Nicht nur in Bay­reuth der neue­ste Trend: “CO2-Fasten”

Klimaschutzmanager/​innen aus der Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg beim Start­schuss für die CO2-Fasten-Chal­len­ge 2020. © Euro­päi­sche Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg.

Zur Fasten­zeit star­tet die CO2-Fasten-Chal­len­ge in die näch­ste Run­de. Der Initia­tiv­kreis der Kli­ma­schutz­ma­na­ge­rin­nen und Kli­ma­schutz­ma­na­ger der Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg ruft damit bereits zum vier­ten Mal zum CO2-Spa­ren in der Fasten­zeit auf. Die­se inspi­rie­ren­de Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve war letz­ten Jahr vom Bun­des­um­welt­mi­ni­ste­ri­um mit einem mit 25.000 Euro dotier­ten Haupt­preis im Wett­be­werb „Kli­ma­ak­ti­ve Kom­mu­ne“ aus­ge­zeich­net worden.Auch in die­sem Jahr sol­len wie­der vie­le Men­schen für den Kli­ma­schutz mobi­li­siert wer­den. Vor­aus­set­zun­gen für eine Teil­nah­me sind ledig­lich ein Inter­net­an­schluss, ein End­ge­rät und eine Por­ti­on Neu­gier und Moti­va­ti­on. Unter co2​fa​sten​.wor​d​press​.com fin­den Inter­es­sier­te eine Über­sicht von 40 Tages-Her­aus­for­de­run­gen zum CO2-Spa­ren, den soge­nann­ten Chal­len­ges.

Die­se Chal­len­ges sind so viel­fäl­tig wie die Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg selbst, denn ob eine Chal­len­ge eine ein­fa­che Auf­ga­be oder eine grö­ße­re Her­aus­for­de­rung ist, hängt oft von den Lebens­be­din­gun­gen der Teil­neh­men­den ab. So ist ein Direkt­ver­sor­ger auf dem Land schnel­ler zu fin­den als in der Stadt, wäh­rend der Umstieg auf den öffent­li­chen Nah­ver­kehr in Bal­lungs­zen­tren deut­lich leich­ter ist, als im länd­li­chen Raum.

Das Team vom Kli­ma­schutz­ma­nage­ment des Land­krei­ses Bay­reuth hat die Gestal­tung und Admi­ni­stra­ti­on der Pro­jekt­web­site über­nom­men und wird sich auch selbst wie­der eini­gen Her­aus­for­de­run­gen stel­len. „Das Schö­ne an dem Pro­jekt ist“, sagt Kli­ma­schutz­ma­na­ger Bernd Rot­ham­mel, „dass die Chal­len­ges nie­der­schwel­lig und moti­vie­rend sind. So kann man Kli­ma­schutz ein­fach mal aus­pro­bie­ren, mit dem posi­ti­ven Effekt, dass vie­le Men­schen auch nach der Fasten­zeit dabei blei­ben“.

Ver­gan­ge­nes Jahr sorg­te die CO2-Fasten-Chal­len­ge für über­re­gio­na­les Inter­es­se, und es folg­ten Anfra­gen von Kom­mu­nen und gemein­nüt­zi­gen Orga­ni­sa­tio­nen, die sich von der Akti­on inspi­riert fühl­ten.

Auch Land­rat Her­mann Hüb­ner begrüßt die CO2-Fasten-Akti­on: „ Mir gefällt beson­ders die Viel­falt der Anre­gun­gen. Sei­en es Tipps zum Sprit­spa­ren, zum strom­spa­ren­den Sur­fen im Inter­net oder Anre­gun­gen zum Ein­spa­ren von Wasch­mit­teln und zur kli­ma­freund­li­chen Ernäh­rung – alle Lebens­be­rei­che sind abge­deckt. Schön ist auch der unter­halt­sa­me Ton, in dem die Tipps for­mu­liert sind, zumal er nie zu Lasten der fach­li­chen Qua­li­tät geht. Da Kli­ma­schutz eine Gemein­schafts­auf­ga­be ist, freue ich mich, wenn auch 2020 wie­der vie­le Men­schen aus unse­rem Land­kreis dabei sind und sich einer Her­aus­for­de­rung zum CO2-Spa­ren stel­len.“

Teil­neh­men­de der CO2-Fasten-Chal­len­ge 2020 kön­nen ihre „bestan­de­nen“ Her­aus­for­de­run­gen auf einer Check­li­ste abha­ken und die­se ein­sen­den. Unter allen Ein­sen­dun­gen wer­den zehn Kli­ma­schutz­pa­ke­te ver­lost, bestehend aus einer Soul­bot­t­le und dem Buch „Die Öko-Chal­len­ge“.