Adi­das“. Wer Hin­wei­se zur Täter­er­mitt­lung geben kann, wird gebe­ten sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim unter der Ruf­num­mer 09191/7090–0 zu mel­den.

Son­sti­ges

FORCH­HEIM. 500,– EUR Sach­scha­den ver­ur­sach­te am Don­ners­tag gegen ca. 19:20 Uhr ein bis­lang unbe­kann­ter Fuß­gän­ger durch einen Schnee­ball­wurf in der Ade­nau­er­al­lee. Er warf die­sen auf einen Pkw, sodass die Front­schei­be in gesam­ter Län­ge sprang. Auf­grund des star­ken Schnee­falls und der Dun­kel­heit konn­te der Täter nicht beschrie­ben wer­den.

Hin­wei­se wer­den von der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim erbe­ten unter Tele­fon-Nr. 09191/7090–0.

FORCH­HEIM. Am Don­ners­tag­abend ran­da­lier­te ein stark-alko­ho­li­sier­ter 24-Jäh­ri­ger in sei­ner Woh­nung im Stadt­ge­biet. Bereits beim Ein­tref­fen der Beam­ten zeig­te sich der jun­ge Mann extrem aggres­siv und sprach Belei­di­gun­gen aus. Auch auf­grund sei­ner Alko­ho­li­sie­rung von 2,18 Pro­mil­le wur­de sodann er in Gewahr­sam genom­men und muss­te die Nacht in der Haft­zel­le der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim ver­brin­gen.