Tipps und Tricks: “Was sind Micro­greens?”

Frisch gekeim­te Spros­sen stecken vol­ler Nähr­stof­fe und berei­chern Sala­te und ande­re Gerich­te. Man kann die Keim­lin­ge auch so lan­ge wach­sen las­sen, bis sie sich kräf­tig grün gefärbt und die ersten rich­ti­gen Blät­ter aus­ge­bil­det haben. Dann wer­den sie Grün­spros­sen oder Micro­greens genannt. Sie sind inten­si­ver im Geschmack als Keim­spros­sen, die geern­tet wer­den, solan­ge sie noch weiß und blatt­los sind. Beim Erhit­zen ver­lie­ren Micro­greens aller­dings rasch ihr Aro­ma. „Des­halb isst man sie am besten frisch in Sala­ten oder streut sie erst direkt vor dem Ser­vie­ren auf war­me Gerich­te“, emp­fiehlt Andrea Danit­schek von der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern.

Zur Anzucht eig­nen sich die Samen von Gemü­se eben­so wie Getrei­de­kör­ner oder Son­nen­blu­men­ker­ne. Das Saat­gut ist in Natur­kost­lä­den und Super­märk­ten erhält­lich. Die Samen weicht man über Nacht in Was­ser ein und sät sie anschlie­ßend in Schäl­chen mit feuch­ter Blu­men­er­de. Die­se aufs Fen­ster­brett stel­len und die Erde nicht aus­trock­nen las­sen. Nach etwa zehn Tagen kann man die Pflänz­chen mit einer Sche­re knapp über der Erde abschnei­den.

Markt­platz Ernäh­rung – Forum der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern

Fra­gen zu Ernäh­rung und Lebens­mit­teln beant­wor­tet ein Exper­ten­team der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern im Inter­net­fo­rum “Markt­platz Ernäh­rung”. Die Ant­wor­ten kön­nen alle inter­es­sier­ten Ver­brau­cher online lesen.

Das Ange­bot unter www​.ver​brau​cher​zen​tra​le​-bay​ern​.de ist kosten­los.