Mit­glie­der­ver­samm­lung der BIWO (Bür­ger­initia­ti­ve pro Wie­sent­tal ohne Ost­span­ge)

Bei der gut besuch­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung der BIWO (Bür­ger­initia­ti­ve pro Wie­sent­tal ohne Ost­span­ge) am 6.2.2020 im Neben­zim­mer Gast­haus zur Eisen­bahn, Wie­sent­hau, begrüß­te der Vor­sit­zen­de Hein­rich Kat­ten­beck und ver­wies auf die bevor­ste­hen­de Kom­mu­nal­wahl, bei der auch vie­le Kan­di­da­ten aus der BIWO antre­ten. Es soll für sie kei­ne eige­ne Wahl­wer­bung statt­fin­den, da schon allein die Mit­glied­schaft in der BIWO von Weit­sicht, Intel­li­genz und Ver­ant­wor­tungs­sinn zeugt.

„Wer Stra­ßen sät, wird Ver­kehr ern­ten. Ein intel­li­gen­tes öko­lo­gi­sches Kon­zept ist not­wen­dig, um die Neu­zeit zu begin­nen. Also Mit­ma­chen, Mit­den­ken, Mit­ver­ant­wor­ten und die Hei­mat erhal­ten.“

Als neu­es Mit­glied konn­te Hein­rich Kat­ten­beck die Vor­sit­zen­de des Kreis­ver­bands der ÖDP Lisa Lösel begrü­ßen. Die BIWO bleibt wei­ter par­tein­eu­tral. Für sie zählt der Mensch, der die Hei­mat erhal­ten will: „Schöp­fung bewah­ren und in Frie­den leben“.

Als näch­ster Punkt wur­de das Sie­ger-Modell zur künst­le­ri­schen Gestal­tung des Kreis­ver­kehrs zwi­schen Sig­ritzau und Ker­s­bach kon­tro­vers dis­ku­tiert. Das Zitat Lud­wig Tiecks soll fort­an die fort­an die Ver­kehrs­in­sel ein­rah­men.

Der Text von Lud­wig Tieck lau­tet leicht ver­kürzt: „Die Natur ist ein Spie­gel, wor­in man immer nur sich selbst fin­det.“ Alfons Eger ergänz­te: In einem Spie­gel erkennt man nicht nur das, was vor­han­den ist, son­dern auch das, was fehlt, und feh­len darf in Zukunft so wenig wie mög­lich.“

Hein­rich Kat­ten­beck fragt, was der Krei­sel für unse­re Arbeit und die Pla­nung der B 470 bedeu­tet? Es soll beim Staat­li­chen Bau­amt in Bam­berg ange­fragt wer­den, ob das einen Auf­schub bis 2050 zur Fol­ge hat? „Rührt mir mein Kunst­werk nicht an!“ rief Alfons Eger, „dann sind auch des­sen Kosten leich­ter ver­mit­tel­bar.“

Der­weil plant das Staat­li­che Bau­amt in Bam­berg auf­grund des Scoping­ter­mi­nes vom 19. Okt. 2018 die Ost­span­ge wei­ter. Ein Strecken­füh­rungs­vor­schlag, Lini­en­be­stim­mungs­ver­fah­ren, soll 2021 ein­ge­lei­tet wer­den. Aus die­sem Grund schickt die BIWO am 15.02. zwei akti­ve Mit­glie­der zu einer Dis­kus­si­on mit der BN Fach­an­wäl­tin Frau Dr. Heß nach Nürn­berg, um für ein Kla­ge­ver­fah­ren gerü­stet zu sein.

Die Jun­ge BIWO berich­te­te von ihren Akti­vi­tä­ten: eine Whats­App-Grup­pe mit 13 akti­ven Mit­glie­dern wur­de eröff­net. Vor 1 ½ Wochen hat der Nach­wuchs eine E‑Mail an den Umwelt­mi­ni­ster Thor­sten Glau­ber gesandt, um mit ihm ins Gespräch zu kom­men. Eine Ant­wort steht noch aus. Das Schild auf der Stor­chen­wie­se des BN wird wegen schlech­ter Les­bar­keit von der Jun­gen BIWO über­ar­bei­tet wer­den.

Zur Jah­res­haupt­ver­samm­lung (JHV) der BIWO am 20.04.2020 um 19 Uhr im Gast­haus Egel­seer, Wie­sent­hau, sol­len die neu oder wie­der gewähl­ten Kom­mu­nal­ver­tre­ter ein­ge­la­den wer­den und Rede­recht erhal­ten.

Als Vor­be­rei­tungs­ter­min für die JHV wur­de Diens­tag, 31.03.2020, ab 19 Uhr Gast­haus zur Eisen­bahn, Wie­sent­hau, fest­ge­setzt.

Wei­te­re Infos unter bi​-wie​sent​tal​.de