Erklä­rung der Kulm­ba­cher Stadt­rats­frak­tio­nen von CSU und WGK

Aktu­el­le Erklä­rung der Stadt­rats­frak­tio­nen von CSU und WGK in Kulm­bach zur Dis­kus­si­on über die Grund­stücks­fra­gen der Stadt Kulm­bach und der Städ­te­bau Kulm­bach GmbH

Erklä­rung der Stadt­rats­frak­tio­nen von CSU und WGK zu Grund­stücks­fra­gen:

Am Diens­tag der ver­gan­ge­nen Woche hat SPD-Stadt­rat Hans Wert­her über die Medi­en ange­kün­digt, sich an die Staats­an­walt­schaft wen­den zu wol­len und um Ermitt­lun­gen zu ver­schie­de­nen Grund­stücks­fra­gen der Stadt und der Städ­te­bau Kulm­bach GmbH gebe­ten. Herr Ober­bür­ger­mei­ster Hen­ry Schramm hat am Don­ners­tag in einer Pres­se­kon­fe­renz die Öffent­lich­keit und am Abend den Stadt­rat infor­miert und die Sach­ver­hal­te, um die es in den Medi­en angeb­lich gehen soll, sehr offen, trans­pa­rent und umfas­send erläu­tert.

Wenn sich die Kulm­ba­cher SPD nun erneut mit hoch spe­ku­la­ti­ven Behaup­tun­gen an die Medi­en wen­det, dann zeigt dies, dass die SPD nicht an einer sach­li­chen Auf­klä­rung inter­es­siert ist, son­dern mit Blick auf den Wahl­ter­min am 15. März 2020 aus­schließ­lich an einer Fort­set­zung ihrer par­tei­po­li­tisch moti­vier­ten Kam­pa­gne gegen den Ober­bür­ger­mei­ster.

Herr Ober­bür­ger­mei­ster Schramm hat das Zustan­de­kom­men und den Ablauf der Grund­stücks­ge­schäf­te lücken­los und offen dar­ge­legt. Er hat von sich aus auch auf Grund­stücks­ge­schäf­te hin­ge­wie­sen, die die Fa. Forum Wohn­bau GmbH, an der er über einen Treu­hän­der betei­ligt ist, in Kulm­bach getä­tigt hat. Von die­sen Geschäf­ten wuss­te die SPD natür­lich sehr genau, wur­den sie doch vor län­ge­rer Zeit alle in den zustän­di­gen Gre­mi­en aus­führ­lich dis­ku­tiert und beschlos­sen.

Alle Ant­wor­ten auf ihre Fra­gen hät­te die SPD über Jah­re hin­weg in den zustän­di­gen Gre­mi­en, dem Auf­sichts­rat der Städ­te­bau Kulm­bach GmbH und dem Stadt­rat, stel­len kön­nen und dar­auf selbst­ver­ständ­lich fun­dier­te und offe­ne Ant­wor­ten erhal­ten. Herr Wert­her selbst hat in sei­nem letz­ten Schrei­ben an die Städ­te­bau GmbH um eine Erklä­rung der Sach­ver­hal­te bis zur näch­sten Stadt­rats­sit­zung gebe­ten, um dann weni­ge Tage vor die­ser Sit­zung die Staats­an­walt­schaft ein­zu­schal­ten. Dass sol­che recht­lich ein­wand­frei­en Vor­gän­ge, die zum Teil schon vie­le Jah­re zurück­lie­gen, nun sechs Wochen vor der Kom­mu­nal­wahl publik gemacht wer­den, da mag sich jeder sei­ne eige­nen Gedan­ken machen.

Wir haben gro­ßes Ver­trau­en dar­in, dass sich Herr Ober­bür­ger­mei­ster Hen­ry Schramm und alle ande­ren Betei­lig­ten recht­mä­ßig ver­hal­ten haben. Gro­ßes Ver­trau­en haben wir, anders als Herr Wert­her, auch in die Auf­sichts­gre­mi­en der Stadt und ihre Mit­glie­der, die sich Sach­ver­hal­te erklä­ren las­sen und nach Recht und Gesetz zu ihren Ent­schei­dun­gen kom­men. Ver­trau­en haben wir schließ­lich in die Arbeit der Staats­an­walt­schaft, die die erho­be­nen Vor­wür­fe nun neu­tral ana­ly­sie­ren und bewer­ten wird.

Ist die Kulm­ba­cher SPD an einer Auf­klä­rung in der Sache inter­es­siert, so ver­zich­tet sie nun auf wei­te­re Spe­ku­la­tio­nen, wie heu­te durch Herrn OB-Kan­di­da­ten Leh­mann gesche­hen und lässt die Staats­an­walt­schaft statt­des­sen die vor­lie­gen­den Fak­ten prü­fen. Tut sie das nicht, dann sind die Spe­ku­la­tio­nen als Par­tei­tak­tik ent­larvt.

Für die CSU-Stadt­rats­frak­ti­on
gez. Dr. Micha­el Pfitz­ner
Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der

Für die WGK-Stadt­rats­frak­ti­on
gez. Dr. Ralf Hart­nack
Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der und 2. Bür­ger­mei­ster