Blick über den Zaun: “Bahn­strecke Hof-Mart­red­witz-Regens­burg soll beschleu­nigt rea­li­siert wer­den”

Der Deut­sche Bun­des­tag hat das Maß­nah­men­ge­setz­vor­be­rei­tungs­ge­setz ver­ab­schie­det. Auf die­ser Grund­la­ge kön­nen Aus­bau und Elek­tri­fi­zie­rung der Bahn­strecke von Hof über Markt­red­witz und Regens­burg nach Ober­traub­ling beschleu­nigt rea­li­siert wer­den. Die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin Anet­te Kram­me begrüßt die Auf­nah­me der Strecke als Modell­pro­jekt. “Der süd­li­che Ost­kor­ri­dor von Hof bis Ober­traub­ling besitzt als Teil des TEN-Kern­net­zes eine sehr hohe ver­kehr­li­che Bedeu­tung. Es ist wich­tig, dass die Strecke zeit­nah elek­tri­fi­ziert wird. Mit der Auf­nah­me als Modell­pro­jekt kom­men wir die­sem Ziel einen ent­schei­den­den Schritt näher.”

Bedau­er­lich sei jedoch, so Kram­me ein­schrän­kend, dass nicht auch die Elek­tri­fi­zie­rung der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le von Dres­den über Hof nach Markt­red­witz und Nürn­berg als Modell­pro­jekt auf­ge­nom­men wur­de. “Seit Jah­ren kämp­fen wir für die Elek­tri­fi­zie­rung. Das Pro­jekt ist bereits im Vor­dring­li­chen Bedarf. Nun muss es auch end­lich rea­li­siert wer­den”, meint Anet­te Kram­me.

Mit dem Maß­nah­men­ge­setz­vor­be­rei­tungs­ge­setz will der Bund für meh­re­re Modell­pro­jek­te die Mög­lich­keit schaf­fen, Bau­recht durch Gesetz zu erlan­gen. Für die­se Schie­nen- und Was­ser­stra­ßen­pro­jek­te soll dann geprüft wer­den, inwie­weit ein sol­ches Vor­ge­hen zu einer Beschleu­ni­gung bei­tra­gen kann. Durch eine früh­zei­ti­ge Bür­ger­be­tei­li­gung soll deren Ein­bin­dung und damit die Akzep­tanz ver­bes­sert wer­den. Die Beschleu­ni­gung der Maß­nah­men ist auch wich­tig, um die Zie­le des Kli­ma­schutz­pro­gramms 2030, mehr Ver­kehr auf umwelt­freund­li­che Ver­kehrs­trä­ger zu ver­la­gern, errei­chen zu kön­nen.