Land­rats­amt Bam­berg: Info-Ver­an­stal­tun­gen zum Corona-Virus

Land­rat kün­digt Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen an den Klin­ken der GKG an

„Das Gesund­heits­we­sen im Kreis ist gut vorbereitet.“

Das Land­rats­amt Bam­berg wei­tet die Maß­nah­men zum Schutz vor dem Coro­na-Virus aus. Dies hat Land­rat Johann Kalb als Lei­ter der Gesund­heits­be­hör­de ange­ord­net. In den kom­men­den bei­den Wochen wird es zwei Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen an den Kli­ni­ken der gemein­nüt­zi­gen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft des Land­krei­ses Bam­berg in Scheß­litz und Bur­ge­brach geben. Die exak­ten Ter­mi­ne wer­den gera­de mit Exper­ten abge­stimmt und Ende der Woche veröffentlicht.

„Nach wie vor ist kei­ne Panik ange­bracht. Wir spü­ren aller­dings nach der Ent­wick­lung in Ita­li­en seit Wochen­be­ginn einen deut­lich erhöh­ten Infor­ma­ti­ons­be­darf der Bevöl­ke­rung“, lei­tet Land­rat Johann Kalb an dem Anruf­auf­kom­men beim Fach­be­reich Gesund­heits­we­sen ab.

„Das Gesund­heits­we­sen im Land­kreis ist gut gerü­stet“, so der Land­rat wei­ter. „Alle betei­lig­ten Stel­len ste­hen im Aus­tausch. Unse­re Ärz­te erhal­ten die zen­tra­len Infor­ma­tio­nen über den ärzt­li­chen Kreis­ver­band.“ Der Fach­be­reich Gesund­heits­we­sen habe auf sei­ne Anre­gung hin unmit­tel­bar nach Aus­bruch des Virus die Unter­neh­men in Stadt und Land­kreis ange­spro­chen, die im per­so­nel­len Aus­tausch mit Asi­en ste­hen. „Wir haben seit 1. Febru­ar auf Land­kreis­ebe­ne eine Ruf­be­reit­schaft nach Dien­sten­de und an Wochen­en­de für mel­de­pflich­ti­ge Erkran­kun­gen. Die­se wird über die Inte­grier­te Lei­stel­le eingeschaltet.“

Für den Fall, dass von einem Arzt ein Ver­dachts­fall gemel­det wird, läuft nach den Wor­ten des Land­ra­tes eine exakt fest­ge­leg­te Ket­te von Maß­nah­men ab:

  1. Der Abstrich wird inner­halb weni­ger Stun­den in einem Labor getestet.
  2. Bestä­tigt sich der Ver­dacht, dann wird der Pati­ent in Qua­ran­tä­ne im Kli­ni­kum Bam­berg behandelt.
  3. Dann kom­me es dar­auf an, schnellst­mög­lich alle Kon­takt­per­so­nen des Erkrank­ten zu ermit­telt. Bei allen engen Kon­takt­per­so­nen wer­den Abstri­che gemacht, zusätz­lich erfolgt eine häus­li­che Qua­ran­tä­ne für min­de­stens 2 Wochen.

Fol­gen­de Vor­sichts­maß­nah­men sind zu empfehlen:

  1. Hand­hy­gie­ne und Hust- und Nies-Etikette
  2. Risi­ko­ge­bie­te mei­den: Risi­ko­ge­bie­te sind die Regio­nen, in denen nicht bekannt ist, wo das Virus sei­nen Ursprung hat. Die Infor­ma­tio­nen dazu hat das Robert-Koch-Insti­tut: https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​A​Z​/​N​/​N​e​u​a​r​t​i​g​e​s​_​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​n​C​o​V​.​htm