Ver­wun­de­rung in Bay­reuth – Kosten­lo­ses Buf­fett in der Innen­stadt

Da wun­der­ten sich die Bay­reu­ther nicht schlecht, als sie am ver­gan­ge­nen Sams­tag, direkt in der Bay­reu­ther Innen­stadt einen Obst- und Gemü­se­stand ent­decken an dem sie sich kosten­los bedie­nen konn­ten:

Am Sams­tag (22.02.) konn­ten sich die Bay­reu­ther über kosten­lo­ses Obst und Gemü­se in der Innen­stadt freu­en. Vor dem alten Schloss wur­den direkt in der Nähe zu den Wahl­kampf­stän­den Lebens­mit­tel ver­schenkt.

Es han­del­te sich um geret­te­te Lebens­mit­tel, die anson­sten in der Müll­ton­ne gelan­det wären. Mit der Akti­on soll­te auf das Pro­blem der Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung welt­weit und in Bay­reuth auf­merk­sam gemacht wer­den. In Deutsch­land lan­den laut Welt­hun­ger­hil­fe etwa 55 kg Lebens­mit­tel pro Kopf pro Jahr im Müll. Dabei sind die pri­va­ten Ver­brau­cher die größ­te Müll­quel­le neben den Super­märk­ten und Restau­rants. Welt­weit kom­men so 1,3 Mil­li­ar­den Ton­nen ver­schwen­de­te Lebens­mit­tel pro Jahr zusam­men. Gleich­zei­tig hun­gern etwa 821 Mil­lio­nen Men­schen welt­weit. Wür­den die weg­ge­schmis­se­nen Lebens­mit­tel auf die hun­gern­den Men­schen ver­teilt, kämen am Tag fast 4,5 Kilo an Lebens­mit­tel für jede hun­gern­de Per­son zusam­men.

Vie­le Bay­reu­ther wun­der­ten sich über den kosten­lo­sen Obst- und Gemü­se­stand / Foto: Pri­vat

Das Aus­maß des Über­flus­ses zeigt sich auch täg­lich in Bay­reu­ther Super­märk­ten und Dis­coun­tern. Noch genieß­ba­re Lebens­mit­tel wer­den weg­ge­schmis­sen, weil sie nicht mehr ein­wand­frei aus­se­hen oder ein­fach nur eine ande­re Lie­fe­rung ein­ge­trof­fen ist und die älte­ren Stücke nun weg­müs­sen. Aber in erster Linie sind wir Ver­brau­cher gefragt. Den Ein­kauf bes­ser zu pla­nen und Lebens­mit­tel auch noch ver­zeh­ren, wenn die­se viel­leicht nicht mehr ganz frisch sind, kann bereits hel­fen, um die eige­ne Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung zu redu­zie­ren und neben­bei den Geld­beu­tel zu scho­nen.