Stadt­wer­ke machen Park-and-Ride Ange­bot in Bam­berg kosten­los

OB Andre­as Star­ke: „Nach­hal­ti­ger Bei­trag zum Kli­ma­schutz“

Ab dem 1. März wer­den Auto­fah­rer auf den bei­den gro­ßen P+RAnlagen an der Kro­nacher Stra­ße und am Hein­richs­damm kosten­los par­ken und von hier aus mit den P+R‑Buslinien kosten­los in die Bam­ber­ger Innen­stadt shutteln. Die­ses Ange­bot hat der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der Stadt­wer­ke Bam­berg, Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke, ange­kün­digt. Mit der Initia­ti­ve wol­len die Stadt­wer­ke Bam­berg den Indi­vi­du­al­ver­kehr in der Innen­stadt wei­ter redu­zie­ren und einen nach­hal­ti­gen Bei­trag zum Umwelt- und Kli­ma­schutz lei­sten. Die Initia­ti­ve war von Star­ke ange­sto­ßen wor­den, nach­dem die Stadt­wer­ke mit dem kosten­lo­sen Bus­fah­ren im Advent durch­weg posi­ti­ven Erfah­run­gen gemacht hat­ten. Die neue Idee hat par­tei­über­grei­fend gro­ße Zustim­mung gefun­den.

Mit der ver­kehrs­po­li­ti­schen Reform sol­len die Pkw-Fah­rer gezielt auf die bei­den Park­plät­ze gelotst und mit den der P+R‑Bussen kom­for­ta­bel und gra­tis bis zum Zen­tra­len Omni­bus Bahn­hof (ZOB) trans­por­tiert wer­den. Die Stadt­wer­ke las­sen sich das Ange­bot jähr­lich 480.000 Euro kosten, die durch Ein­spa­run­gen an ande­ren Stel­len gegen­fi­nan­ziert wer­den. Die Initia­ti­ve wird auch von


Wirt­schafts­ver­bän­den und den Ein­zel­händ­lern in der Innen­stadt aus­drück­lich begrüßt.

Das neue kosten­lo­se P+R Ange­bot rich­tet sich glei­cher­ma­ßen an Berufs­tä­ti­ge und Besu­cher der Innen­stadt. Ihnen ste­hen ins­ge­samt über 1.200 kosten­lo­se Park­plät­ze zur Ver­fü­gung – davon über 800 am Hein­richs­damm und über 400 Park­plät­ze an der Kro­nacher Stra­ße. Von die­sen bei­den Stand­or­ten aus wer­den die Kun­den auf direk­tem Weg mit den P+R‑Linien an den ZOB gefah­ren. Mor­gens fah­ren die Lini­en im 10-Minu­ten-Takt, zu den Geschäfts­öff­nungs­zei­ten im 15Mi­nu­ten-Takt. In den Abend- und Nach­stun­den wer­den die P+R Park­plät­ze von den Nacht­bus­li­ni­en 935 und 936 ange­steu­ert.

Das kosten­lo­se P+R‑Angebot ist „eine her­vor­ra­gen­de Maß­nah­me, um den ÖPNV in Bam­berg noch attrak­ti­ver zu machen und den Indi­vi­du­al­ver­kehr in der Innen­stadt wei­ter zu redu­zie­ren“, so Stadt­wer­ke-Geschäfts­füh­rer Dr. Micha­el Fie­del­dey. Es wur­de auf Basis der sehr posi­ti­ven Erfah­run­gen ent­wickelt, die die Stadt­wer­ke Bam­berg mit dem kosten­lo­sen Bus­fah­ren an den ver­gan­ge­nen Advents­sams­ta­gen gemacht haben: An den vier Sams­ta­gen waren die Fahr­gast­zah­len im Ver­gleich zum Vor­jahr um rund ein Drit­tel gestie­gen. Zugleich wur­den die inner­städ­ti­schen Park­an­la­gen um bis zu 15 Pro­zent weni­ger fre­quen­tiert.

Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke: „Das kosten­lo­se Bus­an­ge­bot ist ein geeig­ne­ter Anreiz, der gut ange­nom­men wird. Wir set­zen auf Ange­bo­te und nicht auf Ver­bo­te. Klar ist, dass mehr Autos am Stadt­rand par­ken sol­len. Damit scho­nen wir das Welt­erbe und schüt­zen die Umwelt“.