Forch­hei­mer Hil­fe für die ASB-Kli­nik in Gam­bia

Der zwei­te Vor­sit­zen­de des ASB-Regio­nal­ver­ban­des Forch­heim-Bam­berg, Karl-Heinz Flecken­stein hat sein Ver­spre­chen wahr­ge­macht und die ASB-Kli­nik Gam­bia in Dippakunda/​Serekunda besucht. Mit dabei hat­te er eine Spen­de über 2.000 Euro, die er anläss­lich sei­nes run­den Geburts­ta­ges gesam­melt hat­te und vor Ort der Kli­nik­lei­tung per­sön­lich über­gab. Aber auch an die Kli­nik­lei­tung wur­de gedacht und vie­le Lecke­rei­en aus Deutsch­land mit­ge­bracht, was beim deut­schen Füh­rungs­team Bea­trix Wei­gelt und Gud­run Lehm­beck gro­ße Freu­de aus­lö­ste.

Die Kli­nik wur­de im Mai 2002 im Her­zen Ser­re­kun­das (größ­te Stadt Gam­bi­as) eröff­net und ist mit­ten im Ein­zugs­ge­biet der Armen und Bedürf­ti­gen, die drin­gend auf die deut­sche Hil­fe ange­wie­sen sind, weil für eine ordent­li­che medi­zi­ni­sche Behand­lung den mei­sten Men­schen die finan­zi­el­len Mit­tel feh­len. Hier lei­stet die Kli­nik eine ganz wich­ti­ge Auf­ga­be gemäß dem ASB-Wahl­spruch: „ Wir hel­fen hier und jetzt“! Haupt­auf­ga­ben­be­reich der Kli­nik ist die Behand­lung und Prä­ven­ti­on von HIV/AIDS und spe­zi­ell in der Regen­zeit von Mala­ria. Ein Schwer­punkt der Arbeit liegt dar­auf, HIV-infi­zier­te schwan­ge­re Frau­en so zu behan­deln, dass das Unge­bo­re­ne vor dem HIV-Virus geschützt wird. Außer­dem ver­fügt die Kli­nik über einen eige­nen Ope­ra­ti­ons­be­reich, einen Ver­bands­raum, eine haus­ei­ge­ne Apo­the­ke sowie 9 sta­tio­nä­re Bet­ten und eine Ent­bin­dungs­sta­ti­on, wo jähr­lich ca. 1400 Ent­bin­dun­gen durch­ge­führt wer­den. Mit dem neu­en Pro­jekt „100 Kin­der plus“ sol­len jähr­lich min­de­stens 100 Kin­der an Lei­sten­brü­chen, Nabel­brü­chen, Kno­chen­brü­chen, Blind­darm ope­riert wer­den und eine ope­ra­ti­ve Ver­sor­gung von infek­tiö­sen Wun­den vor­ge­nom­men wer­den. Beim Pro­jekt „Face“ ope­rie­ren Ärz­te aus Olden­burg und Gif­horn jähr­lich in der ASB Kli­nik Pati­en­ten jedes Alters, die drin­gend auf eine Ope­ra­ti­on ange­wie­sen sind. Vor­wie­gend wer­den hier­bei Kie­fer-Gau­men-Spal­ten und ver­schie­den­ste Gesichts­tu­mo­re sowie Gelenk­fehl­stel­lun­gen ope­riert. Per­so­nen mit Fehl­bil­dun­gen und Tumo­ren im Gesicht wer­den in der afri­ka­ni­schen Gesell­schaft dämo­ni­siert und müs­sen ein Leben am Rand der Gesell­schaft fri­sten. Nach ent­spre­chen­den Ope­ra­tio­nen ist die­ser Makel Ver­gan­gen­heit und die Pati­en­ten kön­nen ein men­schen­wür­di­ges Leben füh­ren. Ins­ge­samt wer­den pro Jahr ca. 46.000 Per­so­nen in der klei­nen Kli­nik täg­lich rund um die Uhr behan­delt, was einen erheb­li­chen Kraft­akt für die ca. 50 Mit­ar­bei­ter dar­stellt.

Bei einem Rund­gang durch die Kli­nik konn­te sich Karl-Heinz Flecken­stein ein Bild von den Fort­schrit­ten in der Aus­stat­tung und Arbeit der Kli­nik gegen­über sei­nem letz­ten Besuch über­zeu­gen. So hat die Kli­nik jetzt eine eige­ne Was­ser­ver­sor­gung und muss das Was­ser nicht mehr anlie­fern las­sen und ein neu­es Not­strom­ag­gre­gat sichert jetzt im Ernst­fall die Strom­ver­sor­gung. Eben­so ist jetzt ein Ret­tungs­wa­gen ein­satz­be­reit und die klei­ne Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge wur­de erwei­tert. Wich­tig ist auch, dass jetzt dau­er­haft ein Gynä­ko­lo­ge in der Kli­nik ist.

Flecken­stein zeig­te sich von den Ver­bes­se­run­gen und von der Arbeit aller Mit­ar­bei­ter tief beein­druckt und dank­te allen Mit­ar­bei­tern für das gro­ße Enga­ge­ment. Die Kli­nik­lei­tung und Mit­ar­bei­ter dank­ten herz­lich allen Spen­de­rin­nen und Spen­dern und schicken ein herz­li­ches Dan­ke­schön ins Fran­ken­land. Spen­den für die wich­ti­ge Arbeit der ASB Kli­nik Gam­bia in Sere­kun­da kön­nen auf das Spen­den­kon­to des ASB-Regio­nal­ver­ban­des Forchheim.Bamberg bei der Spar­kas­se Forch­heim, IBAN: DE16 7635 1040 0000 0765 96 getä­tigt wer­den. Der ASB RV sichert zu, dass auch jeder Cent bei der ASB-Kli­nik ankommt.

Wei­te­re Infos zur ASB Kli­nik in Gam­bia fin­den Sie auch unter: https://​www​.asb​-gam​bia​.info/