Quan­ten­sprung für den For­schungs-Stand­ort Forch­heim: INAM erhält 5 Mio. Euro

Staatsminister Glauber, Prof. Christiansen

Staats­mi­ni­ster Glau­ber, Prof. Chri­sti­an­sen

Das Forch­hei­mer Inno­va­ti­ons­in­sti­tut für Nano­tech­no­lo­gie und kor­re­la­ti­ve Mikro­sko­pie, kurz INAM, erhält eine kraft­vol­le Anschub­fi­nan­zie­rung von bis zu 5 Mio. Euro aus dem von Hubert Aiwan­ger geführ­ten Baye­ri­schen Wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um. „Da sich das Wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um schon seit gerau­mer Zeit mit dem The­ma INAM befasst, kommt die­se För­de­rung nicht über­ra­schend“, erklärt der Pinz­ber­ger Staats­mi­ni­ster Glau­ber, „es ist sehr erfreu­lich, dass wir die geplan­te, schlag­kräf­ti­ge För­de­rung aus Mün­chen jetzt end­lich nach Forch­heim holen konn­ten“.

Voll­kom­men neue For­schungs­fel­der der Künst­li­chen Intel­li­genz sol­len hier am Stand­ort eröff­net wer­den. INAM soll nun Grund­la­gen­for­schung im Bereich der bild­ge­ben­den und tomo­gra­phi­schen Elektronen‑, Ionen- und Rönt­gen­mi­kro­sko­pie vor­an­trei­ben, die kon­kre­te Anwen­dung in inter­dis­zi­pli­nä­ren For­schungs­ko­ope­ra­tio­nen erpro­ben sowie For­schungs­dienst­lei­stun­gen für KMU und indu­stri­el­le Part­ner anbie­ten. Über die Gene­rie­rung und intel­li­gen­te Ver­knüp­fung außer­ge­wöhn­lich gro­ßer Daten­men­gen (Big Data) soll eine Viel­zahl KI-gestütz­ter Anwen­dun­gen erforscht wer­den. „Durch die­ses Know-How vor Ort und die zusätz­li­che Unter­stüt­zung aus Mün­chen kann INAM ein Leucht­turm für den For­schungs-Stand­ort Forch­heim und die gesam­te Regi­on wer­den“ so Glau­ber wei­ter.

„Das pass­ge­naue Umfeld, wel­ches der Inno­va­ti­ons­stand­ort Forch­heim auf­wei­sen kann, eig­net sich hier­für ide­al. Ein­ge­bet­tet in das Öko­sy­stem des Spit­zen­clu­sters Medi­cal Val­ley und zen­tral in der Euro­päi­schen Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg gele­gen kann durch die Anschub­för­de­rung der gesam­te High-Tech-Stand­ort der Regi­on gestärkt wer­den“ resü­miert Glau­ber. „Einen beson­de­ren Dank muss ich abschlie­ßend auch an mei­ne Kol­le­gen vor Ort aus­spre­chen, die sich stets für das von Prof. Chri­sti­an­sen geführ­te Insti­tut stark gemacht haben.“