Jah­res­emp­fang der SPD Wei­ßeno­he

Woh­nen ist das gro­ße The­ma

Richard Schmidt (Bürgermeisterkandidat Hausen), Klaus Adelt MdL, Martin Leipert (Stv. Vorsitzender SPD Gräfenberg), Tina Falkner (Vorsitzende SPD Weißenohe), Paul Wichtermann (Vorsitzender Jusos Kreis Forchheim), Reiner Büttner (SPD Landratskandidat).

Richard Schmidt (Bür­ger­mei­ster­kan­di­dat Hau­sen), Klaus Adelt MdL, Mar­tin Lei­pert (Stv. Vor­sit­zen­der SPD Grä­fen­berg), Tina Falk­ner (Vor­sit­zen­de SPD Wei­ßeno­he), Paul Wich­ter­mann (Vor­sit­zen­der Jusos Kreis Forch­heim), Rei­ner Bütt­ner (SPD Land­rats­kan­di­dat).

Letz­ten Sonn­tag gab die SPD Wei­ßeno­he beim gut besuch­ten Jah­res­emp­fang im Feu­er­wehr­haus einen Aus­blick auf die Her­aus­for­de­run­gen der Gemein­de in den näch­sten Jah­ren. Hier­bei wur­de vor allem der Woh­nungs­bau in Wei­ßeno­he the­ma­ti­siert. Als beson­de­re Gäste konn­ten Klaus Adelt MdL und der SPD-Land­rats­kan­di­dat Rei­ner Bütt­ner begrüßt wer­den.

Die Vor­sit­zen­de Tina Falk­ner wies in ihrem Gruß­wort auf die Bedeu­tung des näch­sten Jahr­zehnts hin, wel­ches „die Wei­chen für die Zukunft unse­res gesell­schaft­li­chen Zusam­men­le­bens bestim­men wird.“ Dies sei nicht nur in Bezug auf den Kli­ma­wan­del gemeint, son­dern auch auf die zwi­schen­mensch­li­chen Zer­würf­nis­se, den auf­kei­men­den Hass und die Furcht vor Frem­den. Auch in Wei­ßeno­he sei­en Aus­läu­fer davon spür­bar, wenn den Bür­gern im Wahl­kampf Angst vor neu­en Bau­ge­bie­ten und Zuge­zo­ge­nen gemacht wer­de und gar „Groß-Wei­ßeno­he“ pro­pa­giert wer­de. Dabei habe die Gemein­de momen­tan kei­ne ein­zi­ge Bau­par­zel­le mehr in ihrem Besitz, obwohl die Nach­fra­ge nach Bau­grund­stücken durch jun­ge Fami­li­en gera­de hier groß wäre. Die­se könn­ten den Ort dau­er­haft ver­jün­gen und mit neu­em Leben fül­len.

„Woh­nungs­bau auf dem Land ist unver­zicht­bar“, so Klaus Adelt, „um jun­ge Leu­te im Dorf zu hal­ten.“ Das sei nicht nur in Wei­ßeno­he spür­bar, son­dern auch in der boo­men­den Regi­on um Forch­heim, schloss sich Rei­ner Bütt­ner sei­nem State­ment an. Die jun­gen Leu­te woll­ten oft nicht weg aus ihrem sozia­len Umfeld, den Ver­ei­nen und der Fami­lie, aber sie fän­den kei­nen für sie bezahl­ba­ren Wohn­raum mehr dort.

Unter­stützt wer­den könn­ten die Kom­mu­nen hier durch eine Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft des Krei­ses, so Bütt­ner.