Fasten­zeit mal anders

Haben Sie sich schon einen Vor­satz für die Fasten­zeit gefasst? Wor­auf möch­ten Sie (ger­ne?) ver­zich­ten?

Falls Sie sich noch kei­ne Gedan­ken dar­über gemacht haben, möch­te ich Ihnen einen Vor­schlag machen. Da es immer fru­strie­rend ist, sich etwas vor­zu­neh­men, und es dann doch nicht zu hal­ten, emp­feh­le ich Ihnen fol­gen­des für die Fasten­zeit: Über­le­gen Sie sich ein­mal, was Ihnen beson­ders gut tut. Und das machen Sie dann auch in der Fasten­zeit. Gehen Sie ger­ne spa­zie­ren? Dann machen Sie es. Glau­ben Sie auch, dass der Kon­sum von Alko­hol, Ziga­ret­ten usw. Ihnen scha­det? Dann neh­men Sie doch weni­ger davon.

Mei­nen Sie, mehr Bewe­gung täte Ihnen gut? Dann suchen Sie doch etwas, wo Sie in Bewe­gung blei­ben. Sind Sie leut­se­lig? Dann gehen Sie unter Leu­te. Möch­ten Sie mehr Stil­le? Dann neh­men Sie sich ein­fach die Zeit dafür.

Und noch ein Vor­schlag: Machen Sie sich kei­nen 7‑Wo­chen-Plan. Neh­men Sie sich ein­fach Woche für Woche vor, viel­leicht auch Tag für Tag. Mit klei­nen Schrit­ten kommt man oft­mals schnel­ler zum Ziel als durch gro­ße Sprün­ge.

Eine geseg­ne­te Fasten­zeit wünscht Ihnen Ihr
Pfar­rer Dani­el Schu­ster

Seel­sor­ge­ein­heit Eggols­heim
Pfarr­amt St. Mar­tin