Bam­berg: Lag­fa Bay­ern unter­stützt Sprach­pro­jek­te von Freund statt fremd

Mit ins­ge­samt 11.500 Euro unter­stützt die lag­fa bay­ern e.V. über das För­der­pro­gramm „Spra­che schafft Chan­cen“ die Pro­jek­te „Sprach­för­de­rung durch Begeg­nung im Lui20“ sowie „Sprach­för­de­rung und Teil­ha­be bei Jacke wie Hose“.
Der Arbeit des Ver­eins Freund statt fremd liegt die Idee zugrun­de, dass Sprach­er­werb und Inte­gra­ti­on in kon­kre­ten Situa­tio­nen des Lebens leich­ter, leben­di­ger und nach­hal­ti­ger pas­sie­ren. Als gemein­nüt­zi­ger Ver­ein ist er auf Spen­den und För­der­gel­der angewiesen.

„Daher freu­en wir uns immer, wenn wir einen posi­ti­ven Bescheid auf einen gestell­ten Antrag erhal­ten“, erklärt Simo­ne Oswald, die viel Zeit damit ver­bringt, Geld auf­zu­trei­ben und jetzt glück­lich ist über den Erfolg.

Das Pro­jekt „Spra­che schafft Chan­cen“ unter­stützt nun zwei Sprach­pa­ten­pro­jek­te in Bam­berg, die der Ver­ein mit Unter­stüt­zung des Bam­ber­ger Frei­wil­li­gen­zen­trums der Cari­Thek umsetzt. 


Das Pro­jekt „Sprach­för­de­rung durch Begeg­nung im Lui20“ erhält eine Anschluss­för­de­rung. Es umfasst zahl­rei­che Ange­bo­te, die den Sprach­er­werb außer­halb von Deutsch­kur­sen för­dern. Dazu gehö­ren Inter­ku­li­na­ri­sche Koch­an­ge­bo­te, das Sams­tags­ca­fé, spe­zi­el­le Frei­zeit- und Begeg­nungs­an­ge­bo­te sowie the­men­be­zo­ge­ne Aus­flü­ge und wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen. Bei allen Ange­bo­ten steht die Begeg­nung von Bam­ber­ger Bür­ge­rin­nen und Bür­gern und Geflüch­te­ten aus aller Welt im Mittelpunkt.

Auch die Klei­der­kam­mer Jacke wie Hose des Ver­eins bekommt fort­an Unter­stüt­zung: Sie soll ver­stärkt Geflüch­te­te in das Ehren­amt ein­bin­den und die ent­ste­hen­den Kon­tak­te etablieren. 

Der Vor­stand ist zufrie­den mit der Ent­wick­lung: „Gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten brin­gen die Geflüch­te­ten sprach­lich vor­an. Durch die per­sön­li­chen Bezie­hun­gen kön­nen Sprach­pa­ten­schaf­ten ent­ste­hen. Und die Ein­bin­dung ins Ehren­amt för­dert außer­dem das Selbst­wert­ge­fühl, stärkt das Mit­ein­an­der und hilft gegen Aus­gren­zung“, freut sich Vor­stands­mit­glied Mar­tin Jansen.

AUF­RUF
Begeg­nung und Sprach­er­werb spie­len eine wich­ti­ge Rol­le in der Inte­gra­ti­ons­ar­beit. Wer Freund statt fremd hier­bei unter­stüt­zen möch­te, kann Kon­takt zur Geschäfts­stel­le auf­neh­men unter kontakt@​freundstattfremd.​de. Der Ver­ein freut sich außer­dem über Spen­den auf das Kon­to mit der IBAN: DE40 7705 0000 0302 7683 61 bei der Spar­kas­se Bamberg.

Über Freund statt fremd: Freund statt fremd bie­tet Inte­gra­ti­ons­hil­fe für geflüch­te­te Men­schen. Der Ver­ein fun­giert als erste Anlauf­stel­le und hilft Geflüch­te­ten, die nach Bam­berg kom­men, in allen Berei­chen ihres Lebens. Ziel ist es, Hil­fe zur Selbst­hil­fe zu lei­sten und geflüch­te­te Men­schen mit ent­spre­chen­den Ange­bo­ten dabei zu unter­stüt­zen, den All­tag in ihrer neu­en Umge­bung lang­fri­stig selbst­stän­dig bewäl­ti­gen zu können.