Weg für Hoch­was­ser­schutz Kem­mern ist frei

Land­rats­amt und Was­ser­wirt­schafts­amt schaf­fen recht­li­che und finan­zi­el­le Vor­aus­set­zun­gen für das 7‑Mil­lio­nen-Euro-Pro­jekt

Landrat Johann Kalb, Bürgermeister Rüdiger Gerst und Baudirektor Günther Prem vom Wasserwirtschaftsamt legen mit dem Planfeststellungsbeschluss und der Finanzierungsvereinbarung den Grundstein für die Hochwasserfreilegung von Kemmern. Foto: Rudolf Mader

Land­rat Johann Kalb, Bür­ger­mei­ster Rüdi­ger Gerst und Bau­di­rek­tor Gün­ther Prem vom Was­ser­wirt­schafts­amt legen mit dem Plan­fest­stel­lungs­be­schluss und der Finan­zie­rungs­ver­ein­ba­rung den Grund­stein für die Hoch­was­ser­frei­le­gung von Kem­mern. Foto: Rudolf Mader

Mit dem Plan­fest­stel­lungs­be­schluss und der Finan­zie­rungs­ver­ein­ba­rung machen Land­rats­amt Bam­berg und Was­ser­wirt­schafts­amt Kro­nach den Weg frei für den mit rund 7,2 Mil­lio­nen Euro ver­an­schlag­ten Hoch­was­ser­schutz für die Gemein­de Kem­mern. Land­rat Johann Kalb und Bau­di­rek­tor Gün­ther Prem über­reich­ten die ent­spre­chen­den Ver­ein­ba­run­gen an Bür­ger­mei­ster Rüdi­ger Gerst.

„Das ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein für den Hoch­was­ser­schutz der Men­schen in Kem­mern“, so Land­rat Johann Kalb. Die Gemein­de Kem­mern habe die­ses Ziel mit gro­ßer Beharr­lich­keit und im Ein­ver­neh­men mit den Bür­gern ver­folgt. Bau­di­rek­tor Gün­ther Prem freu­te sich, dass Kem­mern nun den best­mög­li­chen Hoch­was­ser­schutz erhal­ten wird.

Im Zuge des Pro­jek­tes sol­len die bestehen­den Dei­che um Kem­mern auf rund 2,6 Kilo­me­tern Län­ge abschnitts­wei­se bis zu einem Meter erhöht sowie die Deich­ker­ne durch Innen­dich­tung ver­stärkt wer­den. Dar­un­ter fal­len auch Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung des öko­lo­gi­schen Zustands des Lei­gra­bens sowie Ertüch­ti­gung des Schöp­fer­wer­kes und der Bin­nen­ent­wäs­se­rung ent­lang der Deiche.

Jetzt geht es dar­um, die kon­kre­te Aus­füh­rungs­pla­nung für die Umset­zung der Deich­sa­nie­rung durch­zu­füh­ren. Par­al­lel geht die Gemein­de Kem­mern in die Grund­stücks­ver­hand­lun­gen mit den betrof­fe­nen Eigentümern.