Neu­er digi­ta­ler Ser­vice: Bam­ber­ger Boden­richt­wer­te online abfra­gen

Ab sofort kön­nen Inter­es­sier­te die Boden­richt­wer­te für Immo­bi­li­en in der Stadt Bam­berg online beim ört­li­chen Gut­ach­ter­aus­schuss bestel­len, abru­fen und bezah­len. Der Zugriff wird gegen eine Gebühr rund um die Uhr über das Por­tal BORIS​-Bay​ern​.de ermög­licht. Der Vor­sit­zen­de des Gut­ach­ter­aus­schus­ses der Stadt Bam­berg, Rechts­di­rek­tor Bernd Bau­er-Banz­haf zeigt sich erfreut über die­sen Fort­schritt und den ver­bes­ser­ten Ser­vice, den er und sei­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen damit bereit­stel­len kön­nen: „Die Nach­fra­ge nach Online-Ange­bo­ten ist gewal­tig. Des­halb ist das für alle Betei­lig­ten ein Mei­len­stein.“

Der Gut­ach­ter­aus­schuss ist zustän­dig für neu­tra­le Immo­bi­li­en­wert­gut­ach­ten, wert­ermitt­lungs­re­le­van­te Daten, Boden­richt­wer­te und ganz all­ge­mein für Fra­gen zur Wert­ermitt­lung, z. B. in Erb- oder Aus­ein­an­der­set­zungs­fäl­len. Auch für behörd­li­che Zwecke ist der Gut­ach­ter­aus­schuss tätig, dabei ist er unab­hän­gig und nicht Teil der Stadt­ver­wal­tung.

Das Online-System Boris Bay­ern ist ein Pro­jekt der Baye­ri­schen Gut­ach­ter­aus­schüs­se. Auf der inter­ak­ti­ven Sei­te haben nun 36 von 96 baye­ri­schen Städ­ten und Land­krei­sen ihre Boden­richt­wert­kar­ten hin­ter­legt. Die Boden­richt­wer­te kön­nen dort als Dau­er­aus­kunft oder Ein­zel­aus­kunft abge­ru­fen wer­den. Eine Ein­zel­aus­kunft kostet 25,00 €, eine Dau­er­aus­kunft 100,00 € pro Kalen­der­jahr. Das Inter­es­se an dem Dienst ist groß: Der­zeit zählt Boris Bay­ern schon rund 40.000 Dau­er-Kun­den, haupt­säch­lich aus der Immo­bi­li­en- und Finanz­wirt­schaft. Ein­zel­an­fra­gen kom­men hin­ge­gen eher von Pri­vat­leu­ten.

Auch der für Digi­ta­li­sie­rung zustän­di­ge Wirt­schafts­re­fe­rent Dr. Ste­fan Gol­ler ist zufrie­den: „Wir haben uns vor­ge­nom­men, Schritt für Schritt immer mehr Dien­ste online zur Ver­fü­gung zu stel­len. Für die Stadt Bam­berg ist der per­sön­li­che Ser­vice zen­tral und muss immer gewähr­lei­stet blei­ben. In vie­len Fäl­len kön­nen wir die Dien­ste für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aber beschleu­ni­gen und beque­mer machen.“